The National Times - Parkverstöße durch Lastwagen an fast jedem Autobahnrastplatz in Deutschland

Parkverstöße durch Lastwagen an fast jedem Autobahnrastplatz in Deutschland


Parkverstöße durch Lastwagen an fast jedem Autobahnrastplatz in Deutschland
Parkverstöße durch Lastwagen an fast jedem Autobahnrastplatz in Deutschland / Foto: © AFP/Archiv

An fast jedem Autobahnrastplatz in Deutschland werden Lastwagen laut einer ADAC-Untersuchung falsch geparkt. Nur an einem von insgesamt 96 überprüften Rastplätzen habe es keinen Falschparker gegeben, teilte der Automobilklub am Dienstag in München mit. Der ADAC testete nach eigenen Angaben erstmals bundesweit, wie verbreitet das Problem fehlender Parkplätze für Lastwagen ist.

Textgröße ändern:

Auf 92 der kontrollierten Rastanlagen entdeckten ADAC-Tester demnach Lastwagen außerhalb der markierten Parkflächen. Auf 86 Rastplätzen hielten Lastwagen entweder im absoluten Halteverbot oder auf nicht für sie freigegebenen Parkflächen - zum Beispiel auf Autoparkplätzen. An rund der Hälfte der Anlagen parkten Lastwagen entweder an den Ein- und Ausfahrten oder sogar ganz außerhalb des Rastplatzes - beispielsweise auf dem Seitenstreifen der Autobahn. Dies war bei 46 Rastplätzen der Fall.

Zwei der überprüften Anlagen waren laut ADAC derart zugeparkt, dass sie nicht ausgezählt werden konnten, weil die Tester selbst dort nicht parken konnten. Untersucht wurden die 96 Rastplätze demnach zu drei verschiedenen Uhrzeiten, jeweils um 22.00 Uhr, 23.00 Uhr und 00.00 Uhr. Dabei seien die Rastplätze in der Regel bereits um 22.00 Uhr komplett voll gewesen.

Nach Angaben des Automobilklubs fehlen in Deutschland mehr als 20.000 Stellplätze für Lastwagen. Für die Fahrer sei dies eine Belastung, weil sie dazu verpflichtet seien, regelmäßig zu pausieren. Falsch abgestellte Lastwagen seien für andere Verkehrsteilnehmer zudem ein Sicherheitsrisiko. Immer wieder komme es deshalb zu schweren Unfällen. Der ADAC empfahl dringend, die Stellplätze entlang deutscher Autobahnen auszubauen.

D.Cook--TNT

Empfohlen

Früherer EZB-Chef Draghi erhält Aachener Karlspreis

Im Krönungssaal des Aachener Rathauses wird am Donnerstag (11.15 Uhr) der Internationale Karlspreis zu Aachen an den früheren Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) und ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Mario Draghi verliehen. Das Karlspreis-Direktorium ehrt den 78-Jährigen mit dem Preis für sein Lebenswerk und seine Verdienste um Europa. Der Vorsitzende des Gremiums, Armin Laschet (CDU), würdigte in einer Begründung insbesondere Draghis Rolle in der Eurokrise und seine Reformimpulse für die EU.

EU-Behörde: Keine Hinweise auf Mutation von Hantavirus

Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" gibt es laut der EU-Gesundheitsbehörde ECDC keinen Hinweis für eine Mutation des Virus. Das Andesvirus verhalte sich nicht anders als in Gebieten, in denen dieser Hantavirusstamm bereits verbreitet sei, erklärte am Mittwoch das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm. Derweil sind weiter Krankenhäuser in mehreren Ländern mit der Überwachung der früheren "Hondius"-Passagiere beschäftigt.

Charles III. stellt inmitten von Debatte über Premier Starmer Regierungsprogramm vor

König Charles III. hat inmitten der Debatte über einen möglichen Rücktritt von Premierminister Keir Starmer in der Thronrede die Gesetzesvorhaben der britischen Regierung vorgestellt. Zu den am Mittwoch dargelegten Plänen, von denen viele bereits bekannt waren, gehören die Vertiefung der Beziehungen Großbritanniens zur Europäischen Union und die vollständige Verstaatlichung des Stahlkonzerns British Steel. Auch eine Reform des Asylsystems und eine Senkung des Wahlalters auf 16 sind geplant.

Buchautor: Brigitte Macron verliert Einfluss auf ihren Mann

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und seine Frau sind sich nach Angaben ihres Biografen uneins, wie ihr Leben nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit aussehen soll. "Sie wird bald 75, sie will Zeit für ihre Kinder und Enkelkinder haben", sagte der Journalist Florian Tardif am Mittwoch dem Sender RTL. Der Reporter der Zeitschrift "Paris Match" hat kürzlich ein Buch über Brigitte und Emmanuel Macron mit dem Titel "Un couple presque parfait" (Ein fast perfektes Paar) veröffentlicht.

Textgröße ändern: