The National Times - Fährunglück in Hamburg mit 19 Verletzten: Bewährungsstrafe für Kapitänin

Fährunglück in Hamburg mit 19 Verletzten: Bewährungsstrafe für Kapitänin


Fährunglück in Hamburg mit 19 Verletzten: Bewährungsstrafe für Kapitänin
Fährunglück in Hamburg mit 19 Verletzten: Bewährungsstrafe für Kapitänin / Foto: © AFP/Archiv

Knapp zehn Monate nach einem Fährunglück auf der Elbe in Hamburg mit 19 Verletzten ist die Kapitänin einer Hafenfähre zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Amtsgericht Hamburg verhängte am Mittwoch eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf Bewährung, wie das Gericht mitteilte. Die mit 27 Passagieren besetzte Hafenfähre war am 20. Januar auf der Norderelbe mit einem Schubverband zusammengestoßen.

Textgröße ändern:

Die Kapitänin der Fähre wurde demnach wegen fahrlässiger Gefährdung des Schiffsverkehrs in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung in 19 Fällen verurteilt. Die Bewährungszeit wurde auf drei Jahre festgesetzt. Zudem muss die Frau 9000 Euro an die Staatskasse zahlen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Laut Anklage war die Kapitänin am 20. Januar mit den Passagieren auf der Norderelbe unterwegs. Die Kollision mit dem vorfahrtsberechtigten Schubverband ereignete sich in Höhe eines Fähranlegers, den die Fähre gerade ansteuerte. Laut den Vorwürfen hatte die Kapitänin trotz dichten Nebels die Radaranlage nicht ordnungsgemäß genutzt und zudem Ausweichregeln missachtet.

Durch den Zusammenstoß wurde laut Anklage die Schiffswand der Hafenfähre eingedrückt. Mehrere Fensterscheiben zerbarsten, Deckenträger im Fahrgastraum wurden aus ihrer Verankerung gerissen. 19 Passagiere erlitten dabei Verletzungen - darunter Schnittwunden, Prellungen und Hämatome. Drei Passagiere erlitten eine Gehirnerschütterung.

Das Unglück hatte sich nach früheren Ermittlerangaben am frühen Morgen ereignet. Die Fähre verband im Linienbetrieb verschiedene Haltestellen entlang der Elbe und im Hamburger Hafen. Die Feuerwehr war damals mit zahlreichen Einheiten an Land sowie auf dem Wasser im Großeinsatz.

F.Adams--TNT

Empfohlen

Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf mehr als 2900

Die offizielle Zahl der Todesopfer durch das verheerende Doppel-Erdbeben in Venezuela ist auf mehr als 2900 gestiegen. Es seien bisher 2954 Todesopfer geborgen worden, teilte die Regierung am Samstag mit. Zudem seien fast 16.600 Menschen verletzt worden. 856 Häuser seien bei den Beben beschädigt worden, mehr als 16.000 Menschen verloren den Angaben zufolge ihr Zuhause.

Papst ruft auf Lampedusa zu mehr Schutz und Integration von Migranten auf

Bei einem Besuch auf der süditalienischen Insel Lampedusa hat Papst Leo XIV. Europa aufgefordert, mehr für den Schutz und die Integration von Migranten zu unternehmen. Von diesem "entlegenen Winkel" Europas aus werde die historische Herausforderung durch Migration deutlich, sagte der Papst am Samstag bei einer Freiluftmesse vor Gläubigen. Europa sei aber in der Lage, diese "Krise" zu bewältigen und "sofortige Hilfe in einen langfristigen Plan einzubinden, um Migranten aufzunehmen, zu schützen, zu unterstützen und zu integrieren".

Feuer auf Großmarkt in Stuttgart unter Kontrolle gebracht

Ein massives Feuer auf einem Großmarkt in Stuttgart ist nach Feuerwehrangaben unter Kontrolle gebracht worden. Es werde aber "noch mit aufwendigen Löscharbeiten in den kommenden Stunden gerechnet", teilte die Feuerwehr am Samstag gegen Mittag mit. Zahlreiche Einsatzkräfte seien weiter vor Ort.

Großbrand auf Großmarkt in Stuttgart - Mehr als 150 Feuerwehrleute im Einsatz

Auf einem Großmarkt in Stuttgart ist am späten Freitagabend ein massiver Brand ausgebrochen. Es seien mehr als 150 Feuerwehrleute vor Ort, teilte die Feuerwehr am Samstagmorgen mit. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte auf dem Markt in Stuttgart-Wangen habe eine Lagerhalle komplett in Flammen gestanden. Das Feuer habe zudem auf eine weitere Halle übergegriffen.

Textgröße ändern: