The National Times - Falscher Polizist bestiehlt ukrainische Flüchtlingsfamilie auf Autobahn 2

Falscher Polizist bestiehlt ukrainische Flüchtlingsfamilie auf Autobahn 2


Falscher Polizist bestiehlt ukrainische Flüchtlingsfamilie auf Autobahn 2
Falscher Polizist bestiehlt ukrainische Flüchtlingsfamilie auf Autobahn 2

Auf der Autobahn 2 hat sich ein bislang unbekannter Täter als Polizist ausgegeben und eine ukrainische Familie auf der Flucht bestohlen. Bei einer inszenierten Fahrzeugkontrolle am vergangenen Mittwoch durchsuchte der Mann den Wagen der Familie und stahl Bargeld, wie die Bielefelder Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach befand sich die neunköpfige Familie in einem Transporter und war auf dem Weg aus der Ukraine in den Kreis Gütersloh.

Textgröße ändern:

Zwischen Hannover und Bielefeld überholte ein graues Auto den Transporter, wobei der Beifahrer einen Ausweis aus dem Fenster hielt. Mit Handbewegungen brachte er die Familie dazu, auf dem Seitenstreifen anzuhalten. Danach stieg er aus und forderte die Insassen des Transporters dazu auf, ihre Ausweise vorzuzeigen. Weil sie den Mann für einen Zivilpolizisten hielten, kamen sie dieser Aufforderung auch nach.

Danach durchsuchte der Mann das Auto und diverse Taschen. Zuletzt verlangte er den Schlüssel und legte ihn auf die Motorhaube. Dann stieg er in das Auto, in dem sein Komplize am Steuer saß und fuhr davon. Erst danach bemerkte die Familie demnach, dass Geld fehlte. Die Polizei bat Helfer darum, Geflüchtete auf diese Masche des Diebstahls hinzuweisen.

G.Waters--TNT

Empfohlen

Urteil in Prozess um Beihilfe zu Mord an Ehemann in Baden-Württemberg rechtskräftig

Fast zehn Monate nach Prozessende ist ein Urteil in einem Verfahren um die Beihilfe zum Mord am eigenen Ehemann rechtskräftig. Die Revision wurde abgewiesen, wie der Bundesgerichtshof am Dienstag mitteilte. Das Landgericht Heidelberg hatte die Frau Ende März zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass die Frau in die Mordpläne der Haupttäterin eingeweiht war.

Sabotagepläne: Anklage gegen mutmaßliche ukrainische Spione für Russland erhoben

Sie sollen geplant haben, Pakete mit Sprengsätzen zu verschicken: Acht Monate nach der Festnahme von drei Ukrainern hat die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe nach Angaben vom Dienstag zwei von ihnen wegen Spionage angeklagt. Daniil B. und Vladyslav T. sollen in russischem Auftrag gehandelt haben.

Angriffe auf Neonazis in Budapest: Weiterer Prozess gegen mutmaßliche Linksextremisten

Wegen mutmaßlicher Angriffe auf Neonazis und andere Vertreter der rechtsextremen Szene müssen sich sechs mutmaßliche Linksextremisten seit Dienstag vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verantworten. Laut Anklageschrift der Bundesanwaltschaft sollen sich die Beschuldigten etwa an Attacken auf Geschäfte mit rechter Szenekleidung im thüringischen Erfurt 2022 sowie an Angriffen auf mutmaßliche Teilnehmer eines Neonaziaufmarsches in der ungarischen Hauptstadt Budapest im Februar 2023 beteiligt haben.

Zwei Ukrainer wegen Spionage für Sabotage in russischem Auftrag angeklagt

Acht Monate nach der Festnahme von drei Ukrainern, die Sabotageplänen in russischem Auftrag zugestimmt haben sollen, hat die Bundesanwaltschaft Anklage gegen zwei von ihnen erhoben. Nach Angaben der Karlsruher Behörde vom Dienstag sollen Daniil B. und Vladyslav T. vorgehabt haben, Pakete mit Sprengsätzen aufzugeben. Diese hätten sich in Deutschland oder auf dem Weg in die Ukraine entzünden sollen.

Textgröße ändern: