The National Times - Bei Fußball-WM in Katar nun doch kein Bierverkauf an den Stadien

Bei Fußball-WM in Katar nun doch kein Bierverkauf an den Stadien


Bei Fußball-WM in Katar nun doch kein Bierverkauf an den Stadien
Bei Fußball-WM in Katar nun doch kein Bierverkauf an den Stadien / Foto: © AFP

Bei der Fußball-WM in Katar wird es nun an den Stadien doch kein Bier geben. Dies gab der Weltfußballverband (Fifa) am Freitag und damit nur zwei Tage vor Beginn des Turniers bekannt. Die Entscheidung sei nach "Beratungen" mit dem Gastgeberland, in dem äußerst strenge Alkoholregeln gelten, gefällt worden. Eine Begründung für den überraschenden Umschwung wurde nicht genannt.

Textgröße ändern:

Eigentlich sollte es an den Stadien vor und nach den Spielen in speziellen Zelten alkoholhaltiges Bier geben - aber nicht während der Spiele. Darauf hatten sich Katar und der Fußball-Weltverband nach langen Verhandlungen erst im September geeinigt. An den acht Stadien im Land waren in den vergangenen Tagen schon dutzende Bierzelte aufgebaut worden.

Laut Fifa soll Bier nun nur noch ausgeschenkt werden in den VIP-Suiten im Stadion, auf der offiziellen Fanzone in Doha und einigen privaten Fanzonen. Auch in rund 35 internationalen Hotels und Restaurants ist Bierkonsum erlaubt.

Der Bierverkauf während der Weltmeisterschaft war von Anfang an eine hochsensible Angelegenheit: Der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist einerseits im konservativ-muslimischen Katar generell verboten, zu den wichtigsten Sponsoren der Fifa gehört andererseits eine große US-Brauerei. Für viele Fans gehört Bier zudem zum Fußball einfach dazu.

Die Fußball-WM findet vom 20. November bis 18. Dezember statt.

T.Bennett--TNT

Empfohlen

Früherer EZB-Chef Draghi erhält Aachener Karlspreis

Im Krönungssaal des Aachener Rathauses wird am Donnerstag (11.15 Uhr) der Internationale Karlspreis zu Aachen an den früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) und ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi verliehen. Das Karlspreis-Direktorium ehrt den 78-Jährigen mit dem Preis für sein Lebenswerk und seine Verdienste um Europa. Der Vorsitzende des Gremiums, Armin Laschet (CDU), würdigte in einer Begründung insbesondere Draghis Rolle in der Eurokrise und seine Reformimpulse für die EU.

EU-Behörde: Keine Hinweise auf Mutation von Hantavirus

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" gibt es laut der EU-Gesundheitsbehörde ECDC keinen Hinweis für eine Mutation des Virus. Das Andesvirus verhalte sich nicht anders als in Gebieten, in denen dieser Hantavirusstamm bereits verbreitet sei, erklärte am Mittwoch das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm. Derweil sind weiter Krankenhäuser in mehreren Ländern mit der Überwachung der früheren "Hondius"-Passagiere beschäftigt.

Charles III. stellt inmitten von Debatte über Premier Starmer Regierungsprogramm vor

König Charles III. hat inmitten der Debatte über einen möglichen Rücktritt von Premierminister Keir Starmer in der Thronrede die Gesetzesvorhaben der britischen Regierung vorgestellt. Zu den am Mittwoch dargelegten Plänen, von denen viele bereits bekannt waren, gehören die Vertiefung der Beziehungen Großbritanniens zur Europäischen Union und die vollständige Verstaatlichung des Stahlkonzerns British Steel. Auch eine Reform des Asylsystems und eine Senkung des Wahlalters auf 16 sind geplant.

Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine Frau sind sich nach Angaben ihres Biografen uneins, wie ihr Leben nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit aussehen soll. "Sie wird bald 75, sie will Zeit für ihre Kinder und Enkelkinder haben", sagte der Journalist Florian Tardif am Mittwoch dem Sender RTL. Der Reporter der Zeitschrift "Paris Match" hat kürzlich ein Buch über Brigitte und Emmanuel Macron mit dem Titel "Un couple presque parfait" (Ein fast perfektes Paar) veröffentlicht.

Textgröße ändern: