The National Times - In Schottland verabschieden sich Trauernde am Sarg von Elizabeth II.

In Schottland verabschieden sich Trauernde am Sarg von Elizabeth II.


In Schottland verabschieden sich Trauernde am Sarg von Elizabeth II.
In Schottland verabschieden sich Trauernde am Sarg von Elizabeth II. / Foto: © POOL/AFP

In der St. Giles-Kathedrale in Edinburgh haben die ersten trauernden Bürger und Bürgerinnen am aufgebahrten Sarg von Elizabeth II. Abschied von der am Donnerstag verstorbenen Monarchin genommen. Fernsehbilder zeigten, wie Menschen in Tränen ausbrachen, als sie an dem geschlossenen Sarg vorbeigingen, über den die schottische Königsflagge gebreitet war.

Textgröße ändern:

Tausende Menschen standen am Abend in einer langen Schlange an der Kathedrale an, um sich von der Queen verabschieden zu können. Sie mussten mit mehr als zwei Stunden Wartezeit rechnen. Die Kathedrale sollte die ganze Nacht geöffnet bleiben.

Zuvor war eine Trauer-Prozession mit dem neuen britischen König Charles III. an der Spitze durch die schottische Hauptstadt gezogen. Der 73-jährige Charles folgte zusammen mit seinen beiden Brüdern Andrew und Edward und seiner Schwester Anne dem Wagen mit dem Sarg die kurze Strecke von der königlichen Residenz Holyroodhouse zur Kathedrale.

Begleitet wurde die Prozession von Kanonenschüssen, die im Minutentakt vom Schloss von Edinburgh aus abgefeuert wurden. Die Menschen in Schottland können bis Dienstag am Sarg Abschied von der Queen nehmen.

Am Dienstag werden die sterblichen Überreste der Queen dann von Edinburgh nach London geflogen. Ab Mittwoch wird ihr Sarg vier Tage lang in der Westminster Hall aufgebahrt.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Nach WM-Aus Trost vom Kanzler: "Wir sind stolz auf euch"

Nach dem blamablen WM-Aus hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) der deutschen Fußball-Nationalmannschaft Trost zugesprochen. "Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel!", schrieb der Kanzler in der Nacht zum Dienstag im Onlinedienst X. "Mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch."

Chinesischer Milliardär wegen Finanzbetrugs in New York zu 30 Jahren Haft verurteilt

Wegen großangelegten Finanzbetrugs ist der im US-Exil lebende chinesische Unternehmer Guo Wengui zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Bundesgericht in New York verhängte am Montag die lange Haftstrafe gegen den schillernden Unternehmer, wie US-Medien berichteten. In dem Prozess hatte ihn eine Jury im Juli 2024 wegen Betrugs sowie Wertpapier-, Internet- und Geldwäschedelikten schuldig befunden.

Ukrainischer Oligarch bei Explosion im Fürstentum Monaco schwer verletzt

Bei einer Explosion im Fürstentum Monaco sind der ukrainische Oligarch Wadym Jermolajewund zwei weitere Menschen verletzt worden. Wie die monegassischen Behörden mitteilten, wurden durch die Explosion in einem Wohngebäude am Montagabend zwei Erwachsene lebensgefährlich verletzt; ein 13-Jähriger erlitt leichtere Verletzungen. Aus Kreisen der Ermittler erhielt AFP die Bestätigung, dass der in Monaco lebende ukrainische Geschäftsmann Jermolajew unter den Opfern war.

Suche in Erdbebenregion in Venezuela dauert an - Hoffnung auf weitere Überlebende sinkt

Mehr als vier Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela sinkt die Hoffnung, noch weitere Überlebende bergen zu können. Französische und US-Einsatzkräfte retteten zuletzt am Sonntag im Ort Caraballeda einen Jugendlichen und dessen Vater lebend aus den Trümmern. Die Zahl der Todesopfer stieg nach Regierungsangaben auf mindestens 1450, zehntausende Menschen werden noch vermisst. Hunderte Häuser sind eingestürzt oder schwer beschädigt. Millionen von Menschen sind ohne Strom und Wasser und auf Hilfe angewiesen. Unterdessen bebt in dem Land weiter die Erde.

Textgröße ändern: