The National Times - Mann wegen Tötung von früherer Ehefrau in Köln zu elf Jahren Haft verurteilt

Mann wegen Tötung von früherer Ehefrau in Köln zu elf Jahren Haft verurteilt


Mann wegen Tötung von früherer Ehefrau in Köln zu elf Jahren Haft verurteilt
Mann wegen Tötung von früherer Ehefrau in Köln zu elf Jahren Haft verurteilt / Foto: © AFP/Archiv

Das Landgericht Köln hat einen Mann wegen der Tötung seiner früheren Ehefrau zu einer elfjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Angeklagte wurde nach Gerichtsangaben vom Freitag wegen Totschlags verurteilt. Laut Anklage sollen der 44-Jährige und seine Partnerin Anfang 2022 mit ihren Kindern aus der Ukraine geflohen sein. Im nordrhein-westfälischen Frechen bezogen sie eine Wohnung. Dort ereignete sich die Gewalttat im August 2024.

Textgröße ändern:

Die Frau soll laut Anklage abends zunächst ihre Kinder ins Bett gebracht haben und danach ins Wohnzimmer der gemeinsamen Wohnung gegangen sein. Der Mann soll dann grundlos auf nicht näher bestimmbare Weise Gewalt auf den Hals der Frau ausgeübt haben, woran sie starb. Das Urteil fiel bereits am Mittwoch.

T.Bailey--TNT

Empfohlen

Gericht: Verfassungsschutz darf Verein Jüdische Stimme vorläufig als extremistisch einstufen

Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf den Verein Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost vorläufig als "gesichert extremistisch" einstufen. Das Verwaltungsgericht Köln lehnte einen dagegen gerichteten Eilantrag des Vereins ab, wie es am Mittwoch mitteilte. Das Gericht sieht demnach hinreichende Anhaltspunkte dafür, dass der Verein gegen den Staat Israel hetzt und "völkerverständigungswidrige Bestrebungen" verfolgt.

Unbekannte greifen 19-Jährigen in Hamburg an - vermutlich homophobes Motiv

Eine Gruppe Unbekannter hat in Hamburg einen 19-Jährigen vermutlich aus homophoben Gründen angegriffen und verletzt. Der Heranwachsende hatte sich in der Nacht zu Samstag über eine App mit einem vermeintlichen Dating-Partner verabredet, wie die Polizei der Hansestadt am Mittwoch mitteilte. Als er am vereinbarten Treffpunkt ankam, führte ihn der Unbekannte zu einem Feldweg.

Vermisstensuche nach Hauseinsturz in Görlitz: Trümmer werden per Hand abgetragen

In Görlitz haben Rettungskräfte am Mittwoch in den Trümmern eines mutmaßlich nach einer Gasexplosion eingestürzten Wohnhauses weiter nach drei Vermissten gesucht. Dabei müsse das zerstörte Gebäude "zum großen Teil von Hand in Form einer Menschenkette" abgetragen werden, berichtete die Polizei in der sächsischen Stadt. Auch die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks vom Montag liefen derzeit weiter, hieß es von den Beamten.

Cannabisplantage mit 400 Pflanzen: Zwei Festnahmen in Nordrhein-Westfalen

In einem Gebäude in Nordrhein-Westfalen hat die Polizei eine Cannabisplantage mit rund 400 Pflanzen entdeckt. Zwei Tatverdächtige im Alter von 30 und 35 Jahren wurden festgenommen, wie die Polizei in Bielefeld am Mittwoch mitteilte. Bei dem Einsatz am Dienstag durchsuchten Ermittler zunächst ein Gebäude in Blomberg im Kreis Lippe, in dem sich die Plantage über mehrere Räume und Etagen erstreckte.

Textgröße ändern: