The National Times - Autofahrer auf französischer Insel Ile d'Oléron verletzt "absichtlich" zehn Menschen

Autofahrer auf französischer Insel Ile d'Oléron verletzt "absichtlich" zehn Menschen


Autofahrer auf französischer Insel Ile d'Oléron verletzt "absichtlich" zehn Menschen
Autofahrer auf französischer Insel Ile d'Oléron verletzt "absichtlich" zehn Menschen / Foto: © AFP/Archiv

Ein 35-Jähriger hat am Mittwoch auf der französischen Atlantikinsel Ile d'Oléron mit einem Auto absichtlich Fußgänger und Radfahrer umgefahren und dabei zehn Menschen verletzt, vier von ihnen schwer. Der Mann wurde wegen versuchten Mordes in Gewahrsam genommen, teilte Staatsanwalt Arnaud Laraize in La Rochelle mit. Er habe bei seiner Festnahme "Allah ist groß" geschrien, sein Motiv sei jedoch nicht klar.

Textgröße ändern:

Die Antiterror-Staatsanwaltschaft sei zunächst nicht eingeschaltet, sagte Laraize weiter. Der auf der Insel wohnende Mann sei der Polizei bereits wegen anderer Straftaten bekannt. Er habe die Menschen auf einer Strecke von mehreren Kilometern mit seinem Wagen umgefahren, hieß es in Ermittlerkreisen. Innenminister Laurent Nuñez kündigte an, sich auf die Insel zu begeben. Die bei Urlaubern beliebte Insel liegt im Atlantik in der Nähe der Hafenstadt La Rochelle.

C.Blake--TNT

Empfohlen

US-Journalistin im Irak entführt

Eine US-Journalistin ist nach Angaben des US-Außenministeriums in der irakischen Hauptstadt Bagdad entführt worden. Die US-Behörden arbeiteten daran, die Freilassung der Journalistin "so schnell wie möglich" zu erreichen, teilte das Ministerium am Dienstag (Ortszeit) mit. Eine Person mit Verbindungen zur pro-iranischen paramilitärischen Katajeb Hisbollah, "die im Zusammenhang mit der Entführung stehen soll" sei von den irakischen Behörden festgenommen worden, erklärte der Staatssekretär für Globale Öffentlichkeitsarbeit im US-Außenministerium, Dylan Johnson, im Onlinedienst X.

US-Richter: Trumps Mittelentzug für öffentliche Sender war rechtswidrig

Juristische Niederlage für US-Präsident Donald Trump im Streit mit dem öffentlichen Rundfunk: Ein US-Bundesrichter hat den von Trump angeordneten Entzug von Bundesmitteln für das Radionetzwerk National Public Radio (NPR) und den Fernsehsender Public Broadcasting Service (PBS) als rechtswidrig eingestuft. Trumps Anordnung für das Ende der Finanzierung vom 1. Mai ziele darauf ab, kritische Ansichten zu unterdrücken, schrieb Bezirksrichter Randolph Moss zur Begründung.

Nachrichtenagentur: 29 Tote bei Absturz von russischem Militärflugzeug auf der Krim

Bei dem Absturz eines russischen Militärflugzeugs auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind nach Angaben der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass 29 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern seien sechs Besatzungsmitglieder und 23 Passagiere, berichtete Tass am Mittwoch unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. An den Trümmern des Flugzeugs seien keinerlei Spuren eines äußeren Einschlags festgestellt worden.

Todesstrafe-Gesetz: Grünen-Chefin fordert Sanktionen gegen israelische Minister

Wegen der vom israelischen Parlament beschlossenen Einführung der Todesstrafe für wegen Terrorismusvorwürfen verurteilte Palästinenser hat Grünen-Ko-Chefin Franziska Brantner Sanktionen gegen die israelischen Minister Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich gefordert. "Die Bundesregierung darf nicht länger wegschauen, sondern muss handeln", sagte Brantner dem "Spiegel" laut einer Vorabmeldung vom Dienstag. Auch in der Linkspartei sorgt die Entscheidung aus Israel für Empörung.

Textgröße ändern: