The National Times - Frauenleiche auf Fehmarn in Graben gefunden: Verdächtiger in Untersuchungshaft

Frauenleiche auf Fehmarn in Graben gefunden: Verdächtiger in Untersuchungshaft


Frauenleiche auf Fehmarn in Graben gefunden: Verdächtiger in Untersuchungshaft
Frauenleiche auf Fehmarn in Graben gefunden: Verdächtiger in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Fund einer Frauenleiche in einem Graben an einer Bundesstraße auf der Ostseeinsel Fehmarn befindet sich der festgenommene Verdächtige in Untersuchungshaft. Bei dem 60-Jährigen handelt es sich um den Ehemann des Opfers, wie die Polizei Lübeck am Dienstag mitteilte. Ihm wird Totschlag vorgeworfen. Er soll für den Tod der 57-Jährigen verantwortlich sein.

Textgröße ändern:

Bei dem Fundort an der B207 handelt es sich den Ermittlungen zufolge nicht um den Tatort. Die Frau starb zwischen Freitag und Sonntag. Die genauen Hintergründe blieben weiter unklar. Für Fotos und Videos aus dem Umfeld des Fundorts wurde ein Hinweisportal eingerichtet.

Ein Passant hatte die Leiche der Frau am Sonntagmittag in dem Graben bei dem Dorf Strukkamp entdeckt. Die Polizei ging aufgrund der Auffindesituation schnell von einem möglichen Verbrechen aus. Sie sicherte Spuren, die Kriminalpolizei nahm Ermittlungen auf.

Die Identität der Toten war zunächst unklar. Erst am Montag wurde sie dann als die 57-Jährige aus der Region identifiziert. Noch am selben Tag wurde der 60-Jährige festgenommen. Zunächst teilten die Beamten mit, bei ihm handele es sich um einen Mann aus dem "persönlichen Umfeld" der Toten.

Q.Marshall--TNT

Empfohlen

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Textgröße ändern: