The National Times - Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald

Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald


Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald
Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald

Ein betagtes Ehepaar hat sich in Thüringen bei einem Wochenendausflug mit dem Auto tief im Wald verirrt. Der 89-jährige Mann und seine 90-jährige Ehefrau wurden am Samstag nach einer zunächst erfolglosen Suche schließlich von einem Polizeihubschrauber "tief im Unterholz abseits der befahrbaren Forstwege" entdeckt, wie die Polizei in Gera am Sonntag mitteilte. Dadurch konnten die Helfer am Boden zu den verirrten Ausflüglern geführt werden.

Textgröße ändern:

Der Senior hatte zuvor einen Notruf abgesetzt und der Polizei mitgeteilt, er habe sich im Wald verfahren und stecke an einem unbekannten Ort fest. Eine Suche von Polizeibeamten mit Unterstützung von Forstarbeitern und Spaziergängern bis ins angrenzende Sachsen hinein blieb zunächst erfolglos. Erst mit Hilfe des Hubschraubers konnte das Auto geortet werden.

Die Beamten fanden die beiden unverletzt. Das Paar wurde aber "aufgrund der Aufregung und aufkommender Kreislaufprobleme" zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei berichtete. Beide waren demnach am frühen Samstagmorgen mit ihrem Auto zu einem Wochenendausflug aufgebrochen, verfuhren sich aber und verbrachten mehrere Stunden im Wald, bevor sie schließlich einen Notruf absetzen.

Wie der Mann mit seinem Wagen so tief in das Unterholz des Waldes hineinfahren konnte, gab der Polizei Rätsel auf. Das Auto muss durch das Forstamt mit schwerem Gerät geborgen werden.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Frachter-Kollision: Russischer Kapitän von britischer Justiz für schuldig befunden

Fast ein Jahr nach dem Zusammenstoß zweier Schiffe in der Nordsee ist der russische Kapitän eines der beiden Frachter von einem Gericht in Großbritannien für schuldig befunden worden. Das Gericht verurteilte den Kapitän am Montag wegen fahrlässiger Tötung eines philippinischen Besatzungsmitgliedes, dessen Leiche nie geborgen wurde. Der Kapitän zeigte bei der Verurteilung keine Regung, das Strafmaß soll am Donnerstag bekannt gegeben werden.

Gericht hebt Einreiseverbot gegen früheren Guantanamo-Häftling auf

Ein früherer Häftling im US-Gefangenenlager Guantanamo auf Kuba darf einem Urteil vom Montag zufolge wieder nach Deutschland kommen. Der aus Mauretanien stammende Mann hat inzwischen die niederländische Staatsbürgerschaft, wie das Oberverwaltungsgericht Münster am Montag ausführte. Dadurch sei ein früheres Einreise- und Aufenthaltsverbot erloschen. Der Fall ist aber noch nicht komplett abgeschlossen - es kann noch Revision beim Bundesverwaltungsgericht eingelegt werden.

Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen neuer Vorwürfe festgenommen

Kurz vor dem Beginn seines Prozesses wegen Vergewaltigungsvorwürfen ist der Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit erneut festgenommen worden. Wie die Polizei am Montag in Oslo mitteilte, wurde der 29-jährige Marius Borg Hoiby am Sonntagabend "wegen des Verdachts auf Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und Verstoß gegen ein Kontaktverbot" in Gewahrsam genommen. Angaben zu dem oder den mutmaßlichen Opfern machte die Polizei nicht.

30.000 Euro Geldstrafe für AfD-Abgeordneten Halemba in Würzburg

Das Amtsgericht Würzburg hat den bayerischen AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba wegen Nötigung und leichtfertiger Geldwäsche zu 30.400 Euro Geldstrafe verurteilt. Von den Vorwürfen der Volksverhetzung und versuchten Nötigung sprach das Gericht den 24-Jährigen dagegen am Montag frei, wie ein Gerichtssprecher sagte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Textgröße ändern: