The National Times - Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald

Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald


Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald
Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald

Ein betagtes Ehepaar hat sich in Thüringen bei einem Wochenendausflug mit dem Auto tief im Wald verirrt. Der 89-jährige Mann und seine 90-jährige Ehefrau wurden am Samstag nach einer zunächst erfolglosen Suche schließlich von einem Polizeihubschrauber "tief im Unterholz abseits der befahrbaren Forstwege" entdeckt, wie die Polizei in Gera am Sonntag mitteilte. Dadurch konnten die Helfer am Boden zu den verirrten Ausflüglern geführt werden.

Textgröße ändern:

Der Senior hatte zuvor einen Notruf abgesetzt und der Polizei mitgeteilt, er habe sich im Wald verfahren und stecke an einem unbekannten Ort fest. Eine Suche von Polizeibeamten mit Unterstützung von Forstarbeitern und Spaziergängern bis ins angrenzende Sachsen hinein blieb zunächst erfolglos. Erst mit Hilfe des Hubschraubers konnte das Auto geortet werden.

Die Beamten fanden die beiden unverletzt. Das Paar wurde aber "aufgrund der Aufregung und aufkommender Kreislaufprobleme" zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei berichtete. Beide waren demnach am frühen Samstagmorgen mit ihrem Auto zu einem Wochenendausflug aufgebrochen, verfuhren sich aber und verbrachten mehrere Stunden im Wald, bevor sie schließlich einen Notruf absetzen.

Wie der Mann mit seinem Wagen so tief in das Unterholz des Waldes hineinfahren konnte, gab der Polizei Rätsel auf. Das Auto muss durch das Forstamt mit schwerem Gerät geborgen werden.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

Zwei Stürme im Anmarsch: Mehr als hundert Flüge in Japan gestrichen

Weil gleich zwei tropische Stürme auf Japan zuziehen, sind mehr als hundert Flüge gestrichen worden. Zudem empfahlen die Behörden am Freitag in einigen Regionen des Landes Evakuierungen, unter anderem in der bei Touristen beliebten Region Kyoto. Es drohe die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen.

Steigende Opferzahl und verzweifelte Suche nach Überlebenden nach Beben in Venezuela

Mehr als 24 Stunden nach dem schweren Doppel-Beben in Venezuela suchen Rettungskräfte und Angehörige fieberhaft nach Vermissten. Die Arbeiten werden zunehmend zu einem Wettlauf mit der Zeit: Bis Donnerstagabend (Ortszeit) stieg die Zahl der Todesopfer auf mindestens 235, rund 1500 Menschen wurden verletzt. Es wird befürchtet, dass viele weitere Opfer unter Trümmern liegen. Während vor Ort teilweise mit bloßen Händen nach Überlebenden gesucht wurde, kam langsam auch die internationale Hilfe in Gang.

BGH urteilt über Archiv von in Nationalsozialismus verfolgten Zeugen Jehovas

Am Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wird für Freitag (09.00 Uhr) das Urteil über ein Familienarchiv der Zeugen Jehovas erwartet. Das Archiv dokumentiert die Verfolgung der Familie Kusserow aus Nordrhein-Westfalen im Nationalsozialismus. Derzeit ist es im Militärhistorischen Museum in Dresden ausgestellt. (Az. V ZR 92/25)

Urteil in Prozess um Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten fällt

Anderthalb Jahre nach dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten wird am Freitag (09.30 Uhr) das Urteil gegen den Angeklagten Taleb A. verkündet. Die Generalstaatsanwaltschaft forderte vor dem Landgericht Magdeburg für den 51-Jährigen die Verurteilung zu lebenslanger Haft mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld und anschließender Sicherungsverwahrung. Das ist die Höchststrafe. Laut Anklage raste Taleb A. am 20. Dezember 2024 mit einem 340 PS starken Mietwagen über den Magdeburger Weihnachtsmarkt und erfasste zahlreiche Besucher.

Textgröße ändern: