The National Times - Messerangriff vor Wohnhaus in Bremen: Maskierter ersticht Frau und verletzt Kind

Messerangriff vor Wohnhaus in Bremen: Maskierter ersticht Frau und verletzt Kind


Messerangriff vor Wohnhaus in Bremen: Maskierter ersticht Frau und verletzt Kind
Messerangriff vor Wohnhaus in Bremen: Maskierter ersticht Frau und verletzt Kind / Foto: © AFP/Archiv

Ein maskierter Mann hat in Bremen eine 30-Jährige und ihren Sohn mit einem Messer angegriffen und die Frau tödlich verletzt. Der Zwölfjährige wurde bei der Attacke am Sonntag leicht verletzt, wie die Polizei in der Hansestadt am Montag mitteilte. Das Verbrechen ereignete sich vor dem Wohnhaus der Opfer, der Täter flüchtete. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Geschehens liefen.

Textgröße ändern:

Laut Polizei informierten Zeugen die Einsatzkräfte am Sonntagmittag über eine verletzte Frau in einer Straße. Beamte fanden das stark blutende Opfer und leisteten erste Hilfe. Ein Notarzt konnte wenig später aber nur noch den Tod der Frau feststellen. Ihr zwölfjähriger Sohn wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Ersten Ermittlungen zufolge stach demnach ein maskierter Mann auf die 30-Jährige und ihr Kind ein, bevor er floh. Ermittelt werde wegen eines Tötungsdelikts, hieß es. Weitere Angaben wurden zunächst nicht gemacht.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Wiener Gericht spricht zwei Syrer wegen Misshandlung von Oppositionellen schuldig

Ein Ex-General und ein früherer ranghoher Polizist aus Syrien sind von einem österreichischen Gericht wegen der Misshandlung von Regierungsgegnern während der Assad-Herrschaft zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Gegen den ehemaligen Brigadegeneral der syrischen Geheimdienste, Chaled al-Halabi, und den früheren Kriminalpolizisten Mussab Abu Rukbah wurden am Montag in Wien Haftstrafen von jeweils acht Jahren verhängt. Beide Männer hatte 2015 Asyl in Österreich beantragt und lebten seither dort.

Interpol: Mehr als tausend Festnahmen auf vier Kontinenten bei Schlag gegen Menschenhändler

In einem Schlag gegen internationale Netzwerke von Menschenhändlern hat die Polizei aus 59 Ländern mehr als tausend Menschen auf vier Kontinenten festgenommen. Die Festnahmen erfolgten nach Angaben der internationalen Polizeiorganisation Interpol vom Montag in Afrika, Amerika, Europa und Asien innerhalb von fünf Tagen. Die "Global Chain" (Globale Kette") genannte Aktion wurden von den Behörden in Rumänien und Österreich ausgeführt und von Interpol, der europäischen Polizeibehörde Europol und der EU-Grenzschutzagentur Frontex koordiniert.

Bremer Gericht spricht Müttern nach anonymer Samenspende Unterhaltsvorschuss zu

Neuen Urteilen zufolge können Mütter für ihre mittels einer anonymen Samenspende gezeugten Kinder Unterhaltsvorschuss bekommen. Das Verwaltungsgericht Bremen gab am Montag vier Klägerinnen Recht. Unterhaltsvorschuss wird normalerweise vom Staat gezahlt, wenn der andere Elternteil seinen Teil zum Unterhalt des Kinds nicht beiträgt.

Häftling in offenem Vollzug verursacht tödlichen Raserunfall: Haftstrafe in Krefeld

Weil er während eines Freigangs aus dem offenen Vollzug einen tödlichen Raserunfall verursacht haben soll, ist ein Mann zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht Krefeld sprach den Angeklagten unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Zudem wurde ihm die Fahrerlaubnis entzogen. Bei dem Verkehrsunfall war eine 70-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen.

Textgröße ändern: