The National Times - EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab

EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab


EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab
EU-Parlament stimmt über Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab / Foto: © AFP/Archiv

Das Europaparlament stimmt am Dienstag (ab 12.00 Uhr) in Straßburg über neue Regeln zum Schutz von Hunden und Katzen ab. Tiere mit qualvollen Merkmalen wie zu flachen Schnauzen oder kurzen Beinen sollen der Vorlage zufolge nicht mehr weiter gezüchtet werden dürfen. Inzucht zwischen direkt verwandten Tieren soll verboten werden.

Textgröße ändern:

Das Gesetz sieht zudem eine Chip-Pflicht für alle Hunde und Katzen vor, für die Züchter, Tierheime oder private Halter verantwortlich sind. Der Chip soll Angaben zu Alter, Geschlecht und Herkunft des Tieres tragen. Für private Halter gilt eine Übergangsfrist von zehn Jahren für Hunde und 15 Jahren für Katzen. Die EU will damit vor allem dem illegalen Handel mit Tieren einen Riegel vorschieben.

R.Evans--TNT

Empfohlen

Algen-Wasser in renoviertem Becken in Washington: Trump droht mit Haftstrafen

Ein auf Veranlassung von Donald Trump blau angestrichenes und inzwischen sumpfig-grün schimmerndes Wasserbecken in Washington lässt dem US-Präsidenten einfach keine Ruhe: Der Republikaner drohte am Montag (Ortszeit) mit langjährigen Haftstrafen für mutmaßliche Beschädigungen an einem seiner Lieblings-Projekte. Zuvor hatte er bereits erklärt, dass "schlimme Vandalen" für die Probleme an dem sogenannten Reflecting Pool am Lincoln-Denkmal in Washington verantwortlich seien.

Isländische Walfänger töten nach zwei Jahren Pause wieder Wale

Nach zwei Jahren Pause haben isländische Walfänger wieder Wale getötet. Wie der Sender RUV am Montag berichtete, handelt es sich bei den zwei Finnwalen um die ersten in Island getöteten Wale seit 2023. Daniel Jonsson vom Walfangunternehmen Hvalur sagte dem Sender, die Meeressäuger seien am Sonntagabend "erfolgreich" erlegt worden und würden nun an Land gebracht. Von Tierschützern kam scharfe Kritik.

Nach dem Wolf drängen fünf EU-Länder auf Lockerung des Schutzes für Braunbären

Auf Initiative Rumäniens und der Slowakei haben fünf europäische Staaten eine Abschwächung des Schutzes für Braunbären gefordert. "Als Spitzenraubtier ohne natürliche Feinde ist für die Art dringend eine wirksame Bewirtschaftung notwendig", heißt es in einem Schreiben der beiden Länder, das von Kroatien, Tschechien und Finnland unterstützt wird. Das Thema sollte am Montag beim Treffen der EU-Agrarminister in Luxemburg diskutiert werden.

41-Jährige stirbt bei Hurricane-Festival nach medizinischem Notfall

Auf dem Gelände des Hurricane-Festivals im niedersächsischen Scheeßel ist eine 41-jährige Frau aufgrund eines medizinischen Notfalls gestorben. Die Festivalbesucherin musste während eines Rettungseinsatzes reanimiert werden, was jedoch erfolglos verlief, wie die Polizei in Rotenburg am späten Sonntag mitteilte. Die Frau starb noch vor Ort. Nach bisherigen Erkenntnissen litt die 41-Jährige mutmaßlich an Vorerkrankungen.

Textgröße ändern: