The National Times - König Charles III. ruft USA zum Zusammenhalt mit westlichen Verbündeten auf

König Charles III. ruft USA zum Zusammenhalt mit westlichen Verbündeten auf


König Charles III. ruft USA zum Zusammenhalt mit westlichen Verbündeten auf
König Charles III. ruft USA zum Zusammenhalt mit westlichen Verbündeten auf / Foto: © AFP

Nach wochenlangen Spannungen wegen des Iran-Kriegs hat der britische König Charles III. die USA zum Zusammenhalt mit ihren westlichen Verbündeten aufgerufen. Kein Land könne die großen Herausforderungen der heutigen Zeit "alleine bewältigen", sagte Charles am Dienstag in einer Rede vor dem US-Kongress. Großbritannien und die USA könnten sich daher auch nicht "auf vergangenen Errungenschaften ausruhen".

Textgröße ändern:

"Welche Differenzen und Meinungsverschiedenheiten es auch zwischen uns geben mag, wir stehen zusammen in unserem Engagement für die Bewahrung der Demokratie", sagte Charles vor beiden Parlamentskammern. Er wies in seiner gut halbstündigen Rede immer wieder auf die "besondere Beziehung" zwischen Großbritannien und den USA hin, die sich zu einem der wichtigsten Bündnisse "in der Geschichte der Menschheit" entwickelt habe. "Ich bete mit meinem ganzen Herzen dafür, dass unser Bündnis weiterhin unsere gemeinsamen Werte verteidigen wird", sagte der König.

Auch mit Blick auf die Ukraine mahnte er die Einigkeit des Westen an: Um einen "wirklich gerechten und dauerhaften Frieden" im Ukraine-Krieg zu erreichen, sei eine "unbeugsame Entschlossenheit" erforderlich. Neue Bedrohungen erforderten zudem stärkere Verteidigungsanstrengungen.

Auch US-Präsident Donald Trump hatte beim offiziellen Empfang des Königs am Vormittag die enge Freundschaft beider Länder hervorgehoben. Seit der Unabhängigkeit der USA "hatten die Amerikaner keine engeren Freunde als die Briten", sagte Trump am Weißen Haus. Auch er erwähnte die "besondere Beziehung" zu Großbritannien und fügte hinzu: "Wir hoffen, dass das immer so bleiben wird."

Charles' Auftritt war die erste Rede eines britischen Monarchen vor dem Kongress seit einer Ansprache der verstorbenen Queen Elizabeth II. im Jahr 1991. Die Beziehungen zwischen London und Washington sind derzeit angespannt. US-Präsident Trump äußerte sich wiederholt stark verärgert über die Weigerung der britischen Regierung, die USA und Israel bei ihrem Krieg gegen den Iran zu unterstützen.

S.Ross--TNT

Empfohlen

Transport in Richtung Nordsee: Frachtkahn mit Buckelwal verlässt Wismarer Bucht

Das Drama um den Buckelwal nähert sich seinem Ende: Das wochenlang vor der Ostseeinsel Poel liegende Tier ist am Dienstagnachmittag in einen Frachtkahn geschwommen, mit dem es aufs offene Meer gebracht werden soll. Auf Livebildern war zu sehen, wie Helfer den Wal in die sogenannte Barge dirigierten. Am Abend wurde der Kahn mit dem Wal darin dann aus der Wismarer Bucht gezogen.

Frachtkahn mit Buckelwal tritt Weg in Richtung offenes Meer an

Der Frachtkahn mit dem Buckelwal, der seit Wochen vor der Ostseeinsel Poel lag, hat seinen Weg in Richtung offenes Meer angetreten. Wie Livebilder zeigten, bewegte sich die sogenannte Barge am Dienstagabend aus der Bucht, in der das Tier zuvor aufgenommen worden war. In dem Kahn soll der Wal aufs offene Meer gebracht und dort in die Freiheit entlassen werden.

Transport in Richtung Nordsee geplant: Buckelwal in Frachtkahn geschwommen

Das Drama um den Buckelwal nähert sich seinem Ende: Das wochenlang vor der Ostseeinsel Poel liegende Tier ist am Dienstag in den Frachtkahn geschwommen, mit dem es aufs offene Meer gebracht werden soll. Auf Livebildern war zu sehen, wie Helfer den Wal in die sogenannte Barge dirigierten. Am Abend, "wenn die See ruhiger wird, wird er seine Reise antreten in Richtung Nordsee - und dann kommt er in seine heimatlichen Gefilde zurück", kündigte Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) vor Journalisten an.

Buckelwal vor Ostseeinsel Poel in Frachtkahn geschwommen - Weitertransport geplant

Der seit Wochen vor der Ostseeinsel Poel liegende Buckelwal ist in den Frachtkahn geschwommen, mit dem er aufs offene Meer gebracht werden soll. Auf Livebildern war am Dienstag zu sehen, wie Helfer das Tier in die sogenannte Barge dirigierten. Später soll der schwer angeschlagene Wal in dem Kahn in Richtung Nordsee oder Atlantik geschleppt werden.

Textgröße ändern: