The National Times - Verfassungsbeschwerden gegen Datenübermittlung an Rundfunkanstalten gescheitert

Verfassungsbeschwerden gegen Datenübermittlung an Rundfunkanstalten gescheitert


Verfassungsbeschwerden gegen Datenübermittlung an Rundfunkanstalten gescheitert
Verfassungsbeschwerden gegen Datenübermittlung an Rundfunkanstalten gescheitert

Zwei Verfassungsbeschwerden gegen die Übermittlung von Daten der Meldebehörden an die Rundfunkanstalten sind in Karlsruhe gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm die Beschwerden nicht zur Entscheidung an, wie es am Mittwoch mitteilte. Sie seien unzulässig und hätten keine Aussicht auf Erfolg, weil die Kläger sich zunächst an die Verwaltungsgerichte hätten wenden müssen. (Az. 1 BvR 1296/21 und 1 BvR 1308/21)

Textgröße ändern:

Die beiden Beschwerdeführer aus Bremen und Baden-Württemberg sahen ihr Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt, weil die Meldebehörden automatisiert alle vier Jahre Daten an die Landesrundfunkanstalten übermitteln sollen. Dabei geht es unter anderem um Namen, Geburtsdatum und Familienstand.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Nach Fund von Leichenteilen in Hessen: Verdächtige in Untersuchungshaft

Nach dem Fund von Leichenteilen im hessischen Heusenstamm ist die 39-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Wie die Polizei in Offenbach und die Staatsanwaltschaft Darmstadt am Montag mitteilten, setze eine Richterin am Samstag einen Haftbefehl gegen die Frau in Vollzug. Dieser wurde wegen des Verdachts des Totschlags erlassen. Zu dem Vorwurf äußerte sich die Beschuldigte demnach noch nicht.

Anklage gegen mutmaßliche IS-Unterstützerin in Düsseldorf erhoben

Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage gegen eine mutmaßliche Unterstützerin der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) erhoben. Ihr wird die Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrororganisation vorgeworfen, wie die Behörde am Montag in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt mitteilte. Demnach soll sich die 34-Jährige mit ihrem mittlerweile gestorbenen Ehemann zwischen September 2015 und Oktober 2017 im Irak und in Syrien dem IS angeschlossen haben.

30-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung in Essen: Verdächtiger in Untersuchungshaft

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Menschen in Essen ist am Montag ein 30 Jahre alter Mann an seinen Verletzungen gestorben. Als tatverdächtig gilt ein 29-Jähriger, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt mitteilte. Er kam unter Totschlagsverdacht in Untersuchungshaft.

Polizeieinsatz nach Schreien und Schüssen in Wohnhaus: Zwei Tote in Niedersachsen

In Bramsche in Niedersachsen haben Polizisten am Montag nach Meldungen über Schussgeräusche und Schreie einen Toten und eine Sterbende in einem Wohnhaus gefunden. Es handelte sich dabei um einen 86-Jährigen und eine 62-Jährige, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Osnabrück mitteilten. Auch eine Schusswaffe wurde demnach am Tatort in einem Mehrparteienhaus von Einsatzkräften entdeckt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen liefen.

Textgröße ändern: