The National Times - Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald

Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald


Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald
Betagtes Paar verirrt sich bei Wochenendausflug in Thüringen tief im Wald

Ein betagtes Ehepaar hat sich in Thüringen bei einem Wochenendausflug mit dem Auto tief im Wald verirrt. Der 89-jährige Mann und seine 90-jährige Ehefrau wurden am Samstag nach einer zunächst erfolglosen Suche schließlich von einem Polizeihubschrauber "tief im Unterholz abseits der befahrbaren Forstwege" entdeckt, wie die Polizei in Gera am Sonntag mitteilte. Dadurch konnten die Helfer am Boden zu den verirrten Ausflüglern geführt werden.

Textgröße ändern:

Der Senior hatte zuvor einen Notruf abgesetzt und der Polizei mitgeteilt, er habe sich im Wald verfahren und stecke an einem unbekannten Ort fest. Eine Suche von Polizeibeamten mit Unterstützung von Forstarbeitern und Spaziergängern bis ins angrenzende Sachsen hinein blieb zunächst erfolglos. Erst mit Hilfe des Hubschraubers konnte das Auto geortet werden.

Die Beamten fanden die beiden unverletzt. Das Paar wurde aber "aufgrund der Aufregung und aufkommender Kreislaufprobleme" zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei berichtete. Beide waren demnach am frühen Samstagmorgen mit ihrem Auto zu einem Wochenendausflug aufgebrochen, verfuhren sich aber und verbrachten mehrere Stunden im Wald, bevor sie schließlich einen Notruf absetzen.

Wie der Mann mit seinem Wagen so tief in das Unterholz des Waldes hineinfahren konnte, gab der Polizei Rätsel auf. Das Auto muss durch das Forstamt mit schwerem Gerät geborgen werden.

B.Cooper--TNT

Empfohlen

DDR-Fluchtpläne in Verhör verraten: Rehabilitierung trotzdem möglich

Ein Mann, der sich vor seiner geplanten Flucht aus der DDR selbst anzeigte und weitere Namen nannte, kann trotzdem rehabilitiert werden. Wie das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Mittwoch entschied, verstieß der ehemalige DDR-Bürger nicht gegen die Grundsätze der Menschlichkeit. Denn er habe lediglich versucht, sich vor der ihm drohenden Verfolgung zu schützen. (Az. 8 C 8.25)

Gericht in Paris ordnet Auslieferung eines Antifaschisten nach Deutschland an

Ein Untersuchungsgericht in Paris hat am Mittwoch die Auslieferung eines albanischen Antifaschisten nach Deutschland angeordnet. Der als "Gino" bekannte Rexhino Abazaj kündigte an, dies anzufechten. Sein Anwalt Youri Krassoulia bezeichnete die Entscheidung als "skandalös".

Waldbrand im belgischen Hohen Venn eingegrenzt - Lage bleibt aber "kompliziert"

Nach tagelangem Kampf gegen den Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hoher Venn nahe der Grenze zu Deutschland ist es den Einsatzkräften gelungen, das Feuer einzugrenzen. Der seit Freitag wütende Brand sei "unter Kontrolle gebracht worden" und dürfte sich nicht weiter in Richtung Deutschland ausbreiten, erklärte der Leiter der Krisenkommunikation der Provinz Lüttich, Tony Hosmans, am Mittwoch. Entwarnung konnten die Behörden jedoch noch nicht geben.

Bundesgerichtshof bestätigt Haftstrafe nach Totschlag an Ehefrau in Liebeszelle

Nach dem Tod einer 35-Jährigen in einer sogenannten Liebeszelle eines Gefängnisses in Sachsen-Anhalt ist das Hafturteil gegen deren Ehemann rechtskräftig geworden. Der Bundesgerichtshof bestätigte die vom Landgericht Stendal wegen Totschlags gegen den Mann verhängte zehnjährige Freiheitsstrafe, wie das höchste deutsche Strafgericht am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Die Revision des Angeklagten wurde abgewiesen.

Textgröße ändern: