The National Times - Messerstecherei am Berliner Stadtschloss: Sechs Verletzte im Krankenhaus

Messerstecherei am Berliner Stadtschloss: Sechs Verletzte im Krankenhaus


Messerstecherei am Berliner Stadtschloss: Sechs Verletzte im Krankenhaus
Messerstecherei am Berliner Stadtschloss: Sechs Verletzte im Krankenhaus / Foto: © AFP/Archiv

Am Berliner Stadtschloss haben Samstagabend beim Streit zweier Männergruppen sechs Beteiligte Stich- und Schnittverletzungen erlitten. Die Männer im Alter von 20 bis 26 Jahren erlitten dabei Wunden an Händen, Beinen, Becken und Thorax, teilte die Polizei in der Bundeshauptstadt am Sonntag mit. Ein 24-Jähriger habe eine lebensgefährliche Verletzung im Rücken erlitten. Alle Verletzten kamen ins Krankenhaus.

Textgröße ändern:

Zeugen hatten die Polizei alarmiert, dass beim Stadtschloss zwei mit Messern bewaffnete Männergruppen aufeinander losgegangen seien. Auf der Karl-Liebknecht-Brücke hätten die ersten Einsatzkräfte vier Verletzte entdeckt, kurz danach auf der Rathausbrücke zwei weitere.

Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung seien ein 14 Jahre altes Mädchen und zwei 19 und 20 Jahre alte Männer vorläufig festgenommen worden. Alle drei kamen nach Feststellung ihrer Identitäten wieder frei, die 14-Jährige kam in Obhut des Kindernotdienstes. Die Ermittlungen zum Hintergrund des Streits dauern an. Die Suche nach möglichen Tatwaffen sei zunächst erfolglos verlaufen.

R.Evans--TNT

Empfohlen

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Textgröße ändern: