The National Times - UNO warnt vor "Wirbelsturm des Hungers" weltweit wegen Ukraine-Krieg

UNO warnt vor "Wirbelsturm des Hungers" weltweit wegen Ukraine-Krieg


UNO warnt vor "Wirbelsturm des Hungers" weltweit wegen Ukraine-Krieg
UNO warnt vor "Wirbelsturm des Hungers" weltweit wegen Ukraine-Krieg

UN-Generalsekretär António Guterres hat wegen des Ukraine-Kriegs vor einem "Wirbelsturm des Hungers" weltweit gewarnt. Die internationale Gemeinschaft müsse handeln, um einen "Zusammenbruch des globalen Nahrungssystems" zu verhindern. Der Krieg in der Ukraine sei "auch ein Angriff auf die am meisten gefährdeten Menschen und Länder der Welt", sagte Guterres unter Verweis auf die Bedeutung der Ukraine als Nahrungsexporteur.

Textgröße ändern:

Schon vor dem Krieg hätten die Entwicklungsländer mit den Folgen der Pandemie wie Inflation, steigenden Zinsen und Schulden zu kämpfen gehabt. "Jetzt wird ihre Kornkammer bombardiert", kritisierte Guterres. Mehr als die Hälfte der Weizenlieferungen des Welternährungsprogramms kämen aus der Ukraine.

Die globalen Lebensmittelpreise hätten nach UN-Berechnung den höchsten Stand aller Zeiten erreicht. Die 45 am wenigsten entwickelten Länder der Welt würden mindestens ein Drittel ihres Weizens aus der Ukraine oder Russland importieren. Dazu gehören beispielsweise Burkina Faso, Ägypten, die Demokratische Republik Kongo, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und Jemen. In vielen davon leiden bereits jetzt Millionen von Menschen unter Hunger.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Vier Tote durch Sturm "Isaias" in den USA - Hurrikan "Simon" steuert auf Mexiko zu

In den US-Bundesstaaten Florida und Alabama sind vier Menschen durch Wirbelsturm "Isaias" ums Leben gekommen. Während er weiter nach Norden zog, warnten Floridas Gouverneur Ron DeSantis und das US-Hurrikan-Zentrum NHC vor weiteren Gefahren, unter anderem durch Überschwemmungen und Sturzfluten. Unterdessen sollte der Hurrikan "Simon" am Sonntag in Westmexiko auf Land treffen. Er wurde zu einem Hurrikan der Kategorie 4 hochgestuft.

Papst Leo XIV. muss wegen Knotens in der Lunge operiert werden

Wegen eines Knotens in der Lunge muss Papst Leo XIV. nach eigenen Worten in den kommenden Tagen operiert werden. Der örtlich begrenzte Knoten sei "in einem sehr frühen Stadium" entdeckt worden und solle auf Anraten der Ärzte entfernt werden, sagte das 71-jährige Oberhaupt der katholischen Kirche am Sonntag nach dem Angelusgebet auf dem Petersplatz. Er habe daher entschieden, den Eingriff "schon in den kommenden Tagen" vornehmen zu lassen.

Wegen Sende-Stopps: US-Justizministerium leitet Untersuchung gegen fünf Medien ein

Nach einem zeitweiligen Stopp der Übertragungen von Auftritten von Präsident Donald Trump hat das US-Justizministerium eine Untersuchung gegen fünf große Fernsehsender eingeleitet. Der "Gruppen-Boykott" durch Marktkonkurrenten stelle möglicherweise einen Verstoß gegen das Kartellrecht dar, erklärte Ministeriumssprecherin Emily Covington laut Berichten vom Samstag (Ortszeit). Die Sender hatten mit dem Aussetzen der Übertragungen auf ein vom Weißen Haus verhängtes Hausverbot für Journalisten von CNN, MS NOW und Politico reagiert.

Gestohlene Renoir-Bilder: Ermittlungsverfahren gegen 29-jährigen Hauptverdächtigen

Gut einen Monat nach dem Diebstahl von Renoir-Gemälden aus einem Museum in Südfrankreich ist gegen den 29-jährigen Hauptverdächtigen ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. "Nach Angaben der Ermittler hat er eine zentrale Rolle bei dem Einbruch gespielt", sagte sein Verteidiger Jean-Denis Flori am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Seinem Mandanten werde "Diebstahl mit einer organisierten Bande und Bildung einer kriminellen Vereinigung" zur Last gelegt.

Textgröße ändern: