The National Times - Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr

Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr


Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr
Ausgetrocknete Wasserstellen: Hitze wird auch für Wildtiere zur Gefahr / Foto: © AFP/Archiv

Wegen ausgetrockneter Wasserstellen und Teiche wird die Hitze in Deutschland auch für Wildtiere zur Gefahr. "Die Kombination aus extremer Hitze und anhaltender Trockenheit ist für viele Wildtiere eine lebensbedrohliche Herausforderung", erklärte Paulina Kuhn vom Deutschen Tierschutzbund am Donnerstag in Bonn. Wenn selbst im Wald natürliche Bäche, Teiche und kleine Wasserstellen austrockneten, fehle es den Tieren an Möglichkeiten zum Trinken und Abkühlen.

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"Im schlimmsten Fall drohen sie zu verdursten oder zu ersticken", warnte die Tierschutzexpertin. Auch Fische und andere Wassertiere leiden demnach unter den sinkenden Wasserständen und steigenden Wassertemperaturen. Besonders gefährdet seien neben wasserlebenden Tieren zudem Jungtiere, die noch nicht mobil seien und keine weiter entfernten Wasserstellen aufsuchen könnten.

Der Tierschutzbund appellierte an die Bevölkerung, Wildtieren durch die heißen Tage zu helfen und an geschützten, schattigen Stellen flache Schalen mit frischem Wasser für Wildvögel, Insekten, Igel und Eichhörnchen aufzustellen.

Auch Stadttauben leiden demnach in den aufgeheizten Städten unter Wassermangel. Als standorttreue Tiere entfernten sie sich nie weit auf der Wassersuche und seien bei extremer Hitze auf menschliche Hilfe angewiesen.

Wasserschalen sollten täglich gereinigt und frisch befüllt werden. Steine oder Äste darin bieten auch Insekten Halt. Jungvögel, die aus Not aus ihrem überhitzten Nest springen, sollten in eine Wildtierauffangstation gebracht werden.

P.Barry--TNT

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