The National Times - Musikwelt ehrt Dolly Parton und Eminem mit Gala in Los Angeles

Musikwelt ehrt Dolly Parton und Eminem mit Gala in Los Angeles


Musikwelt ehrt Dolly Parton und Eminem mit Gala in Los Angeles
Musikwelt ehrt Dolly Parton und Eminem mit Gala in Los Angeles / Foto: © AFP

Country-Ikone Dolly Parton, der Rapper Eminem und Calypso-Star Harry Belafonte werden am Samstag bei einer Gala in Los Angeles in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Die verschiedenen Künstler hätten eines gemeinsam, sagte Präsident der berühmten Halle, John Sykes, diese Woche in einem Interview mit dem Magazin "Forbes": "Sie haben den Sound des jungen Amerika geschaffen."

Textgröße ändern:

Sykes betonte die fließende Definition von "Rock", bei der es mehr um die Seele von Musik als um das Genre gehe.

Die 76-jährige Country-Lebende Parton wurde mit Hits wie "Jolene" und "Islands in the Stream" bekannt. Der Detroiter Rapper Eminem betrat Ende der 1990er Jahre die internationale Musikbühne mit den düster-komischen Hits seines Debütalbums "The Slim Shady LP", darunter "My Name Is". Der 97jährige Belafonte wurde zum King of Calypso, zum König des Calypso - einem afro-karibischen Musikstil.

Außer den drei in ihren Musikstilen grundverschiedenen Musikern sollen der Sänger Lionel Richie, die Pop-Band Duran Duran und die Heavy-Metal-Gruppe Judas Priest mit einer Aufnahme in die Ruhmeshalle in der US-Stadt Cleveland geehrt werden.

Parton hatte ihre Aufnahme in die Ruhmeshalle ursprünglich mit der Begründung abgelehnt, sie sei für Rock-and-Roll-Musiker gedacht. "Ich habe mich nie als Rock-Künstler betrachtet", erklärte die glamouröse Sängerin und Songschreiberin. Sie wolle deswegen nicht einem Musiker einen Platz "wegnehmen", der diesen mehr verdiene als sie, gab aber ihren Widerstand schließlich auf.

Über die Plätze in der Ruhmeshalle entscheiden rund tausend Musiker, Musikhistoriker und andere Branchenvertreter. Außerdem gibt es eine Fan-Abstimmung.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot

Als "First Dog" im Weißen Haus wurde Sunny bekannt - nun ist der Hund des früheren US-Präsidenten Barack Obama gestorben. Obama schrieb am Mittwoch im Onlinedienst X, seine Familie habe "ein geliebtes Mitglied verloren". Er habe Sunny zu Beginn seiner zweiten Amtszeit (2013 bis 2017) bekommen, "und alle von uns – einschließlich unseres ersten Hundes Bo – verliebten sich sofort in sie", schrieb Obama zu einem Foto der schwarzen Hündin.

Bedrohte Sumatra-Elefanten wegen Waldbränden in Indonesien noch stärker gefährdet

Die bereits vom Aussterben bedrohten Sumatra-Elefanten sind Umweltschützern zufolge aufgrund der schweren Waldbrände in Indonesien noch stärker gefährdet. Zwischen Juni und dem 8. September seien mehr als 4500 Brandherde in 21 Lebensräumen der seltenen Elefanten-Unterart gezählt worden, teilte die Wildtierschutzorganisation Geopix am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP mit. Mehr als 560.000 Hektar Wald seien in diesem Zeitraum niedergebrannt.

Französische Filmikone Sophie Marceau findet sich alt genug für Großmutterrolle

Die französische Filmikone Sophie Marceau findet sich kurz vor ihrem 60. Geburtstag bereit, allmählich Großmutter zu werden. "Ich glaube, dass mir das gut gefallen würde", sagte Marceau der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Aber ich möchte das meinen Kindern nicht verraten, denn sonst machen sie mich früher zur Oma, als mir lieb ist."

Ed Sheeran: Veranstalter für Tournee-Rauswurf von Rapper Macklemore verantwortlich

Der britische Popstar Ed Sheeran hat nach eigenen Angaben nicht entschieden, den Rapper Macklemore nach dessen pro-palästinensischen Äußerungen nicht mehr bei seiner Tournee auftreten zu lassen. Das sei "die Entscheidung des Veranstalters, nicht meine" gewesen, schrieb Sheeran am Dienstag im Onlinedienst Instagram. Der Vertrag sei von der Messina Touring Group beendet worden.

Textgröße ändern: