The National Times - 72-Jährige in Berlin wegen Mordversuchs an Ehemann mit gesichertem Beil verurteilt

72-Jährige in Berlin wegen Mordversuchs an Ehemann mit gesichertem Beil verurteilt


72-Jährige in Berlin wegen Mordversuchs an Ehemann mit gesichertem Beil verurteilt
72-Jährige in Berlin wegen Mordversuchs an Ehemann mit gesichertem Beil verurteilt / Foto: © AFP/Archiv

Wegen eines missglückten Mordversuchs an ihrem Ehemann mit einem Beil ist eine 72-jährige Berlinerin zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Berliner Landgericht sprach sie des versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte.

Textgröße ändern:

Laut Anklage hatte die Frau am 9. August 2025 versucht, ihren schlafenden Mann zu töten, indem sie zweimal mit dem Beil auf seinen Kopf schlug. Da sie jedoch vergessen hatte, die Schutzkappe von der Klinge zu entfernen, wurde dieser lediglich verletzt. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft wollte die Frau eigentlich erst ihren Mann und dann sich selbst töten.

Nachdem der Geschädigte ihr das Beil aus den Händen gewunden hatte, versuchte sich die Angeklagte aus dem Fenster der gemeinsamen Wohnung in Berlin-Kreuzberg zu stürzen. Dies verhinderte der Ehemann aber laut Staatsanwaltschaft. Das Urteil fiel im Dezember. Sowohl Staatsanwaltschaft als auch die Angeklagte verzichteten auf eine Revision.

T.Cunningham--TNT

Empfohlen

New Yorker Star-Anwalt Barry Pollack verteidigt Maduro vor Gericht

Die Verteidigung des von den USA entmachteten venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro hat der New Yorker Star-Anwalt Barry Pollack übernommen. Der 61-jährige Jurist gilt als äußerst erfahren im Umgang mit prominenten Fällen. Unter anderem war er als Anwalt von Wikileaks-Gründer Julian Assange tätig und erwirkte 2024 dessen Freilassung. Einen ersten Vorgeschmack auf seine Verteidigungsstrategie lieferte er am Montag bei Maduros erster Anhörung vor Gericht in New York: Pollack stellte "die Rechtmäßigkeit seiner Entführung" durch das US-Militär in Frage.

Nach spektakulärem Bankeinbruch in Gelsenkirchen: Filiale durchsucht

Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen hat die Polizei die Filiale durchsucht. Am Dienstagnachmittag durchsuchten Beamte die Geschäftsräume, um Datenträger und Kundendaten zu sichern, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Grundlage war ein gerichtlicher Beschluss auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen. Die Ermittlungen dauerten weiter an.

Betrüger erbeuten mindestens hunderttausend Euro von Seniorin aus Niedersachsen

Betrüger haben von einer Seniorin aus Niedersachsen mindestens hunderttausend Euro erbeutet. Die Frau fiel auf die Masche der falschen Polizisten herein, wie die echten Beamten am Dienstag in Hildesheim mitteilten. Demnach riefen Unbekannte die Frau an und gaben sich als Kriminalbeamte aus. Angeblich sei bei Festnahmen ein Dokument gefunden worden, auf dem der Name der Frau gestanden habe, gaben sie demnach an.

Rechtsextremistische Gruppe: Prozess gegen Sächsische Separatisten im Januar

Vor dem Oberlandesgericht (OLG) Dresden beginnt in gut zwei Wochen der Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremistischen Gruppe Sächsische Separatisten. Die Verhandlung gegen die acht Angeklagten startet am 23. Januar, wie das OLG am Dienstag mitteilte. Weitere Termine wurden bis Dezember festgesetzt.

Textgröße ändern: