The National Times - Reiseverband begrüßt geplante Anpassung der Einstufung von Hochrisikogebieten

Reiseverband begrüßt geplante Anpassung der Einstufung von Hochrisikogebieten


Reiseverband begrüßt geplante Anpassung der Einstufung von Hochrisikogebieten
Reiseverband begrüßt geplante Anpassung der Einstufung von Hochrisikogebieten

Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat nach den Bund-Länder-Beschlüssen zur Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen die geplante Anpassung der Einstufung der Hochrisikogebiete begrüßt. Es sei "absolut richtig", die aktuell geltende coronabedingte Einstufung "jetzt schnell auf den Prüfstand zu stellen und anzupassen", erklärte DRV-Hauptgeschäftsführer Dirk Inger am Donnerstag. "Damit kommen wir der Reisefreiheit sowohl für Geschäfts- aber auch für Privatreisende ein gutes Stück näher."

Textgröße ändern:

In den Beschlüssen von Bund und Ländern vom Mittwoch heißt es, dass der Bund "die Einstufung der Hochrisikogebiete anpassen" werde. Damit solle "vor allem auch das Reisen für Familien erleichtert werden, da Kinder unter zwölf Jahren oft nicht geimpft sind und sie daher der Quarantäne nicht entgehen können." Als Hochrisikogebiete werden derzeit mehr als 100 Länder eingestuft.

Der Reiseverband erklärte, eine Einstufung von beispielsweise Spanien mit einer aktuellen Inzidenz von 409 oder der Türkei mit 759 als Hochrisikogebiet sei nicht mehr sinnvoll und nachvollziehbar, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland bei 1400 liege. Denn nach wie vor müssten sich ungeimpfte Reisende nach Rückkehr aus einem als Hochrisikogebiet eingestuften Land in eine zehntägige Quarantäne begeben. Das sei "insbesondere für Familien mit Kindern" eine Herausforderung, erklärte Inger.

Die Bundesregierung müsse "das jetzt schnell umsetzen und die Benachteiligung von Kindern und Familien zeitnah beenden", forderte der DRV-Präsident. Deutschland sei das einzige Land in der EU, das eine solche Regelung für Kinder habe.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Mutter soll Kleinkind in Bayern getötet haben: Verdächtige in Psychiatrie

Im bayerischen Traunstein soll eine 41-Jährige ihr Kleinkind getötet und sich anschließend selbst verletzt haben. Nach Polizeiangaben vom Mittwoch wurde am Dienstag zunächst die Mutter verletzt in einem Mehrfamilienhaus angetroffen, ein Zeuge entdeckte anschließend das tote Kind in einer Wohnung in dem Gebäude. Nach derzeitigem Erkenntnissen sei davon auszugehen, dass die Frau ihr Kind "gewaltsam tötete und sich anschließend selbst verletzte", hieß es. Die Hintergründe seien unklar.

Coldcase um jahrezehntealten Sexualmord: DNA-Spur überführte mutmaßlichen Täter

Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen in einem sogenannten Coldcase um eine vor mehr vor als 30 Jahren in Rheinland-Pfalz ermordete und sexuell missbrauchte Touristin haben Ermittler Details bekanntgegeben. Auf die Spur des mittlerweile 81-jährigen Beschuldigten kamen sie durch eine DNA-Untersuchung, wie sie am Mittwoch in Koblenz mitteilten. Bei einer Untersuchung der Kleidung des Opfers wurde eine minimale Spur gefunden, die einen Abgleich erlaubte.

Tote Frau in Waldstück in Duisburg entdeckt - Ermittler gehen von Tötungsdelikt aus

In einem Waldstück in Duisburg ist eine tote Frau gefunden worden. Nach ersten Erkenntnissen ergaben sich Anhaltspunkte für ein Gewaltverbrechen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der nordrhein-westfälischen Stadt am Mittwoch mitteilten. Die Ermittler werteten den Fall als Tötungsdelikt. Zeugen hatten den Leichnam am Dienstagnachmittag in einem Waldgebiet im Norden der Stadt gefunden, das an einen Kleingartenverein grenzt. Eine Mordkommission ermittelt.

Mutmaßlicher Doppelmord in Bayern: Verdächtiger soll persönliches Motiv gehabt haben

Eine Woche nach dem mutmaßlichen Doppelmord an einem Ehepaar im bayerischen Memmingen haben die Ermittler am Mittwoch in Kempten weitere Angaben zum Tatverdächtigen veröffentlicht. Der 45-Jährige hatte demnach eine "familiäre Vorbeziehung" zu den beiden Opfern. Er soll ein persönliches Motiv für die Tat gehabt haben.

Textgröße ändern: