The National Times - Gericht verhängt Fahrverbot gegen Organisator der Krönung von König Charles III.

Gericht verhängt Fahrverbot gegen Organisator der Krönung von König Charles III.


Gericht verhängt Fahrverbot gegen Organisator der Krönung von König Charles III.
Gericht verhängt Fahrverbot gegen Organisator der Krönung von König Charles III. / Foto: © POOL/AFP

Der Organisator der Trauerfeier für Queen Elizabeth II. muss auf absehbare Zeit sein Auto stehenlassen. Ein Londoner Gericht belegte Edward Fitzalan-Howard, Herzog von Norfolk, am Montag mit einem sechsmonatigen Fahrverbot, nachdem dieser sich schuldig bekannt hatte, am 7. April in seinem BMW mit dem Handy am Ohr eine rote Ampel überfahren zu haben. Die Anwälte des Adeligen hatten darum gebeten, das Verbot wegen der Rolle des Herzogs bei der Organisation der Krönung von König Charles III. nicht umzusetzen.

Textgröße ändern:

Fitzalan-Howard ist der ranghöchste Herzog in England und hat zusätzlich den Titel des Earl Marshal inne. Aufgrund zweier vorheriger Geschwindigkeitsübertretungen erwartete ihn nach dem jüngsten Vergehen ein obligatorisches Fahrverbot.

Die Anwältin des 65-Jährigen, Natasha Dardashti, versuchte die Richter jedoch von der Wichtigkeit der Mobilität des Herzogs zu überzeugen. Es handele sich um eine "ausgesprochen besondere Situation", weil Fitzalan-Howard "verantwortlich für die Krönung seiner königlichen Hoheit König Charles III." sei, die für kommendes Jahr erwartet wird.

Ihr Mandant habe als Earl Marshal eine "sehr, sehr" wichtige Rolle bei der Krönung und würde durch ein Fahrverbot in eine "außergewöhnliche Notlage" geraten, argumentierte Dardashti.

Doch die Richter wiesen diese Argumentation zurück. Zwar handele es sich um einen besonderen Fall und es entstünden durch das Fahrverbot Unannehmlichkeiten, doch "erkennen wir keine außergewöhnliche Notlage", erklärte die vorsitzende Richterin Judith Wray.

Fitzalan-Howard war verantwortlich für die Organisation der Trauerfeier für Queen Elizabeth II. vor einer Woche in Westminster Abbey. Staats- und Regierungschefs aus aller Welt sowie Vertreter von Königshäusern und die britische Königsfamilie wohnten dem Staatsbegräbnis bei. Der Herzog verbrachte die vergangenen 20 Jahre damit, die Beerdigung zu organisieren.

S.Arnold--TNT

Empfohlen

Osterferien beginnen in zehn Bundesländern: ADAC warnt vor zahlreichen Staus

Zum anstehenden Beginn der Osterferien in zehn Bundesländern hat der ADAC für das kommende Wochenende vor zahlreichen Staus gewarnt. Die Staugefahr steige deutlich, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Die Ferien beginnen in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein. Bremen und Niedersachsen sind bereits in den Ferien.

Wal an Ostseeküste Schleswig-Holsteins gestrandet - Tier soll gerettet werden

An der Ostseeküste in Schleswig-Holstein ist ein größerer Wal gestrandet. Das Tier befinde sich auf einer Erhöhung im Wasser oder einer Sandbank und lebe noch, sagte ein Sprecher der Polizei in Lübeck am Montag. Demnach wurde der Großwal gegen 01.50 Uhr in der Nacht vor Niendorf gesichtet.

K-Pop: Neues BTS-Album kurz nach Veröffentlichung fast vier Millionen Mal verkauft

Rekordzahlen für BTS-Comeback-Album: Das neue Album der südkoreanischen K-Pop-Band BTS ist kurz nach seiner Veröffentlichung bereits millionenfach verkauft worden. Das am Freitag erschienene BTS-Album "Arirang" verkaufte sich am ersten Tag 3,98 Millionen Mal, wie das Label Big Hit Music am Samstag unter Berufung auf die örtliche Album-Verkaufsliste Hanteo Chart mitteilte. Am Samstag wurden zudem etwa 260.000 Fans zu einem riesigen Open-Air-Konzert in der Innenstadt von Seoul erwartet.

Fund von 35 menschlichen Zähnen auf Gehweg in Hessen gibt Polizei Rätsel auf

Ein Fund von 35 menschlichen Zähnen auf einem Gehweg in Hessen gibt der Polizei Rätsel auf. Wem sie gehörten, sei unklar, teilten die Beamten am Freitag in Gießen mit. Demnach meldete ein Zeuge seinen Fund am Sonntag in Heuchelheim. Insgesamt handelte es sich um 35 überwiegend vollständige menschliche Zähne. Von einigen wurden nur Fragmente gefunden.

Textgröße ändern: