The National Times - Nach Festnahme wegen Autounfalls: Golf-Star Tiger Woods nimmt Auszeit

Nach Festnahme wegen Autounfalls: Golf-Star Tiger Woods nimmt Auszeit


Nach Festnahme wegen Autounfalls: Golf-Star Tiger Woods nimmt Auszeit
Nach Festnahme wegen Autounfalls: Golf-Star Tiger Woods nimmt Auszeit / Foto: © GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv

Nach seiner Festnahme wegen mutmaßlichen Fahrens unter Drogeneinfluss will Golf-Superstar Tiger Woods seine Karriere vorerst auf Eis legen und sich um seine gesundheitlichen Probleme kümmern. "Ich kenne und verstehe den Ernst der Lage, in der ich mich heute befinde", erklärte Woods am Dienstag (Ortszeit). Daher nehme er eine Auszeit, "um mich behandeln zu lassen und mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren" und damit eine "dauerhafte Genesung" zu erreichen.

Textgröße ändern:

Der Gewinner von 15 Major-Golfturnieren war am Freitag festgenommen worden, nachdem er mit seinem Auto in der Nähe seines Hauses in der Stadt Jupiter Island in einen von einem Pickup gezogenen Wohnwagen gekracht war. Sein Wagen kippte auf die Seite, so dass Woods aus der Beifahrertür klettern musste. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Die Beamten am Unfallort schätzten Woods als nicht fahrtüchtig ein. Ein Alkoholtest fiel negativ aus, einen Urintest verweigerte der 50-Jährige. Bei ihm wurden aber zwei Hydrocodon-Pillen gefunden, ein starkes Schmerzmittel auf Opioid-Basis. Laut Unfallbericht schwitzte Woods stark, bewegte sich "lethargisch und langsam" und hatte "blutunterlaufene und glasige" Augen.

Woods wies den Vorwurf zurück, unter Drogeneinfluss gefahren zu sein. Vielmehr sei er abgelenkt gewesen, weil er auf sein Telefon geschaut und nach einem Radiosender gesucht habe. Am Freitagabend kam er auf Kaution aus dem Gefängnis frei.

Bei der Unfallaufnahme hatte Woods zu seinem Gesundheitszustand gesagt, dass er in den vergangenen Jahren sieben Rücken-Operationen und mehr als 20 Bein-OPs über sich habe ergehen lassen müssen. 2021 hatte der Sportler bei einem Autounfall schwere Verletzungen erlitten.

2022 startete Woods noch bei einem Masters-Turnier, obwohl er kaum laufen konnte. Seit Juli 2024 hat er aber an keinem Spitzenturnier mehr teilgenommen. 2025 wurde er wegen eines Achillessehnenrisses sowie erneut am Rücken operiert.

Vergangene Woche hatte Woods noch von einer möglichen Rückkehr zu den Master-Turnieren in diesem Monat gesprochen. Nun legte der frühere Weltranglisten-Erste diesen Plan auf Eis. "Ich bin entschlossen, mir die nötige Zeit zu nehmen, um sowohl persönlich als auch beruflich gesünder, stärker und konzentrierter zurückzukehren", erklärte er. Dafür bat er um Verständnis sowie darum, seine Privatsphäre und die seiner Familie zu respektieren.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot

Als "First Dog" im Weißen Haus wurde Sunny bekannt - nun ist der Hund des früheren US-Präsidenten Barack Obama gestorben. Obama schrieb am Mittwoch im Onlinedienst X, seine Familie habe "ein geliebtes Mitglied verloren". Er habe Sunny zu Beginn seiner zweiten Amtszeit (2013 bis 2017) bekommen, "und alle von uns – einschließlich unseres ersten Hundes Bo – verliebten sich sofort in sie", schrieb Obama zu einem Foto der schwarzen Hündin.

Bedrohte Sumatra-Elefanten wegen Waldbränden in Indonesien noch stärker gefährdet

Die bereits vom Aussterben bedrohten Sumatra-Elefanten sind Umweltschützern zufolge aufgrund der schweren Waldbrände in Indonesien noch stärker gefährdet. Zwischen Juni und dem 8. September seien mehr als 4500 Brandherde in 21 Lebensräumen der seltenen Elefanten-Unterart gezählt worden, teilte die Wildtierschutzorganisation Geopix am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP mit. Mehr als 560.000 Hektar Wald seien in diesem Zeitraum niedergebrannt.

Französische Filmikone Sophie Marceau findet sich alt genug für Großmutterrolle

Die französische Filmikone Sophie Marceau findet sich kurz vor ihrem 60. Geburtstag bereit, allmählich Großmutter zu werden. "Ich glaube, dass mir das gut gefallen würde", sagte Marceau der Illustrierten "Bunte" laut Vorabmeldung vom Mittwoch. "Aber ich möchte das meinen Kindern nicht verraten, denn sonst machen sie mich früher zur Oma, als mir lieb ist."

Ed Sheeran: Veranstalter für Tournee-Rauswurf von Rapper Macklemore verantwortlich

Der britische Popstar Ed Sheeran hat nach eigenen Angaben nicht entschieden, den Rapper Macklemore nach dessen pro-palästinensischen Äußerungen nicht mehr bei seiner Tournee auftreten zu lassen. Das sei "die Entscheidung des Veranstalters, nicht meine" gewesen, schrieb Sheeran am Dienstag im Onlinedienst Instagram. Der Vertrag sei von der Messina Touring Group beendet worden.

Textgröße ändern: