The National Times - Polizist bei Explosion in Bayern verletzt: Kinder verdächtig

Polizist bei Explosion in Bayern verletzt: Kinder verdächtig


Polizist bei Explosion in Bayern verletzt: Kinder verdächtig
Polizist bei Explosion in Bayern verletzt: Kinder verdächtig / Foto: © AFP/Archiv

Im bayerischen Bad Reichenhall ist ein Polizist durch die Explosion einer PET-Flasche verletzt worden. Als tatverdächtig gelten noch nicht ermittelte Kinder oder Jugendliche, die am Tatort bereits wiederholt Treffen der Zeugen Jehovas gestört haben sollen, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd am Sonntag mitteilte. Die Polizei ermittelt nun wegen Störung der Religionsausübung, Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und gefährlicher Körperverletzung.

Textgröße ändern:

Laut Polizei kam es bereits wiederholt in den vergangenen Wochen zu Störungen der Treffen der Zeugen Jehovas, als Störer werden Kinder und Jugendliche vermutet. Weil auch am vergangenen Mittwoch wieder gestört worden sei, sei die Polizei gerufen worden.

Die gerufene Polizeistreife habe in der Hofeinfahrt vor dem Veranstaltungssaal eine PET-Flasche entdeckt. Weil die Beamten davon ausgingen, dass diese präpariert war und zur Explosion gebracht werden sollte, sollte eigentlich der Gefahrenbereich gesperrt werden. In dem Moment sei die mit einer noch unbekannten chemischen Mischung gefüllte Flasche aber explodiert. Ein 28 Jahre alter Polizist sei dadurch verletzt worden und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus, seinen Dienst habe er danach nicht mehr fortsetzen können.

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Wiener Gericht spricht zwei Syrer wegen Misshandlung von Oppositionellen schuldig

Ein Ex-General und ein früherer ranghoher Polizist aus Syrien sind von einem österreichischen Gericht wegen der Misshandlung von Regierungsgegnern während der Assad-Herrschaft zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Gegen den ehemaligen Brigadegeneral der syrischen Geheimdienste, Chaled al-Halabi, und den früheren Kriminalpolizisten Mussab Abu Rukbah wurden am Montag in Wien Haftstrafen von jeweils acht Jahren verhängt. Beide Männer hatte 2015 Asyl in Österreich beantragt und lebten seither dort.

Interpol: Mehr als tausend Festnahmen auf vier Kontinenten bei Schlag gegen Menschenhändler

In einem Schlag gegen internationale Netzwerke von Menschenhändlern hat die Polizei aus 59 Ländern mehr als tausend Menschen auf vier Kontinenten festgenommen. Die Festnahmen erfolgten nach Angaben der internationalen Polizeiorganisation Interpol vom Montag in Afrika, Amerika, Europa und Asien innerhalb von fünf Tagen. Die "Global Chain" (Globale Kette") genannte Aktion wurden von den Behörden in Rumänien und Österreich ausgeführt und von Interpol, der europäischen Polizeibehörde Europol und der EU-Grenzschutzagentur Frontex koordiniert.

Bremer Gericht spricht Müttern nach anonymer Samenspende Unterhaltsvorschuss zu

Neuen Urteilen zufolge können Mütter für ihre mittels einer anonymen Samenspende gezeugten Kinder Unterhaltsvorschuss bekommen. Das Verwaltungsgericht Bremen gab am Montag vier Klägerinnen Recht. Unterhaltsvorschuss wird normalerweise vom Staat gezahlt, wenn der andere Elternteil seinen Teil zum Unterhalt des Kinds nicht beiträgt.

Häftling in offenem Vollzug verursacht tödlichen Raserunfall: Haftstrafe in Krefeld

Weil er während eines Freigangs aus dem offenen Vollzug einen tödlichen Raserunfall verursacht haben soll, ist ein Mann zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Amtsgericht Krefeld sprach den Angeklagten unter anderem wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens mit Todesfolge schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Zudem wurde ihm die Fahrerlaubnis entzogen. Bei dem Verkehrsunfall war eine 70-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen.

Textgröße ändern: