The National Times - Prozess um Dreifachmord in Schleswig-Holstein beginnt am 23. Februar

Prozess um Dreifachmord in Schleswig-Holstein beginnt am 23. Februar


Prozess um Dreifachmord in Schleswig-Holstein beginnt am 23. Februar
Prozess um Dreifachmord in Schleswig-Holstein beginnt am 23. Februar

Vor dem Landgericht in Kiel beginnt am 23. Februar ein Prozess um einen mutmaßlichen Dreifachmord. Der 48-jährige Verdächtige soll laut Anklage im Mai vergangenen Jahres in der Gemeinde Dänischenhagen und in Kiel seine getrennt von ihm lebende Ehefrau und zwei Männer aus deren Bekanntenkreis erschossen haben, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Für den Prozess sind zunächst Termine bis Ende März angesetzt.

Textgröße ändern:

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann dreifachen Mord sowie Verstöße gegen Waffengesetze vor. Laut Anklage bildete die gescheiterte Ehe des Zahnarzts den Hintergrund für das Geschehen. Den Bekannten seiner Frau warf er demnach vor, für das Scheitern seiner Ehe verantwortlich zu sein beziehungsweise eine Beziehung mit seiner Frau geführt zu haben.

Der Verdächtige flüchtete nach den Verbrechen zunächst, stellte sich am Abend des Tattags aber der Polizei in Hamburg. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft. Den Doppelmord an seiner Frau und einem ihrer Bekannten in Dänischenhagen soll er mit einer Maschinenpistole verübt haben. Deshalb ist er unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz angeklagt.

D.S.Robertson--TNT

Empfohlen

Windrad an der A7 in Brand geraten - Polizei ruft zur Vorsicht auf

An der Autobahn 7 ist in Kitzingen in Bayern ein Windrad in Brand geraten. Wie das Polizeipräsidium Unterfranken am Sonntag mitteilte, wurde der Bereich weiträumig abgesperrt. Die Polizei forderte die Bevölkerung "eindringlich" dazu auf, den Absperrbereich nicht zu betreten und sich insbesondere nicht unter das betroffene Windrad zu begeben. "Auf Grund möglicher weiterer herabstürzender Teile besteht erhöhte Verletzungs- und Lebensgefahr."

Tödliches Grubenunglück in China: Suche nach zwei Vermissten fortgesetzt

Nach dem schweren Grubenunglück im Norden Chinas mit mehr als 80 Toten ist am Sonntag die Suche nach zwei Vermissten fortgesetzt worden. Rettungskräfte mit Schutzhelmen stiegen noch in der Nacht in die Stollen hinab, um nach den beiden Vermissten zu suchen, berichteten chinesische Staatsmedien. "Solange es Hoffnung gibt, werden wir jede mögliche Anstrengung unternehmen", zitierte die Nachrichtenagentur Xinhua eine der Einsatzkräfte.

Drohendes Chemieunglück in Kalifornien: Undichter Tank erhitzt sich weiter

Die Gefahr eines Chemie-Unglücks im kalifornischen Garden Grove südöstlich von Los Angeles hat am Samstag weiter zugenommen. Der undichte, mit 26.000 Litern entzündlicher Flüssigkeit gefüllte Tank habe sich weiter erhitzt, sagte der Notfall-Einsatzleiter der Feuerwehr von Orange County, Craig Covey, in einem in Online-Netzwerken veröffentlichtem Video. Die Temperatur des Chemietanks sei seit Freitagmorgen von 77 Grad auf 90 Grad Fahrenheit (32 Grad Celsius) gestiegen.

Mehr als 80 Tote bei Grubenunglück in China

Beim folgenschwersten Grubenunglück in China seit Jahren sind mindestens 82 Bergleute ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag berichtete, ereignete sich am Freitagabend im Liushenyu-Kohlebergwerk in der nördlichen Provinz Shanxi eine schwere Gasexplosion. Nach ersten Erkenntnissen habe der Betreiber des Bergwerks "schwerwiegende" Verstöße begangen.

Textgröße ändern: