The National Times - Neuer Ypsilon und Ypsilon hf

Neuer Ypsilon und Ypsilon hf


Neuer Ypsilon und Ypsilon hf
Neuer Ypsilon und Ypsilon hf

Lancia meldet sich nach mehr als einem Jahrzehnt Abstinenz mit einem neuen Ypsilon zurück. Das kompakte Modell basiert auf der modularen CMP‑Architektur des Stellantis‑Konzerns und wird sowohl als vollelektrisches Fahrzeug als auch als Mild‑Hybrid angeboten. Die elektrische Version nutzt eine 51‑kWh‑Batterie und einen 115‑kW‑Motor (156 PS), womit der Ypsilon bis zu 403 km Reichweite nach WLTP bzw. über 500 km im Stadtverkehr erreicht. Per Gleichstrom lädt das Fahrzeug in 24 Minuten von 20 auf 80 Prozent; zehn Minuten reichen für rund 100 km. Der Verbrauch liegt bei 14,3–14,6 kWh/100 km. Parallel dazu bietet Lancia einen 1,2‑Liter‑Dreizylinder mit 48‑V‑Mildhybridsystem an, der 100 PS leistet und den Sprint von 0 auf 100 km/h in 9 Sekunden schafft.

Das Interieur ist in Zusammenarbeit mit dem italienischen Designhaus Cassina gestaltet und setzt auf nachhaltige Materialien. Das zentrale „SALA“‑Interface (Sound Air Light Augmentation) steuert Beleuchtung, Klima und Unterhaltung und verfügt über zwei vernetzte Bildschirme. Lancia betont, dass 50 Prozent der berührbaren Oberflächen aus recycelten oder ökologisch verträglichen Materialien bestehen. Äußerlich zeigt der Ypsilon einen neu interpretierten Kühlergrill, Stratos‑ähnliche runde LED‑Heckleuchten und ein seitliches Schwungband.

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Im Jahr 2025 enthüllte Lancia eine sportliche HF‑Variante. Sie verfügt über einen 54‑kWh‑Akku und einen 207‑kW‑Elektromotor (280 PS). Dank Torsen‑Sperrdifferenzial, steiferer Karosserie (67 % mehr vorn, 153 % mehr am hinteren Stabilisator) und 18‑Zoll‑Alufelgen beschleunigt der Ypsilon HF in 5,6 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 180 km/h. Die Reichweite beträgt rund 370 km, wobei 10 Minuten Schnellladen 100 km nachladen. Ein leistungsstarkes Alcon‑Bremssystem mit 355‑mm‑Scheiben sichert standfeste Verzögerung. Lancia spricht von einem Marktstart des HF Ende 2025; die Preise sollen zwischen 35 000 und 40 000 Euro liegen.

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Vergleich der neuen Elektroautomobile: VW ID.7 und Hyundai Ioniq 6

Die Elektromobilität erlebt 2026 einen weiteren Qualitätssprung. Der Volkswagen ID.7 setzt als geräumige Fastback‑Limousine mit modernem Sprachassistenten neue Maßstäbe, während der Hyundai Ioniq 6 – dessen stromlinienförmiges „Aero‑Profil“ dem Fahrzeug seinen Spitznamen verschafft – mit herausragender Aerodynamik glänzt. Dieser Artikel stellt Ihnen hier die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden Modellen vor.Batterie und Reichweite Fahrzeug Batteriekapazität (netto) WLTP‑Reichweite* Ladeleistung und ‑zeit Volkswagen ID.7 Pro S 86 kWh Der ID.7 Pro S erreicht laut Volkswagen mit dem neuen 86‑kWh‑Akkupack Reichweiten um 700 km. Die Pro‑S‑Limousine schafft bis zu 709 km, der Tourer bis 690 km. Der größere Akku kann an Gleichstrom-Schnellladestationen mit bis zu 200 kW geladen werden, wodurch sich der Ladehub von 10 auf 80 % auf rund 26 Minuten verkürzt. Hyundai Ioniq 6 (2025/26) 77,4 kWh (Standard) oder 84 kWh (Long Range) Hyundai gibt für den Ioniq 6 mit 84‑kWh‑Batterie eine Reichweite bis 680 km an; die 63‑kWh‑Version erreicht etwa 521 km. Die 800‑V‑Architektur erlaubt Ultra‑Schnellladen: von 10 auf 80 % in 18 Minuten bei 350 kW Leistung. *Die WLTP‑Reichweiten sind unter optimalen Bedingungen angegeben; reale Reichweiten können je nach Fahrstil und Klima um 15–25 % niedriger liegen.

Klein, effizient und revolutionär: Das IPOP‑Elektroauto aus dem Elsass

Anfang Mai 2026 präsentierten die elsässische Firma IPOP Automobiles und das Musée national de l’automobile in Mülhausen ein neuartiges Elektroauto. Der Zweisitzer/Viersitzer trägt den Namen IPOP und bricht bewusst mit Konventionen: Sein Motor ist nicht wie üblich zentral verbaut, sondern sitzt direkt im Rad. Der Prototyp wird fast vollständig in Frankreich gefertigt; nur die Batteriezellen werden aus China bezogen.Optisch erinnert der IPOP an eine Mischung aus Beach‑Buggy und Golf‑Cart. Das modulare Fahrzeug kann als Zwei‑ oder Viersitzer konfiguriert werden, mit oder ohne Türen und auf Wunsch mit Zwei‑ oder Allradantrieb. Der Radmotor ist laut Erfinder Christophe Winkelmuller der Schlüssel zu mehr Effizienz. Er glaubt, dass die Radmotor‑Technik die Elektrifizierung der Autos revolutionieren wird, so wie vor zehn Jahren der Durchbruch bei den Batterien. Die radnahen Aggregate sollen das Auto kleiner, leichter und günstiger machen, gleichzeitig aber mehr Platz im Innenraum schaffen.

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