The National Times - "Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf

"Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf


"Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf
"Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf / Foto: © AFP

Anderthalb Wochen nach lebensbedrohlichen Verletzungen bei einem Hai-Angriff an der Küste von Sydney ist eine Frau zwischenzeitlich aus dem künstlichen Koma erwacht. Wie ihr Bruder mitteilte, verringerten die Ärzte die Betäubung von Leah Stewart, so dass sie für kurze Zeit auf der Intensivstation aus dem künstlichen Koma erwachte. "Das ermöglichte es ihr, ihre ersten Worte 'Ich liebe Euch' mit ihrer Mama und ihrem Partner Fernando zu teilen", schilderte Joshua Stewart am Dienstag.

Textgröße ändern:

Leah sei damit "viel schneller" wieder zu Bewusstsein gekommen, "als irgendjemand erwartet hatte und für uns ist das wie ein Wunder", fügte der Bruder in seiner Mitteilung auf der Website GoFundMe hinzu, über die Leah Stewarts Unterstützer 492.000 australische Dollar (300.000 Euro) für ihre Behandlung zusammenbekommen haben. Die "ersten Gedanken" der Schwerverletzten galten demnach ihrer Tochter August. Sie habe sich erkundigt, wie es dem Mädchen gehe.

Leah Stewart, örtlichen Medien zufolge eine 34 Jahre alte Lehrerin aus dem Stadtteil Coogee, war am 13. Juni an dem dortigen Strand von einem Hai attackiert worden. In der vergangenen Woche wurde sie an fünf Tagen operiert, unter anderem wurde ihr ein Arm amputiert. Weitere Eingriffe sollen noch folgen, wie ihr Bruder mitteilte.

"Leah hat einen langen Weg vor sich und wird immer noch intensivmedizinisch versorgt, aber dies ist ein erster positiver Schritt und gibt uns Hoffnung langfristige Erholung", sagte Joshua Stewart über das kurzzeitige Erwachen seiner Schwester.

Australische Wissenschaftler gehen davon aus, dass die im Zuge des Klimawandels steigenden Meerestemperaturen dazu führen, dass Haie in anderen Gewässern unterwegs sind. Dies könnte ein Faktor für zunehmende Hai-Attacken sein. Im Januar war ein zwölfjähriger Junge gestorben, der beim Schwimmen im Hafen von Sydney von einem Hai angefallen worden war. Im Mai und Juni starben drei Taucher bei unterschiedlichen Vorfällen in den Bundesstaaten Western Australia und Queensland.

Laut der Datenbank für Hai-Angriffe rund um Australien gab es davon seit 1791 fast 1300. Bei mehr als 260 dieser Attacken gab es Todesopfer.

W.Baxter--TNT

Empfohlen

Algen-Wasser in renoviertem Becken in Washington: Trump droht mit Haftstrafen

Ein auf Veranlassung von Donald Trump blau angestrichenes und inzwischen sumpfig-grün schimmerndes Wasserbecken in Washington lässt dem US-Präsidenten einfach keine Ruhe: Der Republikaner drohte am Montag (Ortszeit) mit langjährigen Haftstrafen für mutmaßliche Beschädigungen an einem seiner Lieblings-Projekte. Zuvor hatte er bereits erklärt, dass "schlimme Vandalen" für die Probleme an dem sogenannten Reflecting Pool am Lincoln-Denkmal in Washington verantwortlich seien.

Isländische Walfänger töten nach zwei Jahren Pause wieder Wale

Nach zwei Jahren Pause haben isländische Walfänger wieder Wale getötet. Wie der Sender RUV am Montag berichtete, handelt es sich bei den zwei Finnwalen um die ersten in Island getöteten Wale seit 2023. Daniel Jonsson vom Walfangunternehmen Hvalur sagte dem Sender, die Meeressäuger seien am Sonntagabend "erfolgreich" erlegt worden und würden nun an Land gebracht. Von Tierschützern kam scharfe Kritik.

Nach dem Wolf drängen fünf EU-Länder auf Lockerung des Schutzes für Braunbären

Auf Initiative Rumäniens und der Slowakei haben fünf europäische Staaten eine Abschwächung des Schutzes für Braunbären gefordert. "Als Spitzenraubtier ohne natürliche Feinde ist für die Art dringend eine wirksame Bewirtschaftung notwendig", heißt es in einem Schreiben der beiden Länder, das von Kroatien, Tschechien und Finnland unterstützt wird. Das Thema sollte am Montag beim Treffen der EU-Agrarminister in Luxemburg diskutiert werden.

41-Jährige stirbt bei Hurricane-Festival nach medizinischem Notfall

Auf dem Gelände des Hurricane-Festivals im niedersächsischen Scheeßel ist eine 41-jährige Frau aufgrund eines medizinischen Notfalls gestorben. Die Festivalbesucherin musste während eines Rettungseinsatzes reanimiert werden, was jedoch erfolglos verlief, wie die Polizei in Rotenburg am späten Sonntag mitteilte. Die Frau starb noch vor Ort. Nach bisherigen Erkenntnissen litt die 41-Jährige mutmaßlich an Vorerkrankungen.

Textgröße ändern: