The National Times - Vermisste Rebecca aus Berlin: Grundstück der Großeltern des Schwagers durchsucht

Vermisste Rebecca aus Berlin: Grundstück der Großeltern des Schwagers durchsucht


Vermisste Rebecca aus Berlin: Grundstück der Großeltern des Schwagers durchsucht
Vermisste Rebecca aus Berlin: Grundstück der Großeltern des Schwagers durchsucht / Foto: © AFP/Archiv

Sechseinhalb Jahre nach dem Verschwinden der Jugendlichen Rebecca aus Berlin hat die Polizei ein Grundstück in Brandenburg durchsucht. Es lägen Anhaltspunkte vor, dass der mittlerweile 33-jährige Schwager von Rebecca die damals 15-Jährige getötet und ihre Leiche samt ihr gehörender Gegenstände zumindest vorübergehend auf das Grundstück seiner Großeltern gebracht habe, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag in Berlin mit.

Textgröße ändern:

Die Maßnahmen auf dem Grundstück in der Gemeinde Tauche im Osten Brandenburgs und in der Umgebung dienten dem Auffinden von Gegenständen, von Tatspuren und von anderen Beweismitteln, hieß es von den Ermittlern. 115 Polizeikräfte waren demnach im Einsatz, unterstützt von Mitarbeitern des Bundeskriminalamts, die unter anderem einen sogenannten Bodenradar zum Einsatz bringen sollten.

Die 15-jährige Rebecca war im Februar 2019 verschwunden. Sie hatte bei ihrer Schwester und ihrem Schwager im Berliner Stadtteil Britz übernachtet und kam nicht zur Schule. Bereits kurz nach der Tat geriet der Schwager ins Visier der Ermittler, der auch kurzzeitig in Untersuchungshaft saß. Mangels Beweisen befindet er sich auf freiem Fuß.

F.Adams--TNT

Empfohlen

Streik im Westjordanland: Palästinenser protestieren gegen Israels Todesstrafe-Gesetz

Im Westjordanland haben am Mittwoch zahlreiche Menschen gegen die vom israelischen Parlament beschlossene Einführung der Todesstrafe für wegen Terrorismusvorwürfen verurteilte Palästinenser protestiert. Viele Geschäfte und öffentliche Einrichtungen in dem Palästinensergebiet blieben am Mittwoch geschlossen, wie AFP-Reporter berichteten. Die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte am Dienstag zu einem Generalstreik im Westjordanland aufgerufen.

Tödliche Schüsse auf Polizisten in Saarland: Junger Täter soll in Psychiatrie

Im Prozess um die tödlichen Schüsse auf einen Polizisten im saarländischen Völklingen hat das Landgericht Saarbrücken den Mordvorwurf gegen den Angeklagten fallengelassen. Der zur Tatzeit 18-Jährige sei wegen einer paranoiden Schizophrenie bei den Schüssen schuldunfähig gewesen, urteilte das Gericht am Mittwoch. Der Mann soll nun unbefristet in der Psychiatrie untergebracht werden. Die Deutsche Polizeigewerkschaft sprach angesichts des Urteils von einem "Schlag ins Gesicht" für alle Polizisten.

Wegen Aufrufen zu Anschlägen auf Politiker: Anklage gegen Reichsbürger erhoben

Wegen der Veröffentlichung von Todeslisten mit Namen von Politikern hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen einen mutmaßlichen Reichsbürger erhoben. Der Beschuldigte habe mindestens seit Mai vergangenen Jahres im Darknet zu Anschlägen auf Menschen des öffentlichen Lebens, Politiker und Amtsträger aufgerufen, erklärte der Generalbundesanwalt am Mittwoch in Karlsruhe.

Mehr als drei Jahre Haft wegen Missbrauchs für Priester: Tat auf Oktoberfest

Das Landgericht München I hat in einem Missbrauchsprozess den katholischen Pater Piotr. M. am Mittwoch zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Er soll nach einem Oktoberfestbesuch zwei volltrunkene Jugendliche aus seiner Gemeinde zu vergewaltigen versucht haben, teilte ein Gerichtssprecher mit. Das Gericht verurteilte den Geistlichen wegen versuchten schweren sexuellen Missbrauchs widerstandsunfähiger Personen und dem Besitz jugendpornografischer Inhalte.

Textgröße ändern: