The National Times - Trump: Entmachtung von Infantino wäre ein "schrecklicher Fehler"

Trump: Entmachtung von Infantino wäre ein "schrecklicher Fehler"


Trump: Entmachtung von Infantino wäre ein "schrecklicher Fehler"
Trump: Entmachtung von Infantino wäre ein "schrecklicher Fehler" / Foto: © AFP

US-Präsident Donald Trump hat Fifa-Boss Gianni Infantino demonstrativ den Rücken gestärkt. Eine Entmachtung des Chefs des Fußball-Weltverbandes wäre "ein schrecklicher Fehler", erklärte Trump am Montag in seinem Online-Netzwerk Truth Social. Infantino sei "fantastisch" und habe "die erfolgreichste Weltmeisterschaft aller Zeiten geleitet". Trump und Infantino, der wegen einer Investoren-Affäre unter massiven Druck geraten ist, gelten als enge Vertraute.

Textgröße ändern:

"Die Fifa würde einen riesigen Fehler begehen, wenn sie auch nur in Erwägung ziehen würde, Präsident Gianni Infantino aus irgendeinem Grund auszutauschen", erklärte Trump. "Wenn er weg ist, wird es nie wieder so erfolgreich oder profitabel sein!"

Infantino steht seit seinem Plan, Anteile an der Fußball-Weltmeisterschaft und anderen Turnieren an Investoren zu veräußern, massiv unter Druck. Zwar verzichtete Infantino jüngst angesichts eines Sturms der Entrüstung auf das Vorhaben. Dennoch entzog der europäische Fußballverband Uefa dem Fifa-Chef offiziell das Vertrauen.

Am Montag erhöhten die Fußballdachverbände der Regionen Europa, Nord- und Mittelamerika sowie Asien den Druck auf Infantino nochmals. Der Fußball gehöre "keinem Einzelnen", schrieben die Präsidenten der Uefa, der Concacaf und der ACF "an die Fußballfamilie". Auch wenn sie Infantino nicht namentlich nannten, war klar, wem ihre Vorwürfe galten.

Trump und Infantino stellen sich immer wieder als enge Vertraute dar. Im Dezember hatte Infantino dem US-Präsidenten einen eigens für diesen geschaffenen Fifa-Friedenspreis überreicht. Während der WM kam es dann zum Skandal, als die Fifa nach einem Anruf Trumps bei Infantino eine Spielsperre für den US-Stürmer Folarin Balogun aufhob. Die Fifa erklärte dazu später, die Entscheidung habe nichts mit Trump zu tun gehabt.

C.Bell--TNT

Empfohlen

Explosion bei Böllerclub in Wohnhaus: Acht Verletzte in Nordrhein-Westfalen

Durch zündendes Schwarzpulver sind in einem Wohnhaus im nordrhein-westfälischen Kirchundem acht Menschen verletzt worden. Die Explosion ereignete sich am Sonntag im Keller des Hauses nach dem Hantieren mit Schwarzpulver durch Mitglieder eines örtlichen Böllerclubs, wie die Polzei in Olpe und die Siegener Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat gibt es zunächst nicht.

Waldbrände in Kanada: Notstand in Provinz British Columbia ausgerufen

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrands den Notstand ausgerufen. "Wir wissen, dass es erhebliche Verluste von Häusern und Eigentum gegeben hat", erklärte der Regierungschef von British Columbia, David Eby, am Samstag (Ortszeit). "Wir wissen auch, dass einige Menschen aufgrund der sich rasch ändernden Lage eingeschlossen wurden", fügte er hinzu.

Waldbrand in Kanada: Notstand in British Columbia ausgerufen - 20.000 Menschen evakuiert

In der Provinz British Columbia im Westen Kanadas haben die Behörden wegen eines sich rasch ausbreitenden Waldbrandes den Notstand ausgerufen. "Wir wissen, dass es erhebliche Verluste von Häusern und Eigentum gegeben hat", erklärte der Regierungschef von British Columbia, David Eby, am Samstag (Ortszeit). "Wir wissen auch, dass einige Menschen aufgrund der sich rasch ändernden Lage eingeschlossen wurden", fügte er hinzu.

Lionel Messi trauert um Vater und langjährigen Manager Jorge

Der argentinische Fußballstar Lionel Messi trauert um seinen Vater und langjährigen Manager Jorge. Jorge Messi starb in der Nacht auf Samstag im Alter von 68 Jahren in der argentinischen Großstadt Rosario, wie die Klinik Sanatorio Centro mitteilte. Zu den medizinischen Umständen machten die Ärzte auf Wunsch der Familie keine Angaben.

Textgröße ändern: