The National Times - Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald

Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald


Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald
Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald

Ein betagtes Ehepaar hat sich in Thüringen bei einem Wochenendausflug mit dem Auto tief im Wald verirrt. Der 89-jährige Mann und seine 90-jährige Ehefrau wurden am Samstag nach einer zunächst erfolglosen Suche schließlich von einem Polizeihubschrauber "tief im Unterholz abseits der befahrbaren Forstwege" entdeckt, wie die Polizei in Gera am Sonntag mitteilte. Dadurch konnten die Helfer am Boden zu den verirrten Ausflüglern geführt werden.

Textgröße ändern:

Der Senior hatte zuvor einen Notruf abgesetzt und der Polizei mitgeteilt, er habe sich im Wald verfahren und stecke an einem unbekannten Ort fest. Eine Suche von Polizeibeamten mit Unterstützung von Forstarbeitern und Spaziergängern bis ins angrenzende Sachsen hinein blieb zunächst erfolglos. Erst mit Hilfe des Hubschraubers konnte das Auto geortet werden.

Die Beamten fanden die beiden unverletzt. Das Paar wurde aber "aufgrund der Aufregung und aufkommender Kreislaufprobleme" zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei berichtete. Beide waren demnach am frühen Samstagmorgen mit ihrem Auto zu einem Wochenendausflug aufgebrochen, verfuhren sich aber und verbrachten mehrere Stunden im Wald, bevor sie schließlich einen Notruf absetzen.

Wie der Mann mit seinem Wagen so tief in das Unterholz des Waldes hineinfahren konnte, gab der Polizei Rätsel auf. Das Auto muss durch das Forstamt mit schwerem Gerät geborgen werden.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Nach Fund von totem 84-Jährigen in Ulm: Ermittler gehen von Verbrechen aus

Nach dem Fund eines toten 84-Jährigen vor rund zwei Wochen in Ulm wird wegen eines möglichen Tötungsdelikts ermittelt. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei in der baden-württembergischen Stadt am Montag mitteilten, bestätigte eine Obduktion inzwischen erste Hinweise auf ein Verbrechen. Einzelheiten zur Tat oder möglichen Hintergründen nannten diese nicht.

43 Jahre nach Mord an Sexarbeiter in Hamburg: Urteil gegen 61-Jährigen rechtskräftig

Mehr als 43 Jahre nach dem gewaltsamen Tod eines transsexuellen Prostituierten in Hamburg ist der Schuldspruch gegen den wegen Mordes verurteilten Täter rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf die Revision des heute 61-jährigen Mannes, der die Tat im Alter von 18 Jahren begangen haben soll. Wie das Gericht am Montag in Karlsruhe weiter mitteilte, war der Beschuldigte vom Landgericht Hamburg im Mai 2026 zu einer Jugendstrafe von sechs Jahren und drei Monaten verurteilt worden.

Beschädigter Zaun an Leipziger Flughafen: 20-Jähriger soll Autounfall gebaut haben

Nach der Beschädigung eines Sicherheitszauns am Leipziger Flughafen hat sich ein 20-Jähriger als mutmaßlicher Verursacher der Polizei gestellt. Der Mann soll im Bereich des Flughafens die Kontrolle über ein Auto verloren und damit den Zaun durchbrochen haben, wie die Polizei am Montag mitteilte. Im August war der Flughafen in die Schlagzeilen geraten, als dort eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt wurde.

Nach Krawallen: Macron lehnt Rücktrittsgesuch von Innenminister Nuñez ab

Nach den schweren Ausschreitungen am Rande eines landesweiten Protesttages in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron nach Angaben des Élysée-Palasts den Rücktritt von Innenminister Laurent Nuñez abgelehnt. Der Minister habe dem Präsidenten am Sonntag seinen Rücktritt angeboten, erklärte der Palast am Montag. Macron habe dies jedoch mit Verweis auf die "notwendige Kontinuität bei der Führung der Sicherheitskräfte" zurückgewiesen.

Textgröße ändern: