Welterbe-Komitee der Unesco tagt in Südkorea - Waldsiedlung Zehlendorf nominiert
Das Welterbe-Komitee der Unesco entscheidet ab Sonntag bei seiner Tagung im südkoreanischen Busan unter anderem über die Aufnahme der Waldsiedlung Zehlendorf in Berlin in seine Liste. Die Wohnanlage im Bauhaus-Stil im Südwesten der Hauptstadt soll nach dem Wunsch Deutschlands als Teil der Siedlungen der Berliner Moderne anerkannt werden, die bereits seit 2008 zum Welterbe gehören.
Für die Unesco-Liste des Kultur- und Naturerbes der Welt sind insgesamt rund 30 Stätten nominiert, darunter das Teatro Amazonas in Manaus und das Teatro da Paz in Belém, die vom Kautschuk-Boom im Brasilien des ausgehenden 19. Jahrhunderts zeugen. Frankreich schlägt die Aufnahme der alliierten Landungsstrände von 1944 in der Normandie in die Unesco-Liste vor. Die 48. Sitzung des Komitees in Busan dauert bis zum 29. Juli.
L.A.Adams--TNT