The National Times - Umfrage: Jeder Siebte teilt in Beziehung dauerhaft seinen Standort

Umfrage: Jeder Siebte teilt in Beziehung dauerhaft seinen Standort


Umfrage: Jeder Siebte teilt in Beziehung dauerhaft seinen Standort
Umfrage: Jeder Siebte teilt in Beziehung dauerhaft seinen Standort / Foto: © AFP/Archiv

Jeder Siebte hat einer Umfrage zufolge über eine entsprechende Funktion auf dem Smartphone bereits in einer Beziehung dauerhaft den eigenen Standort mit dem Partner oder der Partnerin geteilt. 23 Prozent können sich vorstellen, das künftig zu tun, wie der Digitalverband Bitkom am Dienstag in Berlin mitteilte. Für mehr als die Hälfte kommt das nicht in Frage.

Textgröße ändern:

Den Livestandort teilen vor allem Jüngere miteinander. Fast jeder Vierte in der Gruppe der 16- bis 29-Jährigen gab in einer Beziehung den eigenen Standort für den Partner oder die Partnerin bereits dauerhaft frei. Bei den 30- bis 49-Jährigen waren es 17 Prozent. 50- bis 59-Jährige gaben den Livestandort zu 13 Prozent frei, über 60-Jährige zu sechs Prozent.

55 Prozent derjenigen, die den Livestandort dauerhaft mit dem Partner oder der Partnerin teilten, nannten ein Gefühl von Sicherheit als Motivation dafür. 49 Prozent gaben an, nichts zu verbergen zu haben. Für 28 Prozent ist das Teilen des Standorts normal in der Beziehung. Deutlich seltener nannten die Umfrageteilnehmer Erwartungsdruck oder Misstrauen als Gründe.

Gleichzeitig blicken viele Befragte mit gemischten Gefühlen auf digitale Kommunikation in Beziehungen. 44 Prozent sind der Meinung, dass das Internet in Beziehungen zu mehr Misstrauen führt. 20 Prozent sagen, dass digitale Medien es erleichtern, den Partner oder die Partnerin zu kontrollieren.

"Standortfreigaben sollten bewusst eingerichtet, regelmäßig überprüft und genauso einfach wieder beendet werden können", riet Leah Schrimpf von Bitkom. Für die Erhebung wurden 1449 Internetnutzer ab 16 Jahren befragt.

A.Davey--TNT

Empfohlen

Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot

Als "First Dog" im Weißen Haus wurde Sunny bekannt - nun ist der Hund des früheren US-Präsidenten Barack Obama gestorben. Obama schrieb am Mittwoch im Onlinedienst X, seine Familie habe "ein geliebtes Mitglied verloren". Er habe Sunny zu Beginn seiner zweiten Amtszeit (2013 bis 2017) bekommen, "und alle von uns – einschließlich unseres ersten Hundes Bo – verliebten sich sofort in sie", schrieb Obama zu einem Foto der schwarzen Hündin.

Bedrohte Sumatra-Elefanten wegen Waldbränden in Indonesien noch stärker gefährdet

Die bereits vom Aussterben bedrohten Sumatra-Elefanten sind Umweltschützern zufolge aufgrund der schweren Waldbrände in Indonesien noch stärker gefährdet. Zwischen Juni und dem 8. September seien mehr als 4500 Brandherde in 21 Lebensräumen der seltenen Elefanten-Unterart gezählt worden, teilte die Wildtierschutzorganisation Geopix am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP mit. Mehr als 560.000 Hektar Wald seien in diesem Zeitraum niedergebrannt.

Französische Filmikone Sophie Marceau findet sich alt genug für Großmutterrolle

Die französische Filmikone Sophie Marceau findet sich kurz vor ihrem 60. Geburtstag bereit, allmählich Großmutter zu werden. "Ich glaube, dass mir das gut gefallen würde", sagte Marceau der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Aber ich möchte das meinen Kindern nicht verraten, denn sonst machen sie mich früher zur Oma, als mir lieb ist."

Ed Sheeran: Veranstalter für Tournee-Rauswurf von Rapper Macklemore verantwortlich

Der britische Popstar Ed Sheeran hat nach eigenen Angaben nicht entschieden, den Rapper Macklemore nach dessen pro-palästinensischen Äußerungen nicht mehr bei seiner Tournee auftreten zu lassen. Das sei "die Entscheidung des Veranstalters, nicht meine" gewesen, schrieb Sheeran am Dienstag im Onlinedienst Instagram. Der Vertrag sei von der Messina Touring Group beendet worden.

Textgröße ändern: