The National Times - Tödlicher Unfall bei Orban-Eskorte: Prozess gegen Autofahrerin in Stuttgart

Tödlicher Unfall bei Orban-Eskorte: Prozess gegen Autofahrerin in Stuttgart


Tödlicher Unfall bei Orban-Eskorte: Prozess gegen Autofahrerin in Stuttgart
Tödlicher Unfall bei Orban-Eskorte: Prozess gegen Autofahrerin in Stuttgart / Foto: © AFP/Archiv

Etwas mehr als fünf Monate nach einem tödlichen Verkehrsunfall bei einer Polizeieskorte für den ungarischen Regierungschef Viktor Orban in Stuttgart hat der Prozess gegen die 70-jährige mutmaßliche Verursacherin begonnen. Die Frau muss sich wegen fahrlässiger Tötung vor dem Amtsgericht in der baden-württembergischen Landeshauptstadt verantworten, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Bei dem Unfall starb ein 61-jähriger Polizist, ein weiterer Beamter im Alter von 27 Jahren wurde verletzt.

Textgröße ändern:

Laut Anklage war die Autofahrerin trotz temporärer Absperrmaßnahmen durch ein Polizeimotorrad am 24. Juni auf eine Kreuzung gefahren und hatte ein weiteres Polizeimotorrad gerammt. Dessen 61-jähriger Fahrer, der zur Wagenkolonne von Orban gehörte, wurde über die Motorhaube geschleudert und tödlich verletzt. Seine Maschine stieß gegen das absperrende Polizeimotorrad, dessen Fahrer wurde schwer verletzt.

Die Staatsanwaltschaft wirft der Beschuldigten vor, im Straßenverkehr nicht mit der erforderlichen Sorgfalt agiert zu haben, und klagte sie wegen fahrlässiger Tötung sowie fahrlässiger Körperverletzung an. Es sind zahlreiche Zeugen und ein Sachverständiger geladen. Das Gericht setzte zunächst zwei Fortsetzungstermine am 10. und am 14. November an.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Bei Rot über die Ampel: Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Niedersachsen

Bei einem schweren Verkehrsunfall im niedersächsischen Papenburg sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein 21-jähriger Autofahrer missachtete in der Nacht zum Sonntag nach derzeitigen Ermittlungen eine rote Ampel und prallte mit seinem Wagen auf ein anderes, von einem 66-Jährigen geführtes Fahrzeug, wie die Polizei in Lingen berichtete. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen gegen ein weiteres Auto geschleudert.

Unbeschwerte Freizeit für alle: Spender zahlt in Schwalmstadt Freibad für Kinder

Ein anonymer Spender aus dem hessischen Schwalmstadt, der in den Sommerferien für alle Kinder unter 16 Jahren den Eintritt in das örtliche Freibad zahlt, hat das mit eigenen Kindheitserinnerungen begründet. Der Zeitung "Hessisch-Niedesächsische Allgemeine" sagte er nach einem Bericht vom Sonntag, dass ein Schwimmbadbesuch bei keinem Kind aus finanziellen Gründen scheitern sollte.

Zahl der Todesopfer durch Erdbeben in Venezuela steigt auf mehr als 2900

Die offizielle Zahl der Todesopfer durch das verheerende Doppel-Erdbeben in Venezuela ist auf mehr als 2900 gestiegen. Es seien bisher 2954 Todesopfer geborgen worden, teilte die Regierung am Samstag mit. Zudem seien fast 16.600 Menschen verletzt worden. 856 Häuser seien bei den Beben beschädigt worden, mehr als 16.000 Menschen verloren den Angaben zufolge ihr Zuhause.

Papst ruft auf Lampedusa zu mehr Schutz und Integration von Migranten auf

Bei einem Besuch auf der süditalienischen Insel Lampedusa hat Papst Leo XIV. Europa aufgefordert, mehr für den Schutz und die Integration von Migranten zu unternehmen. Von diesem "entlegenen Winkel" Europas aus werde die historische Herausforderung durch Migration deutlich, sagte der Papst am Samstag bei einer Freiluftmesse vor Gläubigen. Europa sei aber in der Lage, diese "Krise" zu bewältigen und "sofortige Hilfe in einen langfristigen Plan einzubinden, um Migranten aufzunehmen, zu schützen, zu unterstützen und zu integrieren".

Textgröße ändern: