The National Times - Auto fährt in Menschengruppe in Mannheim: Mindestens ein Toter und mehrere Verletzte

Auto fährt in Menschengruppe in Mannheim: Mindestens ein Toter und mehrere Verletzte


Auto fährt in Menschengruppe in Mannheim: Mindestens ein Toter und mehrere Verletzte
Auto fährt in Menschengruppe in Mannheim: Mindestens ein Toter und mehrere Verletzte / Foto: © AFP/Archiv

In der Mannheimer Innenstadt ist am Montag ein Autofahrer offensichtlich absichtlich in eine Menschenmenge gefahren und hat mindestens einen Menschen getötet. Es gebe außerdem mehrere Verletzte, teilte die Polizei mit. Darunter seien auch mehrere Schwerverletzte. "Im Rahmen der laufenden Fahndung konnten wir einen Tatverdächtigen festnehmen", sagte ein Polizeisprecher. Ob es weitere Tatverdächtige gebe, sei unklar.

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Die Lage in der zweitgrößten Stadt Baden-Württembergs blieb auch Stunden nach der in der Mittagszeit verübten Tat unübersichtlich. So gab es zunächst keinerlei Informationen zum Festgenommenen, seinem möglichen Motiv und den Hintergründen der Tat.

In der Universitätsklinik Mannheim wurden drei Patientinnen und Patienten behandelt, darunter ein Kind. Sie wurden "mit einer hohen medizinischen Dringlichkeit eingestuft" und akutmedizinisch versorgt, teilte die Uniklinik mit. Auch eine Notfallbetreuung unter anderem durch die Klinikseelsorge wurde eingerichtet.

Gesichert war bis zum Montagnachmittag, dass die Tat in der Mittagszeit um kurz nach 12.00 Uhr begann. Der Tatverdächtige soll mit seinem Auto durch die Mannheimer Fußgängerzone gefahren sein, ein Tatort war der zentrale Paradeplatz.

Die Polizei meldete im Warndienst Katwarn eine "lebensbedrohliche Einsatzlage", diese Warnung blieb auch nach der Festnahme bestehen. Bürger sollten in geschlossenen Räumen zu Hause bleiben. Die Absperrmaßnahmen in der Mannheimer Innenstadt sollten voraussichtlich bis in den späten Abend andauern.

Die Polizei schaltete ein Hinweistelefon. Zeugen mit sachdienlichen Hinweise zum Tathergang sollten sich dorthin wenden. Zudem sollte ein Hinweisportal freigeschaltet werden, auf dem Zeugen Bild- und Videomaterial für Ermittlungszwecke hochladen können. Gleichzeitig riefen die Ermittler dazu auf, diese Bilder nicht zu teilen. Außerdem erklärte die Polizei, es seien zahlreiche Falschnachrichten im Zusammenhang mit der Tat im Umlauf.

Erst vor zweieinhalb Wochen war in München ein Mann aus Afghanistan mit einem Auto in eine Verdi-Demonstration gerast, dort gab es zwei Tote. In Magdeburg war am 20. Dezember ein Mann aus aus Saudi-Arabien mit seinem Auto auf dem dortigen Weihnachtsmarkt in eine Menschenmenge gefahren, sechs Menschen starben.

S.Lee--TNT

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