The National Times - Nordrhein-Westfalen: 17-Jähriger auf mehrstündiger Spritztour in geklautem Laster

Nordrhein-Westfalen: 17-Jähriger auf mehrstündiger Spritztour in geklautem Laster


Nordrhein-Westfalen: 17-Jähriger auf mehrstündiger Spritztour in geklautem Laster
Nordrhein-Westfalen: 17-Jähriger auf mehrstündiger Spritztour in geklautem Laster / Foto: © AFP/Archiv

Mit einem gestohlenen Lastwagen hat ein 17-Jähriger eine mehrstündige Spritztour durch Nordrhein-Westfalen unternommen und dabei mehrere Straftaten begangen. Der Jugendliche habe den Siebeneinhalbtonner am Sonntagabend im Beisein eines Freunds auf einem Firmengelände in Hennef gestohlen, teilte die Polizei am Dienstag in Siegburg mit. Anschließend fuhr er die ganze Nacht durch Nordrhein-Westfalen, wobei immer wieder Freunde und Bekannte zu- und ausstiegen.

Textgröße ändern:

Während seiner Spritztour verursachte der 17-Jährige laut Polizei mehrere kleinere Unfälle mit Sachschäden und beging anschließend Unfallflucht. Außerdem tankte er zweimal, ohne zu bezahlen, und wurde einmal wegen zu schnellen Fahrens geblitzt. Von einem geparkten Auto klaute er außerdem die Kennzeichen und montierte sie an dem gestohlenen Lastwagen. Er gab außerdem an, mit dem Laster über einen Sportplatz gefahren zu sein.

Die Polizei ermittelte den genauen Sachverhalt nach eigenen Angaben noch. Im Raum standen zunächst Fahren ohne Fahrerlaubnis, unbefugter Gebrauch eines Kraftwagens, Diebstahl eines Kraftfahrzeugs, Tankbetrug und unerlaubtes Entfernen vom Unfallort.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Zwei Patienten sterben bei nächtlichem Krankenhausbrand in Mecklenburg-Vorpommern

Bei einem nächtlichen Brand in einem Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern sind zwei Patienten ums Leben gekommen. Bei einem der beiden handle es sich um einen 85-jährigen Mann, teilte die Polizei am Donnerstag in Rostock mit. Die Identifizierung des zweiten toten Menschen daure noch an.

Linke zu Reformen: Regierung will Informationsfreiheitsgesetz aushöhlen

Die Linke hat mit scharfer Kritik auf die Pläne der Bundesregierung reagiert, das Informationsfreiheitsgesetz zu ändern. Das sei ein "Angriff auf die Pressefreiheit und auf das Recht der Öffentlichkeit, staatliches Handeln zu kontrollieren", erklärte Fraktionsvize Clara Bünger am Donnerstag. Damit wolle sich die Regierung "unangreifbar machen". Das Gesetz werde nicht wie zuvor vereinbart weiterentwickelt, "sondern ausgehöhlt".

Ermittler vermuten ukrainischen Plan hinter Nord-Stream-Anschlägen

Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass die Pläne für die Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines im Auftrag staatlicher Stellen in der Ukraine entwickelt wurden. Das geht aus Einzelheiten der Anklage gegen einen früheren ukrainischen Offizier hervor, welche die Karlsruher Behörde am Donnerstag veröffentlichte. Die Sabotageaktion sollte Gaslieferungen über die Pipelines demnach dauerhaft stoppen, damit Russland die Einnahmen nicht zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzen konnte.

Menschen betäubt und sexuell missbraucht: 156 Täter und Opfer identifiziert

Mit einer gemeinsamen Aktion sind das Bundeskriminalamt und die Polizeien der Länder gegen sexualisierte Gewalt an zuvor betäubten Opfern vorgegangen. Im Fokus der Ermittlungen im internationalen Kontext stehen Verdächtige, die ihre Opfer teils über Jahre hinweg betäubt und anschließend sexuelle Gewalt an ihnen ausgeübt haben sollen, wie das Bundeskriminalamt (BKA) am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

Textgröße ändern: