The National Times - Mann getötet und Leiche zerstückelt: Bremer Hafturteil rechtskräftig

Mann getötet und Leiche zerstückelt: Bremer Hafturteil rechtskräftig


Mann getötet und Leiche zerstückelt: Bremer Hafturteil rechtskräftig
Mann getötet und Leiche zerstückelt: Bremer Hafturteil rechtskräftig / Foto: © AFP/Archiv

Fünfeinhalb Jahre nach der Tötung eines 46-Jährigen und der anschließenden Zerstückelung seiner Leiche ist das Urteil des Landgerichts Bremen gegen die Täter rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) fand keine Rechtsfehler, wie er am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Dem Landgericht zufolge wurde das Opfer mit einer Plastiktüte erstickt. (Az. 4 StR 80/25)

Textgröße ändern:

Nach einem Streit habe der Haupttäter im April 2020 beschlossen, dass der 46-Jährige sterben müsse, und das dem Mittäter mitgeteilt. Einer von ihnen habe dem Opfer die Plastiktüte über den Kopf gezogen. Dann sei die Leiche zerstückelt und im Umland von Bremen vergraben worden.

Der Fall des 46-Jährigen galt zunächst als Vermisstensache, erst anderthalb Jahre nach seinem Tod führten neue Hinweise die Ermittler zu ersten Leichenteilen. Im Juni 2024 verkündete das Landgericht sein Urteil. Einen Angeklagten sprach es frei, da seine Beteiligung an der Tat nicht bewiesen werden konnte.

Der Hauptangeklagte wurde wegen Totschlags und eines Waffendelikts zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt, der zweite Angeklagte zu fünfeinhalb Jahren Haft wegen Beihilfe zum Totschlag. Beide Männer wandten sich an den BGH, um das Urteil überprüfen zu lassen. Ihre Revisionen wurden aber nun zurückgewiesen.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

US-Richter: Trumps Mittelentzug für öffentliche Sender war rechtswidrig

Juristische Niederlage für US-Präsident Donald Trump im Streit mit dem öffentlichen Rundfunk: Ein US-Bundesrichter hat den von Trump angeordneten Entzug von Bundesmitteln für das Radionetzwerk National Public Radio (NPR) und den Fernsehsender Public Broadcasting Service (PBS) als rechtswidrig eingestuft. Trumps Anordnung für das Ende der Finanzierung vom 1. Mai ziele darauf ab, kritische Ansichten zu unterdrücken, schrieb Bezirksrichter Randolph Moss zur Begründung.

Nachrichtenagentur: 29 Tote bei Absturz von russischem Militärflugzeug auf der Krim

Bei dem Absturz eines russischen Militärflugzeugs auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind nach Angaben der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass 29 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern seien sechs Besatzungsmitglieder und 23 Passagiere, berichtete Tass am Mittwoch unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. An den Trümmern des Flugzeugs seien keinerlei Spuren eines äußeren Einschlags festgestellt worden.

Todesstrafe-Gesetz: Grünen-Chefin fordert Sanktionen gegen israelische Minister

Wegen der vom israelischen Parlament beschlossenen Einführung der Todesstrafe für wegen Terrorismusvorwürfen verurteilte Palästinenser hat Grünen-Ko-Chefin Franziska Brantner Sanktionen gegen die israelischen Minister Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich gefordert. "Die Bundesregierung darf nicht länger wegschauen, sondern muss handeln", sagte Brantner dem "Spiegel" laut einer Vorabmeldung vom Dienstag. Auch in der Linkspartei sorgt die Entscheidung aus Israel für Empörung.

"Wie ein Bergwerk": Spanische Polizei entdeckt Tunnelsystem zum Drogenschmuggel

Die spanische Polizei hat ein ausgeklügeltes unterirdisches Tunnelsystem zum Drogenschmuggel nach Europa entdeckt. Wie das Innenministerium in Madrid am Dienstag mitteilte, verband das aus drei Ebenen bestehende und bis zu 19 Meter unter die Erde reichende Tunnelnetzwerk Marokko mit der spanischen Exklave Ceuta und diente dem illegalen Transport von Haschisch nach Spanien und in weitere europäische Länder. Es handele sich um ein "Labyrinth wie in einem Bergwerk".

Textgröße ändern: