The National Times - 19-Jähriger nach Schüssen auf zwei Männer in Rendsburg in Untersuchungshaft

19-Jähriger nach Schüssen auf zwei Männer in Rendsburg in Untersuchungshaft


19-Jähriger nach Schüssen auf zwei Männer in Rendsburg in Untersuchungshaft
19-Jähriger nach Schüssen auf zwei Männer in Rendsburg in Untersuchungshaft / Foto: © AFP/Archiv

Nach Schüssen auf zwei Männer im schleswig-holsteinischen Rendsburg am Montag ist ein 19-jähriger Verdächtiger in Untersuchungshaft genommen worden. Ihm werden versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Kiel mitteilten. Dagegen kam ein zusammen mit dem 19-Jährigen festgenommener 21-Jähriger nach der Haftrichtervorführung wieder auf freien Fuß. Die beiden Opfer waren durch die Schüsse verletzt worden.

Textgröße ändern:

Angaben zu den möglichen Hintergründen der Tat machten die Ermittler bisher nicht. Diese hatte sich am Montagmittag auf einer Straße in Rendsburg an einer Bushaltestelle ereignet. Die Opfer im Alter von 22 und 26 Jahren erlitten Schussverletzungen und begaben sich selbst in ein Krankenhaus, um diese behandeln zu lassen. Die beiden Verdächtigen wurden in der Nacht zum Dienstag festgenommen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand laut Polizei nicht.

G.Morris--TNT

Empfohlen

Niederlage für US-Demokraten im Streit um Wahlkreiszuschnitte in Virginia

Im Streit um Wahlkreiszuschnitte haben die US-Demokraten eine juristische Niederlage erlitten: Das Oberste Gericht im Bundesstaat Virginia erklärte am Freitag eine neue Wahlkreiskarte für unrechtmäßig, die die Bürgerinnen und Bürger in einem Referendum gebilligt hatten. Die Demokraten in dem Ostküstenstaat hatten sich von dem Neuzuschnitt vier zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus in Washington bei den Zwischenwahlen im November erhofft.

Geiseln unverletzt aus Bank in Sinzig befreit: Mindestens ein Täter auf der Flucht

Eine Geiselnahme in einer Bank im rheinland-pfälzischen Sinzig hat am Freitag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Zwei in einem Tresorraum eingeschlossene Geiseln wurden am Nachmittag unverletzt befreit, während mindestens ein Täter weiter auf der Flucht war, wie die Polizei in Koblenz mitteilte.

Schwarzarbeit in Gerüstbaubranche: Bis zu sechs Jahre Haft in Köln

Wegen eines groß angelegten Systems von Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung im Gerüstbau hat das Landgericht Köln vier Angeklagte zu teils mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Der 43-jährige Hauptangeklagte wurde zu sechs Jahren Haft verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Laut Anklage soll ein Schaden von insgesamt mehr als elf Millionen Euro entstanden sein, darunter über sieben Millionen Euro an vorenthaltenen Sozialabgaben.

Phishing-Attacken: Signal-Chefin räumt Fehler im Krisenmanagement ein

Nach den Phishing-Angriffen auf Nutzer des Messengerdienstes Signal aus Politik, Wirtschaft und Medien hat die Chefin des Dienstes Fehler eingeräumt. "Rückblickend gibt es eine Reihe von Dingen, die wir anders hätten machen können", sagte Meredith Whittaker dem Nachrichtenmagazin "Spiegel". Zugleich verteidigte sie die grundsätzliche Sicherheit des Dienstes und betonte, dass dieser nicht gehackt worden sei. "Signal ist weiterhin sicher – unsere Verschlüsselung bleibt robust."

Textgröße ändern: