The National Times - Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan

Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan


Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan
Nach Zugunglücken: Regierung und Lokführer in Spanien einigen sich auf Aktionsplan / Foto: © AFP

Nach den schweren Zugunglücken in Spanien im vergangenen Monat mit fast 50 Toten haben sich die Regierung und die streikenden Gewerkschaften auf einen Aktionsplan zur Verbesserung der Sicherheit auf den Schienen geeinigt. Vereinbart worden seien unter anderem "Investitionen in die Instandhaltung der Infrastruktur" sowie "das notwendige Personal für deren Umsetzung", sagte am Montag ein Sprecher der Gewerkschaft Semaf nach einem Treffen mit Vertretern des Verkehrsministeriums.

Textgröße ändern:

Die Lokführer in Spanien waren am Montagmorgen in den Streik getreten, um mehr Investitionen in Infrastruktur, Sicherheit und Personal zu fordern. Der Arbeitskampf brachte teilweise den Bahnverkehr zum Erliegen, es kam zudem zu vielen Verspätungen. Eigentlich sollte der Streik bis Mittwoch dauern - nach der Einigung mit der Regierung auf den 25 Punkte umfassenden Aktionsplan beendeten die Gewerkschaften aber den Streik.

Am 18. Januar war auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Sevilla ein Zug des privaten Bahnunternehmens Iryo im andalusischen Adamuz entgleist und mit einem entgegenkommenden Zug der spanischen Staatsbahn Renfe zusammengestoßen, der ebenfalls entgleiste. 46 Menschen kamen dabei ums Leben, mehr als 120 Insassen wurden verletzt. Nur zwei Tage später entgleiste in Katalonien ein weiterer Zug. Der Fahrer wurde getötet und mehrere Menschen wurden verletzt.

E.Cox--TNT

Empfohlen

Betrug mit Netz für Handwerksdienstleistungen: Bewährungsstrafe für Mann in Bayern

Weil er ein betrügerisches Netzwerk für Handwerksdienstleistungen leitete, ist ein Mann vom Landgericht im bayerischen Regensburg zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verurteilt worden. Das Urteil in dem seit mehr als eineinhalb Jahren laufenden erging wegen Betrugs, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Der Mann soll zudem 10.000 Euro an die Staatskasse zahlen.

Papst Leo XIV. beginnt Frankreichbesuch mit Warnung vor "Wettrüsten"

Papst Leo XIV. hat zum Auftakt seines Frankreichbesuchs vor einem "schwer kontrollierbaren Wettrüsten" gewarnt. Derzeit verbreite sich "zunehmend die irrige Überzeugung, der Besitz von Atomwaffen sei eine Garantie für Sicherheit", sagte der Papst in seiner Ansprache vor Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft am Freitag im Elysée-Palast in Paris. "Dies nährt ein neues, nur schwer kontrollierbares Wettrüsten", fügte das Oberhaupt der katholischen Kirche hinzu. Frieden sei "kein Gleichgewicht der Kräfte", sondern werde täglich durch Dialog und Gerechtigkeit geschaffen.

Karlsruhe befasst sich mit Ausschluss von Abgeordnetem aus AfD-Bundestagsfraktion

Das Bundesverfassungsgericht verhandelt im November über einen Ausschluss aus der AfD-Bundestagsfraktion. Das Gericht kündigte am Freitag in Karlsruhe eine mündliche Verhandlung für den 4. November an. Der Abgeordnete Jan Wenzel Schmidt war im März im Zusammenhang mit der Debatte über Vetternwirtschaft aus der Fraktion ausgeschlossen worden. Vor Gericht geht es nun um die Frage, ob Abgeordnetenrechte verletzt wurden. (Az. 2 BvE 2/26)

US-Regierung unterstützt Musk im Streit mit der EU über Millionenstrafe gegen X

Die US-Regierung hat sich im Streit um eine Millionenstrafe der EU für den Onlinedienst X auf die Seite von US-Milliardär Elon Musk gestellt: Das US-Justizministerium teilte am Donnerstag mit, es habe beim zuständigen EU-Gericht beantragt, sich der Beschwerde von Musk gegen die Strafe anzuschließen. Die EU-Kommission zeigte sich am Freitag unbeeindruckt von der Ankündigung aus Washington.

Textgröße ändern: