The National Times - Prozess um bei Unfall mit Wohnmobil aufgedeckten Drogenschmuggel begonnen

Prozess um bei Unfall mit Wohnmobil aufgedeckten Drogenschmuggel begonnen


Prozess um bei Unfall mit Wohnmobil aufgedeckten Drogenschmuggel begonnen
Prozess um bei Unfall mit Wohnmobil aufgedeckten Drogenschmuggel begonnen

Wegen eines nur zufällig durch einen Unfall mit einem Wohnmobil aufgedeckten Drogenschmuggels im großen Stil muss sich seit Freitag ein Paar vor dem Landgericht im hessischen Hanau verantworten. Die Anklage wirft dem Mann und der Frau vor, im vergangenen Juli 137 Kilogramm Marihuana in einem Wohnmobil nach Deutschland geschmuggelt zu haben.

Textgröße ändern:

Das Paar soll aus Spanien über Frankreich gefahren und im Saarland über die deutsche Grenze gekommen sein. Auf der Autobahn 66 bei Bad-Orb/Wächtersbach in Hessen habe der Mann den Wagen auf dem Standstreifen gestoppt, um sich in der Toilette zu erleichtern. Ein vorbeifahrender Lastwagen habe die Situation offenbar falsch eingeschätzt und das Wohnmobil gestreift. Dabei riss die Außenwand auf, so dass der Aufbau brach.

Die in einer doppelten Dachverkleidung versteckten Drogen verteilten sich dadurch auf der Fahrbahn. Das Paar kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Es befindet sich in Untersuchungshaft. Bis Mitte Februar sind noch zwei weitere Verhandlungstermine angesetzt.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

"WamS": Zentralrat der Juden fordert Strafrechtsverschärfung bei antisemitischen Delikten

Angesichts der hohen Zahl antisemitischer Straftaten hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, eine Verschärfung des Strafrechts gefordert. Im Falle von antisemitischen Delikten wie der Leugnung des Existenzrechts Israels halte er "eine entsprechende Verschärfung für sinnvoll", sagte Schuster der Zeitung "Welt am Sonntag".

Erneut Vergewaltigungsprozess gegen Harvey Weinstein geplatzt

Erneut ist ein Vergewaltigungsprozess gegen den früheren Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein geplatzt. Weil sich die Geschworenen nicht auf ein Urteil einigen konnten, erklärte ein New Yorker Richter das Verfahren zu Vorwürfen der Schauspielerin Jessica Mann für gescheitert. Staatsanwalt Alvin Bragg zeigte sich am Freitag enttäuscht über den Ausgang, dankte den Geschworenen aber für ihre Arbeit. "Seit fast einem Jahr kämpft Jessica Mann um Gerechtigkeit."

61-Jährige mit falschen Gewinnversprechen um mehr als eine Million Euro betrogen

Mehr als eine Million Euro haben Anlagebetrüger bei einer 61-Jährigen in Stuttgart erbeutet. Die Täter gaben sich als Börsenmakler aus und überredeten die Frau über Monate hinweg zu Einzahlungen auf einer angeblichen Handelsplattform, wie die Polizei in baden-württembergischen Landeshauptstadt am Freitag mitteilte.

Merz würde seinen Kindern "nicht empfehlen, nach Amerika zu gehen"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) würde seinen Kindern derzeit von einem Aufenthalt in den USA abraten. Grund sei das "gesellschaftliche Klima", das sich in den Vereinigten Staaten "plötzlich" entwickelt habe, sagte Merz am Freitag beim Deutschen Katholikentag in Würzburg. "Also ich würde meinen Kindern heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten."

Textgröße ändern: