The National Times - Falscher Polizist bestiehlt ukrainische Flüchtlingsfamilie auf Autobahn 2

Falscher Polizist bestiehlt ukrainische Flüchtlingsfamilie auf Autobahn 2


Falscher Polizist bestiehlt ukrainische Flüchtlingsfamilie auf Autobahn 2
Falscher Polizist bestiehlt ukrainische Flüchtlingsfamilie auf Autobahn 2

Auf der Autobahn 2 hat sich ein bislang unbekannter Täter als Polizist ausgegeben und eine ukrainische Familie auf der Flucht bestohlen. Bei einer inszenierten Fahrzeugkontrolle am vergangenen Mittwoch durchsuchte der Mann den Wagen der Familie und stahl Bargeld, wie die Bielefelder Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach befand sich die neunköpfige Familie in einem Transporter und war auf dem Weg aus der Ukraine in den Kreis Gütersloh.

Textgröße ändern:

Zwischen Hannover und Bielefeld überholte ein graues Auto den Transporter, wobei der Beifahrer einen Ausweis aus dem Fenster hielt. Mit Handbewegungen brachte er die Familie dazu, auf dem Seitenstreifen anzuhalten. Danach stieg er aus und forderte die Insassen des Transporters dazu auf, ihre Ausweise vorzuzeigen. Weil sie den Mann für einen Zivilpolizisten hielten, kamen sie dieser Aufforderung auch nach.

Danach durchsuchte der Mann das Auto und diverse Taschen. Zuletzt verlangte er den Schlüssel und legte ihn auf die Motorhaube. Dann stieg er in das Auto, in dem sein Komplize am Steuer saß und fuhr davon. Erst danach bemerkte die Familie demnach, dass Geld fehlte. Die Polizei bat Helfer darum, Geflüchtete auf diese Masche des Diebstahls hinzuweisen.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Papst nach viertägigem Frankreich-Besuch nach Rom aufgebrochen

Papst Leo XIV. hat seinen viertägigen Frankreich-Besuch beendet und ist am Abend in Richtung Rom abgereist. Am Flughafen der Stadt Metz wurde er vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron verabschiedet, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP. "Wir sind traurig, dass er geht, aber froh, dass alles gut verlaufen ist", sagte Macron.

Haftstrafen für drei Ägypter nach Mord an italienischem Studenten in Kairo

Rund zehn Jahre nach der Tötung des italienischen Studenten Giulio Regeni in Ägypten hat ein Gericht in Rom Haftstrafen gegen drei ägyptische Sicherheitsbeamte wegen der Entführung des damals 28-Jährigen verhängt. Die drei Männer wurden in Abwesenheit zu jeweils zehn Jahren Haft verurteilt, von den Mordvorwürfen aber freigesprochen, berichtete ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Einen kompletten Freispruch gab es für einen vierten Angeklagten.

Papst beendet Frankreich-Reise mit Aufruf zu "kreativen" Friedensbemühen

Zum Abschluss seines Frankreich-Besuchs hat Papst Leo XIV. die Europäer eindringlich zu Friedensanstrengungen aufgerufen. Es sei notwendig, "Mut bei den Verhandlungen zu zeigen und bereit zu sein, bestimmte Positionen für das übergeordnete Wohl des Friedens aufzugeben", sagte der Papst am Montag in Metz im Beisein von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Ohne den Ukraine-Krieg ausdrücklich zu nennen, beklagte er ein "sinnloses Gemetzel, das jeden Tag unzählige zivile Opfer fordert".

Dutzende Tote bei Angriff der myanmarischen Armee auf Markt im Bundesstaat Rakhine

Bei einem Luftangriff der myanmarischen Armee auf einen Markt im Bundesstaat Rakhine sind nach Angaben der Rebellenorganisation Arakan-Armee mindestens 33 Menschen getötet und 36 weitere verletzt worden. Der Angriff habe sich am Montagmittag (Ortszeit) in der Stadt Kyauktaw ereignet und einen Markt und eine angrenzende Brücke zum Ziel gehabt, berichteten die Rebellen. Ihnen zufolge könnte die Zahl der Toten noch steigen.

Textgröße ändern: