The National Times - KMK-Präsidentin für mehr Flexibilität bei Gewinnung zusätzlicher Lehrkräfte

KMK-Präsidentin für mehr Flexibilität bei Gewinnung zusätzlicher Lehrkräfte


KMK-Präsidentin für mehr Flexibilität bei Gewinnung zusätzlicher Lehrkräfte
KMK-Präsidentin für mehr Flexibilität bei Gewinnung zusätzlicher Lehrkräfte / Foto: © AFP/Archiv

Angesichts des Lehrermangels hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Karin Prien (CDU), mehr Flexibilität bei der Gewinnung zusätzlicher Lehrkräfte gefordert. Im "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe) sprach sie sich für eine Lockerung der Vorschrift aus, wonach alle Lehrkräfte mindestens zwei Unterrichtsfächer studiert haben müssen. "Ich halte es bei Mangelfächern für richtig, Lehrkräfte einzustellen, die zunächst nur dieses eine Fach unterrichten können", sagte die schleswig-holsteinische Bildungsministerin.

Textgröße ändern:

Es könne dann darüber gesprochen werden, "in welchem Zeitraum die Befähigung für ein zweites Fach erworben werden muss" oder ob dafür beispielsweise ein Zeitraum von zehn Jahren reiche. Prien erwartet, dass auf diese Weise "erheblich mehr Spielräume für Seiteneinsteiger" geschaffen werden könnten, die beispielsweise ein Fachstudium in einer Naturwissenschaft absolviert haben oder Musiker sind.

Derzeit müssen Quer- oder Seiteneinsteiger in Deutschland erst ein zweites Fach nachstudieren, bevor sie mit dem Referendariat beginnen dürfen. Diese Hürde gilt auch für Bewerber aus dem Ausland, was dazu führt, dass nur ein Bruchteil von ihnen in Deutschland als vollständige Lehrkräfte anerkannt und bezahlt werden.

V.Allen--TNT

Empfohlen

Warum Diversity-Programme scheitern

Und was systemisches Denken wirklich verändert

Statistik: Zahl der Studienberechtigten in Deutschland 2025 gesunken

Die Zahl der Studienberechtigten in Deutschland ist 2025 deutlich gesunken. Rund 341.700 Schülerinnen und Schüler erwarben im vergangenen Jahr die Hochschul- oder Fachhochschulreife, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Das waren acht Prozent oder 29.900 weniger als im Jahr zuvor. Grund sei vor allem das Auslaufen des achtjährigen Gymnasiums (G8) in Bayern im Jahr 2024.

Pentagon beendet akademische Zusammenarbeit mit Uni Harvard

Das US-Verteidigungsministerium beendet seine Zusammenarbeit mit der Elite-Universität. Soldaten würden künftig nicht mehr für Studienprogramme nach Harvard geschickt, kündigte Verteidigungsminister Pete Hegseth am Freitag (Ortszeit) an. Die Harvard-Universität wird von der Regierung von Präsident Donald Trump schon seit vergangenem Jahr massiv unter Druck gesetzt. Die Regierung wirft Harvard und anderen Elite-Hochschulen des Landes vor, von linksgerichteten Anschauungen geprägt zu sein.

Studie: Herkunft entscheidet früh über Bildungschancen

Eltern mit hohem Bildungs- und Einkommensniveau investieren deutlich mehr Zeit und Geld in die Förderung ihrer Kinder als sozial schlechter gestellte Eltern. Das geht aus einer am Mittwoch in Wiesbaden veröffentlichten Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BIB) hervor. Kinder und Jugendliche aus bildungsferneren Haushalten verbringen demnach durchschnittlich knapp 20 Minuten pro Tag weniger Zeit mit ihren Eltern mit Lesen, Vorlesen, Hausaufgaben oder Gesprächen als Kinder aus Akademikerhaushalten.

Textgröße ändern: