The National Times - Angeklagte wegen Fällens von "Robin Hood"-Baum in England schuldig gesprochen

Angeklagte wegen Fällens von "Robin Hood"-Baum in England schuldig gesprochen


Angeklagte wegen Fällens von "Robin Hood"-Baum in England schuldig gesprochen
Angeklagte wegen Fällens von "Robin Hood"-Baum in England schuldig gesprochen / Foto: © AFP

Zwei Jahre nach dem Fällen eines als "Robin Hood"-Baum bekannt gewordenen legendären Bergahorns in der Nähe des Hadrianswalls in Nordengland sind zwei Männer schuldig gesprochen worden. Ein Gericht in Newcastle befand die beiden 39 und 32 Jahre alten Angeklagten am Freitag für schuldig, den rund 200 Jahre alten Baum "absichtlich und gedankenlos" gefällt zu haben.

Textgröße ändern:

Der Bergahorn hatte rund 200 Jahre lang in einem Tal in der Nähe des Hadrianswalls gestanden, bevor er in einer stürmischen Nacht im September 2023 mit einer Kettensäge gefällt wurde. Die Baumkrone stürzte dabei auf den Hadrianswall und beschädigte das jahrhundertealte Bauwerk aus der Römerzeit. Der Vorfall hatte in Großbritannien Empörung ausgelöst.

Die beiden Angeklagten wurden wegen Sachbeschädigung in zwei Fällen - an dem Baum und am Hadrianswall - schuldig gesprochen. Laut Staatsanwaltschaft hatten die Männer ihre Tat gefilmt und das Handyvideo anschließend an Freunde geschickt. Ihre Tat hätten sie offenbar für "witzig, clever oder großartig" gehalten.

Wegen seiner beeindruckenden Lage war der Baum die Kulisse für eine zentrale Szene im Film "Robin Hood" mit Kevin Costner von 1991. Auch in zahlreichen weiteren Filmen und Serien war der Baum zu sehen. Der Hadrianswall wurde 122 nach Christus unter Kaiser Hadrian begonnen und markierte die Grenze zwischen dem römischen Britannien und dem nicht eroberten Kaledonien im Norden.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Mindestens sieben Tote bei Schiffsunglück vor Küste Nordzyperns

Bei einem Schiffsunglück vor der Küste Nordzyperns sind am Sonntag mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Der Regierungschef von Nordzypern, Ünal Üstel, sagte im türkischen Staatssender TRT, von den 267 Menschen an Bord der Fähre seien 237 inzwischen von Rettungskräften in Sicherheit gebracht worden, 23 Menschen würden noch vermisst. Nach Angaben des türkischen Innenministeriums ereignete sich das Unglück 6,5 Kilometer vor der Küste der nur von der Türkei anerkannten Republik Nordzypern.

Mehr als 790 Tote nach Sturzflut im Himalaya - Befreiungsaktion für verschüttete Arbeiter

Vier Tage nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet haben die Einsatzkräfte die Suche nach Vermissten unter erschwerten Bedingungen fortgesetzt. In Nepal versuchten Retter unter Hochdruck, mehr als hundert vermutlich in einem Tunnel eingeschlossene Bauarbeiter zu befreien. Im benachbarten Tibet wurden die Bergungsarbeiten unterbrochen, weil sich durch einen Erdrutsch ein neuer See gebildet hat.

Schüsse bei Techno-Party in der Schweiz: Eine Tote und fünf Verletzte

Blutiges Ende einer Techno-Party in der Schweiz: Während des "Aarauer Raves" ist in der Nacht zum Sonntag eine junge Frau durch Schüsse getötet worden. Fünf weitere Menschen wurden nach Polizei-Angaben verletzt, einige von ihnen schwer. Wer das Verbrechen verübte, war zunächst unbekannt. Die Fahndung laufe, teilte die Kantonspolizei Aarau mit. Auch das Motiv und die genauen Umstände der Tat waren noch unklar.

Mühsame Suche nach Vermissten nach Sturzflut im Himalaya - Retter in Tibet abgezogen

Vier Tage nach der verheerenden Sturzflut mit hunderten Toten im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet haben die Einsatzkräfte unter erschwerten Bedingungen weiter nach möglichen Überlebenden gesucht. In Nepal behinderten steigende Wasserpegel am Sonntag die Versuche der Rettungskräfte, vermutlich in einem Tunnel eingeschlossene Bauarbeiter zu befreien, wie die Regierung in Kathmandu mitteilte. Die Rettungsarbeiten in Tibet mussten unterbrochen werden, weil sich infolge eines Erdrutsches ein neuer See gebildet hat.

Textgröße ändern: