The National Times - Revisionsprozess um tödlichen Messerangriff auf 13-Jährigen in Berliner Park beginnt

Revisionsprozess um tödlichen Messerangriff auf 13-Jährigen in Berliner Park beginnt


Revisionsprozess um tödlichen Messerangriff auf 13-Jährigen in Berliner Park beginnt
Revisionsprozess um tödlichen Messerangriff auf 13-Jährigen in Berliner Park beginnt / Foto: © AFP/Archiv

Mehr als anderthalb Jahre nach einer tödlichen Messerattacke auf einen 13-Jährigen in einem Berliner Park beginnt am Dienstag (12.00 Uhr) vor dem Landgericht der Hauptstadt der Revisionsprozess gegen den 42-jährigen Angeklagten. Das Gericht hatte Gökhan Ü. im Mai vergangenen Jahres wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung zu zwölf Jahren Haft verurteilt.

Textgröße ändern:

Die Richter hatte jedoch niedrige Beweggründe verneint und daher von einer Verurteilung wegen Mordes abgesehen. Dagegen legte die Mutter des Jungen Revision ein, woraufhin der Bundesgerichtshof Ende März das Urteil aufhob und zur erneuten Verhandlung an das Landgericht zurückwies. Die Tat hatte sich im Oktober 2020 in einer Unterführung im Monbijoupark im Bezirk Mitte nahe der Museumsinsel ereignet. Der Angeklagte erstach nach einem Wortgefecht den 13-Jährigen und verletzte einen weiteren jungen Mann schwer.

A.M.Murray--TNT

Empfohlen

Versteckt in Holz für Europa: Mehr als 100 Tonnen Drogen in Chile entdeckt

Versteckt in Holzlieferungen für Europa haben Ermittler in Chile mehr als 100 Tonnen Drogen entdeckt. Es handele sich um einen Rekordfund, erklärte am Montag (Ortszeit) die Zollbehörde des südamerikanischen Landes. Der geschätzte Verkaufswert auf dem europäischen Markt liege umgerechnet bei mehr als sieben Milliarden Euro. Die Zollbehörde sprach von einem "historischen Schlag gegen das organisierte Verbrechen in unserem Land".

Getötete Elfjährige in Frankreich: Anzeigen sollen "im Rekordtempo" geprüft werden

Nach der Ermordung der elfjährigen Lyhanna in Frankreich will Justizminister Gérald Darmanin "im Rekordtempo" sämtliche Strafanzeigen bearbeiten lassen, die Kinder betreffen. Bis Mitte Juli sollen alle 70.000 derzeit vorliegenden Anzeigen geprüft werden, sagte Darmanin am Montag in Paris. Seinen Rücktritt schloss er aus und betonte, das Behördenversagen im Fall Lyhanna sei nicht auf sein Ministerium zurückzuführen.

Ehepaar in hessischem Wildeck getötet: Mann zu lebenslanger Haft verurteilt

Wegen der Tötung eines Ehepaars im hessischen Wildeck ist ein Mann zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Fulda sprach ihn am Montag des Mordes in Tateinheit mit Totschlag schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Außerdem stellte es die besondere Schwere der Schuld fest, was eine vorzeitige Haftentlassung nahezu ausschließt.

Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf

Papst Leo XIV. hat bei seiner Spanien-Reise inmitten des neu entflammten Iran-Kriegs ein Ende kriegerischer Konflikte und mehr Flüchtlingshilfe gefordert. Waffen könnten "niemals einen echten und dauerhaften Frieden schaffen", sagte der Papst am Montag in einer Rede vor dem Parlament in Madrid. Bei einem anschließenden Treffen mit spanischen Bischöfen bezeichnete er Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als "Plage".

Textgröße ändern: