The National Times - Ein Verdächtiger nach Tod von obdachloser Frau in Dortmund in Untersuchungshaft

Ein Verdächtiger nach Tod von obdachloser Frau in Dortmund in Untersuchungshaft


Ein Verdächtiger nach Tod von obdachloser Frau in Dortmund in Untersuchungshaft
Ein Verdächtiger nach Tod von obdachloser Frau in Dortmund in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

Nach der Tötung einer obdachlosen Frau in Dortmund ist einer der festgenommenen Verdächtigen in Untersuchungshaft gekommen. Dem 19-Jährigen wird Totschlag vorgeworfen, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwochabend mitteilte. Ob der zweite Verdächtige ebenfalls einem Haftrichter vorgeführt wird, war noch unklar. Bis auf Weiteres sollte er in Polizeigewahrsam bleiben.

Textgröße ändern:

Die 40-jährige Obdachlose war in der Nacht zum Mittwoch schwer verletzt in einem Treppenabgang eines Gebäudes nahe dem Dortmunder Hauptbahnhof gefunden worden. Sie kam mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus, überlebte jedoch nicht. Noch am Tatort wurden die beiden Verdächtigen festgenommen.

G.Morris--TNT

Empfohlen

Mutter soll in Renningen gefundenen Säugling getötet haben

Die Polizei hat die Mutter des vor einer Woche im baden-württembergischen Renningen tot gefundenen Säuglings festgenommen. Sie soll ihren drei Monate alten Sohn getötet haben, teilten die Polizei in Ludwigsburg und die Staatsanwaltschaft Stuttgart am Freitag mit. Ein Haftrichter habe den Haftbefehl gegen die 32 Jahre alte Frau erlassen, sie kam in Untersuchungshaft.

Sechseinhalb Jahre Haft für Untreue mit Millionenschaden in Bayern

Das Landgericht im bayerischen Traunstein hat einen 27-Jährigen wegen Untreue mit Millionenschaden zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er in 70 Fällen, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. Zudem verurteilte das Gericht den Mann wegen Geldwäsche in Mittäterschaft in 14 Fällen. Der Mann soll einen Wertersatz von 3,4 Millionen Euro zahlen.

"Eine menschenverachtende Tat": Lebenslange Haft für Anschlag in Magdeburg

Er wollte möglichst viele arglose Menschen töten: Im Prozess um den Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt ist der Angeklagte Taleb A. wegen Mordes in sechs Fällen und vielfachen versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Magdeburg stellte am Freitag zudem die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete für den 51-jährigen den Vorbehalt der Sicherungsverwahrung an. Diese wird am Ende der regulären Haft gerichtlich geprüft.

In Nationalsozialismus verfolgte Zeugen Jehovas: Streit um Archiv geht in nächste Runde

Der Rechtsstreit um ein Familienarchiv von im Nationalsozialismus verfolgten Zeugen Jehovas geht in die nächste Runde. Der Bundesgerichtshof (BGH) hob nach Angaben vom Freitag ein Berufungsurteil des Oberlandesgerichts Köln auf und verwies die Sache zur erneuten Verhandlung zurück. Das Kölner Gericht muss nun insbesondere aufklären, wie die Eigentumsverhältnisse des Archivs beim Kauf durch den Bund tatsächlich lagen und ob der Erwerb rechtmäßig war. (Az. V ZR 92/25)

Textgröße ändern: