The National Times - Mord an Obdachlosem auf Parkbank in Hannover: Urteil rechtskräftig

Mord an Obdachlosem auf Parkbank in Hannover: Urteil rechtskräftig


Mord an Obdachlosem auf Parkbank in Hannover: Urteil rechtskräftig
Mord an Obdachlosem auf Parkbank in Hannover: Urteil rechtskräftig / Foto: © AFP/Archiv

Ein Urteil gegen einen 53-Jährigen wegen der Tötung eines auf einer Parkbank sitzenden Obdachlosen in Hannover ist rechtskräftig geworden. Die Überprüfung des Urteils durch den sechsten Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) in Leipzig habe keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten ergeben, teilte der BGH am Montag in Karlsruhe mit.

Textgröße ändern:

Das Landgericht Hannover hatte den Mann im Mai dieses Jahres wegen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Er hatte den Obdachlosen im Juli 2021 mit gezielten Messerstichen in den Hals getötet, weil er die idyllische Atmosphäre im Stadtwald Eilenriede durch ihn als gestört empfand.

Ein Passant fand den Getöteten morgens sitzend auf einer Parkbank, für das Opfer kam jede Hilfe zu spät. Das Verbrechen blieb lange unaufgeklärt, erst im November 2024 stellte sich der Angeklagte der Polizei. Zum Prozessauftakt gestand und bedauerte er die Tat.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Wiener Gericht spricht zwei Syrer wegen Misshandlung von Oppositionellen schuldig

Ein Ex-General und ein früherer ranghoher Polizist aus Syrien sind von einem österreichischen Gericht wegen der Misshandlung von Regierungsgegnern während der Assad-Herrschaft zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Gegen den ehemaligen Brigadegeneral der syrischen Geheimdienste, Chaled al-Halabi, und den früheren Kriminalpolizisten Mussab Abu Rukbah wurden am Montag in Wien Haftstrafen von jeweils acht Jahren verhängt. Beide Männer hatte 2015 Asyl in Österreich beantragt und lebten seither dort.

Interpol: Mehr als tausend Festnahmen auf vier Kontinenten bei Schlag gegen Menschenhändler

In einem Schlag gegen internationale Netzwerke von Menschenhändlern hat die Polizei aus 59 Ländern mehr als tausend Menschen auf vier Kontinenten festgenommen. Die Festnahmen erfolgten nach Angaben der internationalen Polizeiorganisation Interpol vom Montag in Afrika, Amerika, Europa und Asien innerhalb von fünf Tagen. Die "Global Chain" (Globale Kette") genannte Aktion wurden von den Behörden in Rumänien und Österreich ausgeführt und von Interpol, der europäischen Polizeibehörde Europol und der EU-Grenzschutzagentur Frontex koordiniert.

Bremer Gericht spricht Müttern nach anonymer Samenspende Unterhaltsvorschuss zu

Neuen Urteilen zufolge können Mütter für ihre mittels einer anonymen Samenspende gezeugten Kinder Unterhaltsvorschuss bekommen. Das Verwaltungsgericht Bremen gab am Montag vier Klägerinnen Recht. Unterhaltsvorschuss wird normalerweise vom Staat gezahlt, wenn der andere Elternteil seinen Teil zum Unterhalt des Kinds nicht beiträgt.

Häftling in offenem Vollzug verursacht tödlichen Raserunfall: Haftstrafe in Krefeld

Weil er während eines Freigangs aus dem offenen Vollzug einen tödlichen Raserunfall verursacht haben soll, ist ein Mann zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht Krefeld sprach den Angeklagten unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Zudem wurde ihm die Fahrerlaubnis entzogen. Bei dem Verkehrsunfall war eine 70-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen.

Textgröße ändern: