The National Times - Lange Haft in Prozess um in Wohnung aufbewahrte Leiche in Frankfurt am Main

Lange Haft in Prozess um in Wohnung aufbewahrte Leiche in Frankfurt am Main


Lange Haft in Prozess um in Wohnung aufbewahrte Leiche in Frankfurt am Main
Lange Haft in Prozess um in Wohnung aufbewahrte Leiche in Frankfurt am Main / Foto: © AFP/Archiv

Das Landgericht Frankfurt am Main hat einen 66-Jährigen wegen der Tötung seiner Freundin und der monatelangen Aufbewahrung ihrer Leiche in seiner Wohnung zu elfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er wegen Totschlags, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass der Mann die Frau im Februar 2024 getötet hatte.

Textgröße ändern:

Erst gut zwei Monate später fanden Ermittler die mittlerweile verweste Leiche in der Wohnung des Manns. Die Tochter der Frau hatte sich aus Sorge an die Polizei gewandt. Mit dem Urteil blieb die Kammer unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf 13 Jahre Haft plädiert hatte. Die Verteidigung forderte in ihrem Plädoyer maximal zehn Jahre Haft.

P.Jones--TNT

Empfohlen

Kinderpornos und extremistische Graffitis: Razzia bei Jugendlichem in Baden-Württemberg

Wegen des Verdachts der Kinderpornografie und extremistischer Graffitis haben Ermittler in Baden-Württemberg die Wohnung eines Jugendlichen durchsucht. Er steht im Verdacht, der Onlinegruppierung "No Lives Matter" anzugehören, wie das Landeskriminalamt in Stuttgart und die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe am Montag mitteilten. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des Verdachts des Verschaffens und Besitzes kinderpornografischer Inhalte ermittelt. Zum Alter des Jugendlichen machten die Beamten zunächst keine Angaben. Die Durchsuchung erfolgte in der vergangenen Woche.

Verurteilung von Berliner Arzt wegen Suizidunterstützung rechtskräftig

Die Verurteilung eines Berliner Arztes wegen Unterstützung bei einem Suizid ist rechtskräftig. Der fünfte Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) in Leipzig habe keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten festgestellt, teilte der BGH am Montag in Karlsruhe mit. Demnach bleibt es bei der dreijährigen Freiheitsstrafe für den Mediziner.

Schweres Zugunglück in Spanien: Mindestens 39 Todesopfer

Schweres Zugunglück in Spanien: Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge im Süden des Landes sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben entgleiste ein Zug am Sonntagabend auf gerader Strecke zwischen Málaga und Madrid nahe dem Ort Adamuz aus ungeklärter Ursache und krachte mit einem entgegenkommenden Zug zusammen, der ebenfalls entgleiste.

Urteil: Autofahrerin aus Baden-Württemberg darf keinen Gesichtsschleier tragen

Beim Autofahren darf einem Urteil aus Baden-Württemberg zufolge kein Gesichtsschleier getragen werden. Eine muslimische Frau hat keinen Anspruch auf eine Ausnahmeregel, wie der Verwaltungsgerichtshof des Landes in Mannheim am Montag mitteilte. Allerdings muss das Land wegen Ermessensfehlern in der Ablehnung neu über den Antrag der Frau auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung entscheiden. (Az.: 13 S 1456/24)

Textgröße ändern: