The National Times - WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an

WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an


WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an
WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an / Foto: © AFP

In der von dem jüngsten Ebola-Ausbruch schwer betroffenen Demokratischen Republik Kongo sollen voraussichtlich ab der kommenden Woche zwei Therapien zur Behandlung der tödlichen Krankheit klinisch getestet werden. Die Vorbereitungen dafür seien inzwischen abgeschlossen, sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch vor Journalisten in Genf.

Textgröße ändern:

Bei den Versuchen solle evaluiert werden, ob der monoklonale Antikörper MBP134 und das antivirale Medikament Remdesivir helfen könnten, die "Sterblichkeit von Patienten mit dem Bundibugyo-Virus zu reduzieren, entweder allein oder in Kombination" der beiden Präparate.

Der jüngste Ebola-Ausbruch war Mitte Mai von der seltenen Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus ausgelöst worden, gegen die es weder einen Impfstoff noch eine spezifische Behandlung gibt. Ebola verläuft oftmals tödlich, die Übertragung geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten.

WHO-Chef Tedros dankte den USA und dem Unternehmen Gilead Sciences dafür, die für die Tests notwendigen Dosen der Präparate zur Verfügung gestellt zu haben. Die WHO und ihre Partner würden eng mit den betroffenen Gemeinden zusammenarbeiten, um sie "zu informieren und in dem Versuch einzubinden". "Wir arbeiten auch daran, sicherzustellen, dass die Gemeinden Zugang zu den Therapien haben, sollten sie sich als sicher und wirksam herausstellen", sagte Tedros weiter.

An den Tests in der am schwersten betroffenen Provinz Ituri sind Tedros' Angaben zufolge die WHO und ein Partner-Konsortium beteiligt, darunter das kongolesische Nationale Institut für biomedizinische Forschung, die Hilfsorganisation Alima und die Universität Oxford.

In der Demokratischen Republik Kongo wurden seit dem 15. Mai offiziellen Angaben zufolge 1048 Ebola-Infektionen verzeichnet. 277 Menschen starben an der Krankheit.

S.Collins--TNT

Empfohlen

Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot

Als "First Dog" im Weißen Haus wurde Sunny bekannt - nun ist der Hund des früheren US-Präsidenten Barack Obama gestorben. Obama schrieb am Mittwoch im Onlinedienst X, seine Familie habe "ein geliebtes Mitglied verloren". Er habe Sunny zu Beginn seiner zweiten Amtszeit (2013 bis 2017) bekommen, "und alle von uns – einschließlich unseres ersten Hundes Bo – verliebten sich sofort in sie", schrieb Obama zu einem Foto der schwarzen Hündin.

Bedrohte Sumatra-Elefanten wegen Waldbränden in Indonesien noch stärker gefährdet

Die bereits vom Aussterben bedrohten Sumatra-Elefanten sind Umweltschützern zufolge aufgrund der schweren Waldbrände in Indonesien noch stärker gefährdet. Zwischen Juni und dem 8. September seien mehr als 4500 Brandherde in 21 Lebensräumen der seltenen Elefanten-Unterart gezählt worden, teilte die Wildtierschutzorganisation Geopix am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP mit. Mehr als 560.000 Hektar Wald seien in diesem Zeitraum niedergebrannt.

Französische Filmikone Sophie Marceau findet sich alt genug für Großmutterrolle

Die französische Filmikone Sophie Marceau findet sich kurz vor ihrem 60. Geburtstag bereit, allmählich Großmutter zu werden. "Ich glaube, dass mir das gut gefallen würde", sagte Marceau der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Aber ich möchte das meinen Kindern nicht verraten, denn sonst machen sie mich früher zur Oma, als mir lieb ist."

Ed Sheeran: Veranstalter für Tournee-Rauswurf von Rapper Macklemore verantwortlich

Der britische Popstar Ed Sheeran hat nach eigenen Angaben nicht entschieden, den Rapper Macklemore nach dessen pro-palästinensischen Äußerungen nicht mehr bei seiner Tournee auftreten zu lassen. Das sei "die Entscheidung des Veranstalters, nicht meine" gewesen, schrieb Sheeran am Dienstag im Onlinedienst Instagram. Der Vertrag sei von der Messina Touring Group beendet worden.

Textgröße ändern: