The National Times - 28-Jähriger nach Tötung von Mutter in Rheinland-Pfalz in Untersuchungshaft

28-Jähriger nach Tötung von Mutter in Rheinland-Pfalz in Untersuchungshaft


28-Jähriger nach Tötung von Mutter in Rheinland-Pfalz in Untersuchungshaft
28-Jähriger nach Tötung von Mutter in Rheinland-Pfalz in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

Im Fall einer getöteten 64-Jährigen und zweier verletzter Geschwister in Rheinland-Pfalz ist der Verdächtige in Untersuchungshaft. Ihm wird Totschlag vorgeworfen, wie die Polizei in Ludwigshafen am Dienstag mitteilte. Demnach wurde der 28-Jährige bei der Festnahme schwer verletzt und befand sich weiterhin in einem Krankenhaus. Bis zu seiner Verlegung in ein Gefängnis wird er dort von Polizisten bewacht.

Textgröße ändern:

Der 28-Jährige soll in der Nacht zum Montag in einem Einfamilienhaus in Böhl-Iggelheim seine 64-jährige Mutter getötet und zwei Geschwister mit einem Messer verletzt haben. Polizisten schossen am Tatort auf den Verdächtigen.

Die Mutter starb noch vor Ort an ihren Verletzungen. Der 35-jährige Bruder wurde durch den Angriff schwer verletzt, schwebte jedoch nicht in Lebensgefahr. Die 36-jährige Schwester erlitt leichte Verletzungen.

Den Ermittlungen zufolge rief die Schwester kurz nach Mitternacht die Polizei. Als die Beamten eintrafen, waren die Geschwister des 28-Jährigen bereits geflüchtet. Die Polizisten forderten den 28-Jährigen dazu auf, das Messer fallenzulassen, mit dem er weiter auf seine Mutter einstach.

Dieser Aufforderung sei er nicht nachgekommen. Nach der Androhung der Dienstwaffe habe einer der Polizisten auf den 28-Jährigen geschossen, um den Angriff auf die 64-Jährige Mutter zu beenden. Ihre Leiche wurde am Dienstag obduziert. Sie erlitt mehrere Stich- und Schnittverletzungen, an denen sie verblutete. Die Hintergründe der Tat waren weiter unklar.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Vier Monate nach Juwelen-Raub im Louvre: Museums-Direktorin tritt zurück

Vier Monate nach dem spektakulären Raub im Pariser Louvre ist die Direktorin des weltberühmten Museums zurückgetreten. Laurence des Cars habe ihren Rücktritt eingereicht und Präsident Emmanuel Macron habe diesen akzeptiert, erklärte am Dienstag der Elysée-Palast in der französischen Hauptstadt. "Das größte Museum der Welt braucht nun Ruhe und neue, starke Impulse, um wichtige Sicherheits- und Modernisierungsprojekte durchzuführen", hieß es weiter.

Mann wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe bei Maskenverkäufen verurteilt

Weil er während der Coronapandemie bei Verkäufen von FFP2-Masken Steuern in Millionenhöhe hinterzog, ist ein Geschäftsmann aus Bayern zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Das Landgericht München sprach Mann am Dienstag unter anderem der Steuerhinterziehung, des unerlaubten Besitzes einer Schusswaffe und des Verschaffens falscher amtlicher Ausweise schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Vergewaltigungsvorwurf: Fußball-Star Hakimi muss in Frankreich vor Gericht

Der marokkanische Fußball-Nationalspieler und PSG-Star Achraf Hakimi muss sich in Frankreich einem Vergewaltigungsprozess stellen. Es geht um einen Fall im Februar 2023, wie Hakimis Anwältin und die Staatsanwaltschaft in Nanterre der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mitteilten. Der Verteidiger des Top-Clubs Paris Saint-Germain (PSG) wies die Vorwürfe zurück und versicherte, er sehe dem Strafprozess "gelassen" entgegen.

Lange Haftstrafe für 21-Jährigen nach tödlicher Verfolgungsjagd in Bayern

Wegen einer tödlichen Verfolgungsjagd durch die bayerische Stadt Kaufbeuren im Allgäu ist ein 21-Jähriger zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Kempten sprach den Mann am Dienstag unter anderem des verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge schuldig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Einen Mordvorsatz erkannte die Kammer im Gegensatz zur Staatsanwaltschaft nicht.

Textgröße ändern: