The National Times - Dramatische Rettungsaktion für gestrandete Segler vor deutscher Nordseeküste

Dramatische Rettungsaktion für gestrandete Segler vor deutscher Nordseeküste


Dramatische Rettungsaktion für gestrandete Segler vor deutscher Nordseeküste
Dramatische Rettungsaktion für gestrandete Segler vor deutscher Nordseeküste

In einer dramatischen Hilfsaktion haben Seenotretter in der deutschen Nordsee die Besatzung einer gestrandeten Segeljacht gerettet. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen wurden der Mann und die Frau am Mittwochabend von einem ihrer Boote bei starkem Wind aus einer gefährlichen Brandungszone in einem berüchtigten Untiefengebiet vor der Wesermündung geholt. Auch der Hund des Paars wurde gerettet.

Textgröße ändern:

Wie die DGzRS mitteilte, war die etwa zehn Meter lange Jacht auf den sogenannten Nordergründen gestrandet und hatte per Funk um Hilfe gebeten. Die Nordergründe sind den Seenotrettern zufolge ein berüchtigtes Gebiet mit zahlreichen Sandbänken, die sich bei Sturm in zerstörerische Brandungszonen verwandeln. Die Suche nach dem Havaristen gestaltete sich bei Regen und Dunkelheit schwierig.

Erst rund eineinhalb Stunden nach der Alarmierung gelang es einem für Flachwasser geeigneten Beiboot eines Seenotrettungskreuzers, die kleine Jacht auf den Nordergründen zu sichten und sich zu dieser vorzukämpfen. Bei der Anfahrt erlitt das Boot laut DGzRS "schwerste Grundberühung" - krachte also hart auf den Meeresboden.

Unter "schwersten Bedingungen" sei es der Besatzung letztlich aber gelungen, die Schiffbrüchigen zu retten und die "lebensgefährliche Brandungszone" zu verlassen, erklärte die Hilfsorganisation. Das kleinere Beiboot brachte das Ehepaar zu dem im tieferen Wasser wartenden Seenotrettungskreuzer, der mit ihnen zurück zu seinem Stützpunkt in Hooksiel an der niedersächsischen Nordseeküste fuhr.

Erst nach rund vier Stunden war der dramatische Einsatz demnach beendet. Die havarierte Segeljacht musste aufgegeben werden und blieb verlassen in der Brandungszone zurück. Laut DGzRS kam sie in der Nacht noch einmal frei und trieb bis in die Nähe der Insel Neuwerk nahe der Elbmündung. Dort strandete sie erneut.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana erhalten 10.000 Schweizer Franken

Die Opfer der Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana sollen eine staatliche Soforthilfe in Höhe von jeweils 10.000 Schweizer Franken (etwa 10.740 Euro) erhalten. Der Pauschalbetrag werde für jedes Opfer gezahlt, das wegen seiner Verletzungen im Krankenhaus behandelt oder ums Leben gekommen seien, teilten die Behörden des Kantons Wallis am Mittwoch mit.

Pentagon-Leak: FBI durchsucht Wohnung von "Washington Post"-Journalistin

Wegen einer undichten Stelle im Pentagon hat die US-Bundespolizei FBI die Wohnung einer Journalistin durchsucht. US-Justizministerin Pam Bondi schrieb im Onlinedienst X, die Mitarbeiterin der "Washington Post" habe "illegal geleakte Informationen von einem Vertragsmitarbeiter des Pentagon erhalten und darüber berichtet". Der verdächtige Pentagon-Mitarbeiter sitze "derzeit hinter Gittern", erklärte Bondi. Er habe mit der Weitergabe geheimer Informationen die Sicherheit der USA aufs Spiel gesetzt.

Anlagebetrug: 84-Jährige aus Sachsen-Anhalt verliert rund halbe Million Euro

Eine 84-Jährige aus Sachsen-Anhalt hat rund eine halbe Million Euro an Anlagebetrüger verloren. Die Frau habe nach eigenen Angaben im September 2025 auf eine vermeintliche Anzeige mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) reagiert, in der eine Anlageinvestition in Höhe von 250 Euro beworben worden sei, teilte die Polizei in Stendal am Donnerstag mit. Sie füllte dann ein Onlineformular aus.

29-Jähriger verletzt in Ulm zwei Männer mit Messer - Angreifer niedergeschossen

Ein 29-Jähriger hat in einem Elektronikgeschäft in Ulm mutmaßlich zwei Männer mit einem Messer verletzt und ist anschließend von der Polizei niedergeschossen worden. Ein 25-Jähriger wurde bei dem Angriff am Mittwoch lebensgefährlich verletzt, ein 22-Jähriger erlitt leichte Verletzungen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Ulm sowie das baden-württembergische Landeskriminalamt mitteilten. Der 25-Jährige schwebte demnach in Lebensgefahr.

Textgröße ändern: