The National Times - Missbrauchsprozess gegen Psychiatriepfleger in Berlin begonnen

Missbrauchsprozess gegen Psychiatriepfleger in Berlin begonnen


Missbrauchsprozess gegen Psychiatriepfleger in Berlin begonnen
Missbrauchsprozess gegen Psychiatriepfleger in Berlin begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Vor dem Berliner Landgericht hat der Prozess gegen einen 58-jährigen Pfleger einer Psychiatrie wegen sexuellen Missbrauchs begonnen. Zu Beginn wurde am Mittwoch die Anklage verlesen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann demnach vor, als Krankenpfleger in einer Klinik für Psychiatrie in der Hauptstadt einen dort verwahrten psychisch kranken Mann sexuell missbraucht zu haben.

Textgröße ändern:

Zu der Tat soll es an einem nicht genauer bestimmbaren Tag zwischen November 2015 und Januar 2016 gekommen sein. Der 58-Jährige ist deshalb unter anderem des sexuellen Missbrauch widerstandsunfähiger Personen, des Missbrauchs von Schutzbefohlenen sowie der Körperverletzung angeklagt. Der Angeklagte gab in einer von seinem Anwalt verlesenen Erklärung an, die Tat nicht begangen zu haben. Er sei "schockiert über den Tatvorwurf".

Die Arbeit in der Klinik habe er immer gern verrichtet, mit dem betroffenen Patienten aber einen Konflikt gehabt. Im weiteren Verhandlungsverlauf war unter anderem die Vernehmung des Patienten sowie eines Gutachters geplant. Für den Prozess vor einer Strafkammer sind Termine bis Anfang August angesetzt.

F.Morgan--TNT

Empfohlen

Berlin: 17-jähriger Autofahrer liefert sich Verfolgungsjagd mit Polizei

Ein 17-jähriger Autofahrer hat sich in Berlin eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Ein Zeuge alarmierte die Einsatzkräfte am Dienstagnachmittag, weil er im Ortsteil Wilhelmstadt vier Jugendliche in einem Auto ohne Kennzeichen beobachtete, die versuchten, das Fahrzeug zu starten, wie die Polizei am Mittwoch in der Hauptstadt mitteilte. Als ein Funkwagen vor Ort eintraf, beschleunigte der Fahrer das Auto und floh.

Busbrand in der Schweiz: Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus

Nach dem Brand eines Busses in der Schweiz mit sechs Toten geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Es deute aber nichts auf einen terroristischen Hintergrund hin, erklärte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Der Bus wurde demnach von einem "psychisch instabilen" Schweizer in Brand gesetzt, der sich in dem Fahrzeug selbst angezündet hatte. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann unter den Toten ist.

Baden-Württemberg: 84-Jähriger bei Unfall in Weinberg von Traktor erdrückt

Ein 84-Jähriger ist bei einem Unfall in einem Weinberg in Baden-Württemberg von einem Traktor erdrückt worden. Er erlag seinen Verletzungen in einem Krankenhaus, wie die Polizei in Ludwigsburg am Mittwoch mitteilte. Der Unfall ereignete sich demnach am Montag in einem Weinberg in Ludwigsburg, in dem der Mann arbeitete.

Unbekannte stehlen in Niedersachsen rund 200 Tonnen Schotter

Rund 200 Tonnen Schotter haben Unbekannte im niedersächsischen Sande gestohlen. Der Schotter war auf einer leeren Fläche zwischen einem Gewerbebetrieb und einer Bahntrasse gelagert, wie die Polizei in Wilhelmshaven am Mittwoch mitteilte.

Textgröße ändern: