The National Times - Bätzing kann sich verheiratete Priester in katholischer Kirche vorstellen

Bätzing kann sich verheiratete Priester in katholischer Kirche vorstellen


Bätzing kann sich verheiratete Priester in katholischer Kirche vorstellen
Bätzing kann sich verheiratete Priester in katholischer Kirche vorstellen

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Limburger Bischof Georg Bätzing, würde eine Aufhebung des Zölibats begrüßen. "Ich persönlich wollte Jesus nachfolgen, und der war nicht verheiratet - das ist mein Ideal, aber ich kann mir natürlich verheiratete Priester vorstellen", sagte Bätzing der Zeitschrift "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. Dies "würde die Kirche bereichern".

Textgröße ändern:

"Priester sollten Ehe und Familie leben dürfen - es ist nicht unchristlich", fügte Bätzing an. Auch das kirchliche Verbot sexueller Beziehungen außerhalb der Ehe hält er nach eigenen Angaben für überholt. "Wir müssen den Katechismus da teilweise ändern - Sexualität ist eine Gottesgabe und keine Sünde."

F.Morgan--TNT

Empfohlen

Baden-Württemberg: 83-Jähriger tötet Ehefrau in Streit

In Baden-Württemberg soll ein 83-Jähriger seine Ehefrau getötet haben. Beide seien am Montag in ihrem Haus in der Gemeinde Großrinderfeld in Streit geraten, teilten die Polizei in Heilbronn und die Staatsanwaltschaft Mosbach am Mittwoch mit. Dabei verletzte der Mann die 77-Jährige schwer. Einen Tag später erlag sie im Krankenhaus ihren Verletzungen.

Sexuelle Handlungen während Massage: Bewährungsstrafe für Physiotherapeut

Weil er an einer Patientin während einer Massage sexuelle Handlungen vornahm, ist ein Physiotherapeut in Baden-Württemberg zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Ellwangen sprach den 54-Jährigen des sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung eines Behandlungsverhältnisses schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Dienstagabend mitteilte. Zudem soll er 6000 Euro an die Opferhilfe Weißer Ring zahlen.

Zeitung: Ausschuss-Abschlussbericht zu Anschlag von Magdeburg kritisiert Behörden

Behördendefizite haben laut dem Parlamentarischen Untersuchungsausschusses des sachsen-anhaltinischen Landtages den tödlichen Anschlag auf den Weihnachtmarkt von Magdeburg 2024 begünstigt. "Schwächen und Fehler im Handeln von Behörden" hätten es dem mutmaßlichen Täter zusammen betrachtet "leicht gemacht", die Tat zu begehen, heißt es im Entwurf des Abschlussberichts, aus dem die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" (Mittwochsausgabe) zitiert.

104. Deutscher Katholikentag beginnt in bayerischem Würzburg

In Würzburg beginnt am Mittwoch (18.00 Uhr) der 104. deutsche Katholikentag. Zu dem Großereignis in der bayerischen Stadt werden nach Veranstalterangaben bis zu 30.000 Gläubige erwartet, zur Eröffnung kommen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Katholikentage werden alle zwei Jahre in einer anderen Stadt organisiert und dienen als Forum für Debatten und Austausch. Ihre Wurzeln liegen in der katholischen Laienbewegung.

Textgröße ändern: