The National Times - Mann in Nordrhein-Westfalen hantiert mit Arsen: Großeinsatz der Feuerwehr

Mann in Nordrhein-Westfalen hantiert mit Arsen: Großeinsatz der Feuerwehr


Mann in Nordrhein-Westfalen hantiert mit Arsen: Großeinsatz der Feuerwehr

Ein missglücktes Experiment mit Arsen hat einen Großeinsatz der Feuerwehr in Nordrhein-Westfalen ausgelöst. Ein 58-jähriger Mann in Wetter (Ruhr) alarmierte am Sonntagnachmittag die Einsatzkräfte und gab an, dass Experimente mit dem Giftstoff missglückt seien und er sich jetzt unwohl fühle, wie die örtliche Feuerwehr am Montag mitteilte.

Textgröße ändern:

Der Bereich rund um den Wohnort des Mannes wurde großräumig abgesperrt und eine Dekontaminationsstelle eingerichtet, wie es weiter hieß. Dort wurden sowohl der Mann als auch die Einsatzkräften dekontaminiert. Anschließend wurde der 58-Jährige von Rettungskräften unter Schutzkleidung in ein Spezialkrankenhaus nach Bochum gebracht. Details zu seinem Gesundheitszustand nannte die Feuerwehr nicht.

Nach Rücksprache mit der Giftnotrufzentrale wurden den Angaben zufolge zwei Trupps eingesetzt, die ausgerüstet mit Chemikalienschutzanzügen die Wohnung und die Kellerräume des Mannes auf weitere Gefahrstoffe kontrollierten. Gefunden wurde aber nichts.

Die übrigen Hausbewohner konnten während des gut dreistündigen Einsatzes in ihren Wohnungen bleiben, mussten aber Fenster und Türen geschlossen halten. Wegen der umfangreichen Absperrungen, von denen unter anderem ein Kreisverkehr betroffen war, kam es laut Feuerwehr zu Verkehrsbehinderungen.

F.Hammond--TNT

Empfohlen

Papst Leo XIV. sichert Missbrauchsopfern bei Treffen seinen Einsatz zu

Papst Leo XIV. hat Opfern sexueller Gewalt in der Kirche seinen Einsatz zugesagt, um weitere Fälle zu verhindern. Der Papst wolle mit ihnen zusammenarbeiten und "alles tun, damit das Unrecht, das sie erlitten haben, sich für andere nicht wiederholt", teilte der Vatikan am Sonntagabend mit.

Papst kritisiert Sterbehilfe: "Nicht alles, was legal ist, ist moralisch"

Papst Leo XIV. hat die in Frankreich vor kurzem legalisierte Sterbehilfe scharf kritisiert. "Es ist unmöglich, das Herbeiführen des Todes als normal anzusehen", sagte der Papst am Sonntag bei einer Begegnung mit kranken und behinderten Menschen im Pilgerort Lourdes. "Nicht alles, was legal ist, ist auch moralisch vertretbar", fügte er hinzu. Die Medizin dürfe sich niemals zum Gehilfen eines programmierten Todes machen.

Reisebus kommt von Autobahn ab: Zwei Tote und mehrere Schwerverletzte in Bayern

Bei einem Unfall mit einem Reisebus auf der Autobahn 96 in Oberbayern sind zwei Passagiere getötet und mehrere weitere schwer verletzt worden. Das mit 35 Menschen besetzte Fahrzeug kam am Sonntagmorgen bei Landsberg am Lech von der Autobahn ab und kippte auf die Seite, wie die Polizei in Ingolstadt mitteilte. Gegen den 40-jährigen Busfahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.

Tödliche Attacke auf Frau in Hessen: Ehemann nach Großfahndung gefasst

Im hessischen Obertshausen ist eine 51-Jährige bei einer mutmaßlich von ihrem Ehemann verübten Attacke tödlich verletzt worden. Einsatzkräfte nahmen den zunächst flüchtigen 57-Jährigen noch in der Nacht zu Sonntag nach einer Großfahndung im nahegelegenen Klein-Krotzenburg fest, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Offenbach mitteilten. Er leistete demnach keinen Widerstand.

Textgröße ändern: