The National Times - Fernverkehr bleibt unzuverlässig: ICE 1541 erreicht nur ein Prozent Pünktlichkeit

Fernverkehr bleibt unzuverlässig: ICE 1541 erreicht nur ein Prozent Pünktlichkeit


Fernverkehr bleibt unzuverlässig: ICE 1541 erreicht nur ein Prozent Pünktlichkeit
Fernverkehr bleibt unzuverlässig: ICE 1541 erreicht nur ein Prozent Pünktlichkeit

Im ersten Halbjahr 2026 kamen nur 58,7 Prozent der Fernzüge ohne größere Verspätung ans Ziel. Eine Auswertung der vergangenen 30 Tage zeigt besonders problematische ICE-Verbindungen.

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Verspätungen und Ausfälle belasten den Fernverkehr der Deutschen Bahn weiterhin erheblich. Im ersten Halbjahr 2026 erreichten 58,7 Prozent der ICE- und IC-Züge ihr Ziel ohne größere Verzögerung. Damit kamen weniger als sechs von zehn Fernzügen pünktlich an.

Die Schwierigkeiten betreffen nicht nur einzelne Strecken. Ausfälle und verspätete Ankünfte erschweren die Reiseplanung und führen häufig dazu, dass Anschlüsse verpasst werden. Die niedrige Zuverlässigkeit bleibt daher einer der wichtigsten Kritikpunkte von Fahrgästen.

Eine Auswertung der Zug-App Railwise für die vergangenen 30 Tage zeigt, welche Verbindungen besonders schlecht abschnitten. Am auffälligsten war der ICE 1541 zwischen Köln Hauptbahnhof und Berlin Südkreuz. Der Zug erreichte in dem betrachteten Zeitraum eine durchschnittliche Verspätung von 90 Minuten. Seine Pünktlichkeitsquote lag bei lediglich einem Prozent.

Auch der ICE 2902 von München Hauptbahnhof nach Saarbrücken Hauptbahnhof blieb häufig hinter dem Fahrplan. Die durchschnittliche Verzögerung betrug 59 Minuten; nur 36 Prozent der erfassten Fahrten kamen pünktlich an.

Beim ICE 2450 zwischen Köln Hauptbahnhof und Hamburg-Altona lag die Pünktlichkeitsquote nach der Railwise-Auswertung bei zehn Prozent. Die durchschnittliche Verspätung erreichte 55 Minuten. Reisende auf diesen Verbindungen müssen deshalb mit erheblichen Abweichungen von der geplanten Ankunftszeit rechnen.

Die Werte einzelner Züge ersetzen keine Betrachtung des gesamten Netzes, verdeutlichen aber die Unterschiede innerhalb des Fernverkehrs. Für die Bahn bleibt die Verbesserung der Betriebsstabilität zentral, weil Verspätungen sich über Anschlüsse und Fahrzeugumläufe auf weitere Verbindungen auswirken können.

Die Angaben zur allgemeinen Pünktlichkeit stammen von der Deutschen Bahn, die Detailauswertung der genannten ICE-Verbindungen von Railwise. Beide Datensätze beziehen sich auf unterschiedliche Zeiträume: das erste Halbjahr 2026 beziehungsweise die zuletzt betrachteten 30 Tage.

I.Paterson--TNT

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