The National Times - Bayerische Polizei warnt vor gefährlichen Briefen wegen Commerzbank-Erpressung

Bayerische Polizei warnt vor gefährlichen Briefen wegen Commerzbank-Erpressung


Bayerische Polizei warnt vor gefährlichen Briefen wegen Commerzbank-Erpressung
Bayerische Polizei warnt vor gefährlichen Briefen wegen Commerzbank-Erpressung

Wegen einer Erpressung der Commerzbank haben die Behörden in der bayerischen Region Mittelfranken vor gefährlichen Briefen gewarnt. In der Poststelle einer Commerzbank-Filiale in Nürnberg habe sich am 24. März eine Postsendung beim Öffnen selbst entzündet und eine Mitarbeiterin verletzt, teilte die Polizei in der Stadt am Mittwoch mit. Inzwischen habe sich ein Erpresser gemeldet und mit dem Versand weiterer Briefe gedroht. Demnach stellte er finanzielle Forderungen.

Textgröße ändern:

Der Versand weiterer gefährlicher Sendungen durch den unbekannten Urheber an Commerzbank-Filialen oder -Kunden sei trotz der eigenen intensiven Ermittlungsarbeiten nicht auszuschließen, erklärten die Beamten weiter. Sie riefen deshalb zur Vorsicht insbesondere bei unerwarteten Briefen mit ungewöhnlicher Beschaffenheit auf. Diese sollten nicht geöffnet werden. Im Zweifel solle die Polizei gerufen werden.

Laut Polizei wurde die Bankmitarbeiterin bei dem Vorfall vor zwei Wochen "glücklicherweise" nur leichter verletzt. Beim Öffnen des Briefs kam es demnach zu einer Stichflamme durch eine "chemische Umsetzung". Fachleute des bayerischen Landeskriminalamts gingen demnach davon aus, dass die Entzündung geplant und diese von dem Täter oder der Täterin absichtlich so präpariert wurde.

Demnach meldete sich der oder die Unbekannte inzwischen bei der Commerzbank und forderte Geld. Beim Polizeipräsidium Mittelfranken in Nürnberg wurde eine spezielle sogenannte Aufbauorganisation mit Namen "Klammer" ins Leben gerufen, die die Ermittlungen koordiniert.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Epstein-Skandal: Akten zu Missbrauchsvorwürfen gegen Trump veröffentlicht

Laut neu veröffentlichten Epstein-Akten hat ein mutmaßliches Opfer in der Vergangenheit schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump erhoben. Das US-Justizministerium gab am Donnerstag (Ortszeit) Protokolle der Bundespolizei FBI von der Vernehmung einer Frau frei, die angegeben hatte, sie sei im Alter von 13 bis 15 Jahren sowohl von Trump als auch von dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein missbraucht worden. Das Weiße Haus sprach von "haltlosen Anschuldigungen" einer "gestörten Frau".

Gericht: Schnellladesäulen an Bundesautobahnen müssen ausgeschrieben werden

Im Streit um Schnellladesäulen für E-Autos an deutschen Autobahnen hat die Autobahn GmbH des Bundes eine Niederlage erlitten: Das Oberlandesgericht Düsseldorf entschied am Freitag, dass Konzessionen über die Bereitstellung von Schnellladeinfrastruktur an Bundesautobahnen nicht ohne Ausschreibung "vergeben werden dürfen". "Sollte die Autobahn GmbH weiterhin Schnellladeinfrastruktur an Bundesautobahnen errichten lassen wollen, muss sie nun ein Vergabeverfahren durchführen", erklärte das Gericht.

Tod von Baby in Schleswig-Holstein: Eltern kommen wegen Mordes vor Gericht

Ein halbes Jahr nach dem Tod eines Babys in Brunsbüttel in Schleswig-Holstein beginnt vor Gericht ein Mordprozess gegen die Eltern. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, das vier Monate alte Mädchen nicht ausreichend mit Nahrung und Flüssigkeit versorgt zu haben, wie das Landgericht Itzehoe am Freitag mitteilte. Der Anklage zufolge soll der Säugling vor seinem Tod einen Monat lang gelitten haben.

88-jähriger Berliner stirbt nach Betäubung bei Raub: Weitere Mittäterin verurteilt

Drei Jahre nach dem Tod eines 88-jährigen Manns aus Berlin wegen einer Überdosis Beruhigungsmittel zur Begehung eines Raubes ist eine weitere Täterin verurteilt worden. Die mittlerweile 22-jährige Angeklagte wurde wegen schweren Raubes mit Todesfolge zu einer Jugendstrafe von vier Jahren verurteilt, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Das Urteil fiel Ende Februar.

Textgröße ändern: