The National Times - Bayerische Polizei warnt vor gefährlichen Briefen wegen Commerzbank-Erpressung

Bayerische Polizei warnt vor gefährlichen Briefen wegen Commerzbank-Erpressung


Bayerische Polizei warnt vor gefährlichen Briefen wegen Commerzbank-Erpressung
Bayerische Polizei warnt vor gefährlichen Briefen wegen Commerzbank-Erpressung

Wegen einer Erpressung der Commerzbank haben die Behörden in der bayerischen Region Mittelfranken vor gefährlichen Briefen gewarnt. In der Poststelle einer Commerzbank-Filiale in Nürnberg habe sich am 24. März eine Postsendung beim Öffnen selbst entzündet und eine Mitarbeiterin verletzt, teilte die Polizei in der Stadt am Mittwoch mit. Inzwischen habe sich ein Erpresser gemeldet und mit dem Versand weiterer Briefe gedroht. Demnach stellte er finanzielle Forderungen.

Textgröße ändern:

Der Versand weiterer gefährlicher Sendungen durch den unbekannten Urheber an Commerzbank-Filialen oder -Kunden sei trotz der eigenen intensiven Ermittlungsarbeiten nicht auszuschließen, erklärten die Beamten weiter. Sie riefen deshalb zur Vorsicht insbesondere bei unerwarteten Briefen mit ungewöhnlicher Beschaffenheit auf. Diese sollten nicht geöffnet werden. Im Zweifel solle die Polizei gerufen werden.

Laut Polizei wurde die Bankmitarbeiterin bei dem Vorfall vor zwei Wochen "glücklicherweise" nur leichter verletzt. Beim Öffnen des Briefs kam es demnach zu einer Stichflamme durch eine "chemische Umsetzung". Fachleute des bayerischen Landeskriminalamts gingen demnach davon aus, dass die Entzündung geplant und diese von dem Täter oder der Täterin absichtlich so präpariert wurde.

Demnach meldete sich der oder die Unbekannte inzwischen bei der Commerzbank und forderte Geld. Beim Polizeipräsidium Mittelfranken in Nürnberg wurde eine spezielle sogenannte Aufbauorganisation mit Namen "Klammer" ins Leben gerufen, die die Ermittlungen koordiniert.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Sieben Jahre Haft für Chaosfahrt mit gestohlenem Radlader in Hessen

Das Landgericht im hessischen Marburg hat einen 29-Jährigen wegen einer Chaosfahrt mit einem gestohlenen Radlader zu sieben Jahren Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde er unter anderem wegen versuchten Mordes in zwei Fällen, wie das Gericht am Mittwoch mitteilte.

Bewährungsstrafe für Kinderpsychiater Michael Winterhoff in Bonn

Der Bestsellerautor und Kinderpsychiater Michael Winterhoff ist vom Landgericht Bonn wegen Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Gericht verhängte gegen den Angeklagten neun Monate Haft auf Bewährung, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Er wurde wegen Körperverletzung in sieben Fällen und fahrlässiger Körperverletzung verurteilt. Im Übrigen wurde er freigesprochen.

Sechs Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit in Baugewerbe

Bei bundesweiten Durchsuchungen wegen Schwarzarbeit im Baugewerbe mit Millionenschaden haben Ermittler sechs Menschen festgenommen. Insgesamt wird in den Komplex gegen 35 Menschen ermittelt, wie das Hauptzollamt Frankfurt am Main am Mittwoch mitteilte. Sie sollen Schwarzlöhne gezahlt, Sozialversicherungsbeiträge veruntreut und Steuern hinterzogen haben. 22 von ihnen sollen Servicefirmen betrieben haben, die sogenannte Abdeckrechnungen an andere Unternehmen verkauft haben sollen.

Urteil: Corona-Erkrankung von Lehrer nach Klassenfahrt kein Dienstunfall

Die Corona-Erkrankung eines verbeamteten Lehrers nach einer Klassenfahrt ist einem Gerichtsurteil zufolge kein Dienstunfall. Das Verwaltungsgericht Münster wies die Klage eines Pädagogen aus dem Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen ab, wie es am Mittwoch mitteilte. Der Kläger habe nicht nachweisen können, dass er sich tatsächlich auf der Klassenfahrt angesteckt habe, hieß es zur Begründung.

Textgröße ändern: